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Feeder


Feeder Die Programmierer von Play Stations Gran Turismo (Editionen 3 und 4) sind offenbar große Fans von Feeder. Sowohl "Seven Days in the Sun" , als auch "Buck Rogers", ein spezieller Remix von "Just A Day" als auch "Shatter" sind typische Feeder-Songs, die dem rasanten Konsolenspiel um PS und Boliden einen weiteren Kickstart geben.

Die Schöpfer dieser kraftstrotzenden Rennspiel-Soundtracks sind Feeder, ein dynamisches Trio, das sich 1992 in London zusammen fand. Der aus Wales stammende Sänger Grant Micholas, der japanische Bassist Taka Hirose und Schlagwerker Jon Lee bewiesen ihrem Label zunächst mit den zwei EPs "Two Colours" (1995) und "Swim" (1996), dass sie Hitpotential im Kreuz haben. Es folgte das erste reguläre Album "Polythene", dem jedoch, trotz besagtem Potential der große Erfolg zunächst verwehrt bleib. Zu Unrecht, wie die Fans sicherlich wissen. Bei den beiden nächsten Alben änderte sich das schlagartig - Feeder gewann die Gunst der Musikliebhaber der Welt, in den britischen Charts gelangten beide Alben mühelos in die Top Ten.

"Buck Rogers", eine der ausgekoppelten Singles erfreut sich auch heute noch besonderer Beliebtheit, wohl auch deshalb, weil der Song als Soundtrack zum Thriller "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle" mit Gene Hackman und Owen Wilson genutzt wurde.

Das 2002 veröffentlichte Album "Comfort in Sound" ist merkwürdig traurig, fast depressiv - trotz des gewohnten wuchtig-energetischen Grundgerüsts. Der Grund dafür mag wohl zu finden sein im Selbstmord von Schlagzeuger Jon Lee im Januar des Jahres. Er hatte selbst noch einen Teil des Albums mit eingespielt. Lees Platz nahm später Mark Richardson ein, der vorher unter anderem bei Skunk Anansie für den nötigen Wumms hinter den Bässen sorgte und der nebenbei auch als Dozent für sein Instrument tätig ist.

Doch die Band brauchte erstmal Zeit, um mit dem Suizid ihres Gründungsdrummers umzugehen. Erst drei Jahre später, 2005 erschien mit "Pushing the Senses" ein neuer, echter Feeder. In der Zwischenzeit hielt man die stetig wachsende Fanschar mit Compilations bei Laune. 2004 war dies "Picture Of Perfect" - dieses Album mit B-Seiten wurde 2007 noch einmal veröffentlicht, nach dem sie bei beim ersten Mal nur in einer limitierten Auflage ausschließlich über die Website der Band zu bekommen war - sowie 2006 "Feeder the Singles" auf der noch einmal die bedeutendsten Singles des Trios veröffentlicht wurden.

Feeder sind mittlerweile zur alten, oder besser zu neuer Bestform aufgelaufen. Ihre gefühlvolle, trotzdem unglaublich dynamische Mischung aus rohen, energiereichen, ja monumentalen Rocksongs (die manchesmal an die frühen Police erinnern) mit langsamen, fast hymnischen Songperlen ist zu ihrem Markenzeichen geworden.

Sänger Grant hat sich mittlerweile auch als Produzent einen Namen gemacht, beispielsweise bei dem gefeierten Newcomern The Brightlights, während Taka sich mit seinem Nebenprojekt "From the Crypt" austobt.

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