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Eko Fresh Portrait

Der gebürtige Mönchengladbacher Ekrem Bora, wie Eko mit bürgerlichen Namen heißt, gehört definitv zu den umstrittensten Figuren in der hiesigen Rap – Szene. Zu Beginn seiner Rap – Karriere galt er als absolute Nachwuchshoffnung im Hip - Hop Business.

Geboren im Jahr 1983 wusste der aufstrebende MC anscheinend schon mit 15 Jahren, wo er hin möchte. Bei einem Konzert in seiner Heimatstadt lernte er den damals schon deutschlandweit bekannten MC Kool Savas kennen. Dieser erkannte sofort das Talent von Eko und lud diesen ein, nach Berlin zu kommen und sich dort komplett auf die Musik zu konzentrieren.
Gesagt, getan. Ekrem brach die Schule ab und folgte dem „King of Rap“ nach Berlin, der dort gerade sein eigenes Label, Optik Records, aufbaute. Melbeatz, die Lebensgefährtin von Kool Savas, bastelte die ersten Beats für Eko’s EP „Jetzt kommen wir auf die Sachen“ (2001). Eine Veröffentlichung mit der Eko sein Image als authentischer MC festigen konnte. Stimmlich unterstützt wurde er auf dieser Veröffentlichung von Kool Savas, Lenny, DNF und Martin B.

Die erste Video – Veröffentlichung war das Lied „Drück auf Play“ in dem Eko zusammen mit Kool Savs rappt und ein Azad Shirt trägt, als Hinweis für seine Zugehörigkeit zum Street – orientierten Rapgenre.

Viel Aufmerksamkeit erregte der junge Rapper mit der nachfolgenden EP „König von Deutschland“ im Jahr 2003, mit der er auf Platz 15 der deutschen Singlecharts landete.

Kurz danach kam es zum Zerwürfnis zwischen Eko Fresh und seinem Mentor Kool Savas. Der Grund dafür war, aus der Sicht von Eko, sein Wunsch nach mehr Selbstständigkeit. Unbedingt wollte er sein geplantes Album „Ich bin jung und brauche das Geld“ selbst vermarkten. Das Resultat war ein Zerwürfniss mit Optik – Records. Zusammen mit R’n’ B Sängerin Valezka verließ er das Label und gründete seine eigene Firma German Dream, als Anlehnung an den Mythos vom amerikanischen Traum. Auch Eko wollte es vom Tellerwäscher zum Millionär bringen, beziehungsweise vom Schuhverkäufer zum Rap – Mogul.

Die kommerzielle Vermarktungsstrategie des Albums sorgte für Hohn und Spott innerhalb der Szene. Praktisch über Nacht wurde Eko zum meist gehassten Rapper der Nation und verschwand, nach einem kurzen Anfangserfolg, in der Bedeutungslosigkeit.
Erst mit seinem Diss – Track „Die Abrechung“, in dem er etablierte Rapper, in erster Linie vom Label Aggro Berlin angreift, gewinnt Eko wieder an Aufmerksamkeit. „Ich erzähl euch einen Witz: Fler hat Mathe studiert.“

Seit 2006 arbeitet Eko mit Bushido, seinem Ex – Feind, zusammen und veröffentlichte mit ihm zusammen die Singleauskopplungen „Gheddo“ und „Vendetta.“ Auch bleibt er weiterhin Labelchef von German Dream Records, dass nach eigenen Angaben eine potenten Investor gefunden hat, um zukünftige Releases zu sichern.

Sein eigenes Album Hartz IV erschien ebenfalls im Jahr 2006 und schaffte immerhin den Sprung in die Top 20. Natürlich nicht, ohne neue Anfeindungen auszulösen. „Hartz VI Existenz namens E.K.O, ich brauch dich nicht mal boxen, ein Hasch – Keks du gehst K.O.“ Diese Zeilen reimte Fler, als Anspielung auf die Drogenexperimente, mit denen Eko in die Schlagzeilen geriet.

Dennoch zählt Eko mittlerweile wieder, dank zahlreicher guter Rap- Parts, zu den angesehenen Rappern, die als ernsthafte Größe im Game respektiert werden.




     

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