Bo Diddley Portrait
Die Urväter der heutigen Rock- und Popmusik waren auch die alten Bluesmen: Bo Diddley, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, John Lee Hooker oder mit Abstrichen B.B. King (lange von den Kritikern als „Blues-Clown“ verschrien. Bo Diddley (heißt in etwa „schlimmer Bengel“) war mit Sicherheit nicht der virtuoseste Gitarrist und hatte oft auch einfach gestrickte Songs. Und doch wurden seine Musik und sein Stil zu einem Meilenstein der Rockgeschichte. Die Gitarre sehr tief hängend rockte er ekstatisch die Bühne. Seine instrumentalen Eigenbauten, z. B. eine Gitarre mit einem aus einer alten Uhr und Autoteilen selbst gebauten Tremologerät, waren aufsehenerregend. Er war immer auf der Suche nach einem neuen Klang und Effekt. Am Ende wurden seine Lieder genau wie sein nach ihm benannter Beat immer wieder kopiert. Seine Musik und Spielweise waren sehr energiegeladen, so begegnen einem noch heute Bo Diddley Nummern auf ansonsten reinen Rock’n Roll Samplern. Selbst Laien erkennen den typischen Diddley Sound recht schnell wieder.
Bo Diddley wurde am 30.12.1928 in McComb Mississippi geboren. Aus einfachen armen Verhältnissen stammend, standen ihm im durch die Rassentrennung geprägten Süden der USA ihm lediglich die Optionen Hilfsarbeiter, Kleinkrimineller oder eben Musiker offen. Sein Stern begann nach dem ersten Engagement mit 19 708-Club. Steil zu steigen, bis er dann das Apollo-Theater in New York problemlos füllte und sogar seine Musik selbst produzieren durfte. Außer ihm hatte nur noch ein farbiger Musiker dieses Privileg: James Brown. Der Song „You Can´t Judge A Book By The Cover“ aus dem Jahr ’62 war seinen vorerst letzten Hit.
Ende der Sechziger geriet er, wie auch viele andere Bluesmusiker etwas in Abseits, obwohl er weiter Musik macht und Platten heraus brachte. Im Jahr 1987 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame und 2004 in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Sein Debut, schlicht „Bo Diddley“ erschien 1958, gefolgt von „Go Bo Diddley“ (1959). Seither sind fast 40 weiter Alben erschienen, auch zusammen mit dem Who-is-Who des Blues. Unvergessen sind Songs wie „Bo Diddley“, „Hey Bo Diddley“ „I'm a man“, „Who DO You Love“ bis hin zu „Mona" und „Roadrunner“.
2007 hatte Bo Diddley im Mai einen Schlaganfall während eines Konzerts und im August einen Herzanfall.
Bo Diddley wurde am 30.12.1928 in McComb Mississippi geboren. Aus einfachen armen Verhältnissen stammend, standen ihm im durch die Rassentrennung geprägten Süden der USA ihm lediglich die Optionen Hilfsarbeiter, Kleinkrimineller oder eben Musiker offen. Sein Stern begann nach dem ersten Engagement mit 19 708-Club. Steil zu steigen, bis er dann das Apollo-Theater in New York problemlos füllte und sogar seine Musik selbst produzieren durfte. Außer ihm hatte nur noch ein farbiger Musiker dieses Privileg: James Brown. Der Song „You Can´t Judge A Book By The Cover“ aus dem Jahr ’62 war seinen vorerst letzten Hit.
Ende der Sechziger geriet er, wie auch viele andere Bluesmusiker etwas in Abseits, obwohl er weiter Musik macht und Platten heraus brachte. Im Jahr 1987 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame und 2004 in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Sein Debut, schlicht „Bo Diddley“ erschien 1958, gefolgt von „Go Bo Diddley“ (1959). Seither sind fast 40 weiter Alben erschienen, auch zusammen mit dem Who-is-Who des Blues. Unvergessen sind Songs wie „Bo Diddley“, „Hey Bo Diddley“ „I'm a man“, „Who DO You Love“ bis hin zu „Mona" und „Roadrunner“.
2007 hatte Bo Diddley im Mai einen Schlaganfall während eines Konzerts und im August einen Herzanfall.
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Montag, 13. September 2010, 11:52 Uhr
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