Client Portrait
Die im Jahr 2001 gegründete Band Client macht teils provokativen Elektropop von feinster Art. Client A (Kate Holmes, Keyboard und Gesang) und Client B (Sarah Blackwood, Gesang), die zu Beginn auf Fotos nur bruchstückweise in grau zu sehen waren, sind jedoch keine Neulinge in der Musikbranche.
Sarah Blackwood gehörte zur dreiköpfigen britischen Musikband Dubstar, die sich 2000 aufgelöst hatte. Kate Holmes war Mitglied der Frauenband Technique, trennte sich aber von ihrer ehemaligen Kollegin, als diese sich weigerte mit Depeche Mode aufzutreten.
Im Vorprogramm der erfolgreichen Popgruppe landete Kate Holmes aber doch, nur eben an der Seite von Sarah Blackwood. Andy Fletcher war auch gleich so begeistert vom kühlen Sound der beiden Damen, dass er ihnen einen Vertrag bei seinem neuen Plattenlabel Toast Hawaii anbot, musikalisch Hand anlegte und zum Client F im Hintergrund wurde.
Inzwischen hat die Formation Client mehrere Alben in die stilechten Koffer gelegt, die sie bei ihren zahlreichen Auftritten auspackt. Mit ihrer fabulösen Bühnenpräsenz, die auf Effekthascherei verzichtet, schaffen sie es immer wieder ihr Publikum von sich zu überzeugen.
Musikalisch werden Client dem Elektroclash zugerechnet. Einerseits verlassen sie die rein instrumentale Schiene des Techno und begeben sich auf die Rückreise des Liedes in die Elektrowelt, andererseits verkörpern sie intensiv die düstere Strömung der Popmusik der 1980er Jahre. Abseits von Mainstream und Kommerz finden sich hier wohldurchdachte, eigenständige Arrangements, die ein filigranes Spiel für die Ohren von Chillout bis Clubsound erklingen lassen.
Mit ihren Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund, sondern schreiben, was sie denken. Zum Beispiel über Sex, denn der ist ihrer Meinung nach allgegenwärtig. Ob in Form von Prostitution, Verführung oder freiwillig. E sei nicht gut, es sei nicht schlecht, es sei das Leben, findet Kate Holmes.
Von der Band selbst sollte allerdings kein pseudo-sexuelles Image in der Öffentlichkeit verbreitet werden, darin waren sich die beiden einig. Was zu einem kleinen Widerspruch führte, wie Sarah Blackwood zugibt, als die Fotografin, DJ Brass, den Einfall hatte, die Hintern der Musikerinnen abzulichten. Beim Betrachten des künstlerischen Ergebnisses, war sie jedoch beruhigt, nicht in der Sex-sells-Schiene gelandet zu sein, sondern ihre stylischen Punkmotive in den Fotos wiederzufinden.
Sarah Blackwood gehörte zur dreiköpfigen britischen Musikband Dubstar, die sich 2000 aufgelöst hatte. Kate Holmes war Mitglied der Frauenband Technique, trennte sich aber von ihrer ehemaligen Kollegin, als diese sich weigerte mit Depeche Mode aufzutreten.
Im Vorprogramm der erfolgreichen Popgruppe landete Kate Holmes aber doch, nur eben an der Seite von Sarah Blackwood. Andy Fletcher war auch gleich so begeistert vom kühlen Sound der beiden Damen, dass er ihnen einen Vertrag bei seinem neuen Plattenlabel Toast Hawaii anbot, musikalisch Hand anlegte und zum Client F im Hintergrund wurde.
Inzwischen hat die Formation Client mehrere Alben in die stilechten Koffer gelegt, die sie bei ihren zahlreichen Auftritten auspackt. Mit ihrer fabulösen Bühnenpräsenz, die auf Effekthascherei verzichtet, schaffen sie es immer wieder ihr Publikum von sich zu überzeugen.
Musikalisch werden Client dem Elektroclash zugerechnet. Einerseits verlassen sie die rein instrumentale Schiene des Techno und begeben sich auf die Rückreise des Liedes in die Elektrowelt, andererseits verkörpern sie intensiv die düstere Strömung der Popmusik der 1980er Jahre. Abseits von Mainstream und Kommerz finden sich hier wohldurchdachte, eigenständige Arrangements, die ein filigranes Spiel für die Ohren von Chillout bis Clubsound erklingen lassen.
Mit ihren Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund, sondern schreiben, was sie denken. Zum Beispiel über Sex, denn der ist ihrer Meinung nach allgegenwärtig. Ob in Form von Prostitution, Verführung oder freiwillig. E sei nicht gut, es sei nicht schlecht, es sei das Leben, findet Kate Holmes.
Von der Band selbst sollte allerdings kein pseudo-sexuelles Image in der Öffentlichkeit verbreitet werden, darin waren sich die beiden einig. Was zu einem kleinen Widerspruch führte, wie Sarah Blackwood zugibt, als die Fotografin, DJ Brass, den Einfall hatte, die Hintern der Musikerinnen abzulichten. Beim Betrachten des künstlerischen Ergebnisses, war sie jedoch beruhigt, nicht in der Sex-sells-Schiene gelandet zu sein, sondern ihre stylischen Punkmotive in den Fotos wiederzufinden.
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Dienstag, 14. September 2010, 10:52 Uhr
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