Die Toten Hosen Portrait
Angefangen hat alles im noblen Düsseldorf, das, neben Westberlin, in den 80ern eine Hochburg der Punkbewegung war: 5 junge Männer entschlossen sich ihr Image als Bandnamen zu verwenden. „Bei denen ist doch immer Tote Hose“, hieß es, zumindest aus der Sicht „normaler“ Jugendlicher, die mit Besäufnissen auf Spielplätzen, exzessiven Drogenkonsum und Opel – Tuning nichts anfangen konnten. Doch diese Jungs hatten mehr auf dem Kasten als sich einfach nur lethargisch dem Rausch hinzugeben. Bands wie Sham 69 inspirierten sie, selbst Musik zu machen.
Schnell mussten „Kampfnamen“ her, da alle vier der fünf Mitglieder mit Vornamen Andreas hießen, und andauernde Verwechslungen unausweichlich gewesen wären. Von nun an nannten sie sich: Campino (Andreas Frege, Gesang), Breiti (Andreas Breitkopf, Gitarre), Kuddel (Andreas von Holst, Gitarre), Andi (Andreas Meurer, Bass) und Wölli (Wolfgang Rohde, Schlagzeug)
Passend zu diesen kreativen Künstlernamen vertonte die Band mit viel Idealismus ihr Lebensgefühl. Glaubwürdigkeit anstatt Professionalität hieß hierbei das Credo. Eines der ersten Resultate war das Album „Opel Gang“. Der donnernde Punksound und der schiefe Gesang von Campino waren objektiv betrachtet alles andere als eine musikalische Höchstleistung. Aber gerade diese naive Leidenschaft, die in Liedern wie „Bis zum bitteren Ende“ zum Ausdruck kam, machte sie unverwechselbar. Schnell wurde die Band in Punkkreisen bekannt, und konnte sich über eine stetig wachsende Fangemeinschaft freuen. Ihr Durchbruch gelang ihnen mit dem Stück „Hier kommt Alex“, das für den Soundtrack von Stanley Kubricks Film „Clockwork Orange“ verwendet wurde.
Mit der steigenden Aufmerksamkeit erreichte die Band auch einen kommerziellen Erfolg, den sie mit dem Album „Kauf Mich!“ parodierten. Selbstironisch schnitten sie Werbespots zwischen die einzelnen Stücke, und gewannen den Komiker Tom Gerhard für einen Sprachbeitrag.
Kontinuierlich beschreiten die Toten Hosen seitdem den Weg dahingehenden zur Deutschlands Konsens Band Nummer 1 zu werden, wenn man von „Die Ärzte“ einmal absieht. Denn kaum eine andere Band schafft es so eine enorme Altersbandbreite bei den Anhängern abzudecken wie die Düsseldorfer. Bei ihren meist ausverkauften Konzerten stehen 15 – Jährige neben 50 - Jährigen um gemeinsam abzufeiern. Längst sind sie ein fester Bestandteil der bürgerlichen Gesellschaft geworden. So lassen sie es sich nicht nehmen beim Düsseldorfer Straßenkarneval mit einem eigenen Wagen teilzunehmen.
Ebenfalls nutzte die Band ihre steigende Popularität um sich für gesellschaftliche Interessenverbände zu engagieren. Ins besondere widmen sich die toten Hosen dem Kampf gegen Faschismus, Atomkraft und Umweltzerstörung.
Schnell mussten „Kampfnamen“ her, da alle vier der fünf Mitglieder mit Vornamen Andreas hießen, und andauernde Verwechslungen unausweichlich gewesen wären. Von nun an nannten sie sich: Campino (Andreas Frege, Gesang), Breiti (Andreas Breitkopf, Gitarre), Kuddel (Andreas von Holst, Gitarre), Andi (Andreas Meurer, Bass) und Wölli (Wolfgang Rohde, Schlagzeug)
Passend zu diesen kreativen Künstlernamen vertonte die Band mit viel Idealismus ihr Lebensgefühl. Glaubwürdigkeit anstatt Professionalität hieß hierbei das Credo. Eines der ersten Resultate war das Album „Opel Gang“. Der donnernde Punksound und der schiefe Gesang von Campino waren objektiv betrachtet alles andere als eine musikalische Höchstleistung. Aber gerade diese naive Leidenschaft, die in Liedern wie „Bis zum bitteren Ende“ zum Ausdruck kam, machte sie unverwechselbar. Schnell wurde die Band in Punkkreisen bekannt, und konnte sich über eine stetig wachsende Fangemeinschaft freuen. Ihr Durchbruch gelang ihnen mit dem Stück „Hier kommt Alex“, das für den Soundtrack von Stanley Kubricks Film „Clockwork Orange“ verwendet wurde.
Mit der steigenden Aufmerksamkeit erreichte die Band auch einen kommerziellen Erfolg, den sie mit dem Album „Kauf Mich!“ parodierten. Selbstironisch schnitten sie Werbespots zwischen die einzelnen Stücke, und gewannen den Komiker Tom Gerhard für einen Sprachbeitrag.
Kontinuierlich beschreiten die Toten Hosen seitdem den Weg dahingehenden zur Deutschlands Konsens Band Nummer 1 zu werden, wenn man von „Die Ärzte“ einmal absieht. Denn kaum eine andere Band schafft es so eine enorme Altersbandbreite bei den Anhängern abzudecken wie die Düsseldorfer. Bei ihren meist ausverkauften Konzerten stehen 15 – Jährige neben 50 - Jährigen um gemeinsam abzufeiern. Längst sind sie ein fester Bestandteil der bürgerlichen Gesellschaft geworden. So lassen sie es sich nicht nehmen beim Düsseldorfer Straßenkarneval mit einem eigenen Wagen teilzunehmen.
Ebenfalls nutzte die Band ihre steigende Popularität um sich für gesellschaftliche Interessenverbände zu engagieren. Ins besondere widmen sich die toten Hosen dem Kampf gegen Faschismus, Atomkraft und Umweltzerstörung.
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