Candlemass Portrait
Schwer und düster kommen sie daher, die schwedischen Doom-Metal-Spezialisten Candlemass. Bereits Mitte der 1980er vom Bassisten Leif Edling gegründet, sind sie nach wie vor eine feste Größe in der Doom- und Power-Metal-Szene.
Schon ihr erstes Album "Epicus Doomicus Metallicus" gilt als Meilenstein des Doom-Metals. Titel wie "Solitude" oder "A Sorcerer's Pledge" weisen alle Merkmale auf, die ein episch-melancholisches Werk haben sollte, sowohl musikalisch als auch stimmlich. Die Tiefe der Stücke entfaltet beim intensiven Zuhören ihre volle Wirkung: sie zieht den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann und lässt ihn so leicht nicht mehr los.
Für die folgenden drei Meisterwerke "Nightfall", "Ancient Dreams" und "Tales of Creation" wird der Sänger Johan Langquist durch den Kutte tragenden Messiah Marcolin ersetzt. Voll Pathos und schwer emotionsgeladen erklingen Songs wie "Samarithan", "Ancient Dreams" oder "Edge of Heaven". Messiahs opernhafte Stimme verwandelt die hymnischen Metaltracks in kleine Arien, die dem Zuhörer einen Gänsehautschauer nach dem anderen bereiten.
Nach einigen Differenzen innerhalb der Band, die den Ausstieg Messiahs zur Folge haben, versucht Gründungsmitglied Leif Edling an die vorangegangenen Erfolge anzuknüpfen. Doch weder "Chapter VI" noch die mit komplett neuer Besetzung aufgenommenen Alben "Dactylis Glomerata" und "From the 13th Sun" können das Publikum so recht überzeugen.
Im Jahre 2005 haben sich Candlemass soweit geeinigt und die früheren Bandmitglieder nebst Messiah Marcolin bringen ihr Comeback-Album mit dem schlichten Titel "Candlemass" heraus. Die Stücke "Copernicus" und "Seven Silver Keys" tragen eindeutig die depressive, kraftvolle Handschrift, die man von Candlemass erwarten darf. Ein unerwartet hohes Tempo hingegen legen die Tracks "Black Dwarf" und "Born in a Tank" an den Tag.
Kaum ein Jahr später verlässt Messiah die Band erneut und das Album "King of the Grey Islands" wird mit dem Solitude Aeternus-Sänger Robert Lowe, der Messiahs Sangeskünsten in nichts nachsteht, eingespielt. Entstanden ist ein durch und durch Candlemass-typisches Album: Kraftvolle, ausufernde Melodien und schleppende Riffs, die den Zuhörer mit ihren ganzen Schwere in den Abgrund ziehen.
Schon ihr erstes Album "Epicus Doomicus Metallicus" gilt als Meilenstein des Doom-Metals. Titel wie "Solitude" oder "A Sorcerer's Pledge" weisen alle Merkmale auf, die ein episch-melancholisches Werk haben sollte, sowohl musikalisch als auch stimmlich. Die Tiefe der Stücke entfaltet beim intensiven Zuhören ihre volle Wirkung: sie zieht den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann und lässt ihn so leicht nicht mehr los.
Für die folgenden drei Meisterwerke "Nightfall", "Ancient Dreams" und "Tales of Creation" wird der Sänger Johan Langquist durch den Kutte tragenden Messiah Marcolin ersetzt. Voll Pathos und schwer emotionsgeladen erklingen Songs wie "Samarithan", "Ancient Dreams" oder "Edge of Heaven". Messiahs opernhafte Stimme verwandelt die hymnischen Metaltracks in kleine Arien, die dem Zuhörer einen Gänsehautschauer nach dem anderen bereiten.
Nach einigen Differenzen innerhalb der Band, die den Ausstieg Messiahs zur Folge haben, versucht Gründungsmitglied Leif Edling an die vorangegangenen Erfolge anzuknüpfen. Doch weder "Chapter VI" noch die mit komplett neuer Besetzung aufgenommenen Alben "Dactylis Glomerata" und "From the 13th Sun" können das Publikum so recht überzeugen.
Im Jahre 2005 haben sich Candlemass soweit geeinigt und die früheren Bandmitglieder nebst Messiah Marcolin bringen ihr Comeback-Album mit dem schlichten Titel "Candlemass" heraus. Die Stücke "Copernicus" und "Seven Silver Keys" tragen eindeutig die depressive, kraftvolle Handschrift, die man von Candlemass erwarten darf. Ein unerwartet hohes Tempo hingegen legen die Tracks "Black Dwarf" und "Born in a Tank" an den Tag.
Kaum ein Jahr später verlässt Messiah die Band erneut und das Album "King of the Grey Islands" wird mit dem Solitude Aeternus-Sänger Robert Lowe, der Messiahs Sangeskünsten in nichts nachsteht, eingespielt. Entstanden ist ein durch und durch Candlemass-typisches Album: Kraftvolle, ausufernde Melodien und schleppende Riffs, die den Zuhörer mit ihren ganzen Schwere in den Abgrund ziehen.
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