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Falco Portrait

Mit dem Namen Falco assozieren viele Österreicher immer noch den größten Musiker der Alpenrepublik, nach Mozart, wohlgemerkt.

Gesegnet mit einem absolutem Gehör, wie das Wiener Musikonservatorium später bestätigte, lernet Falco schnell Schlager und Beatles Songs auswendig. Aber nicht nur vom Gehör, auch vom persönlichem Verhalten war her schnell, klar, dass der junge Johann „Hans“ Hölzl ein wahrer Künstler ist. Nach dem Schulabbruch folgte die konsequente Unlust seine Ausbildung als Bürokaufmann zu beenden. Die 8 Monatige Armeeausbildung hielt er nur durch weil er dort im Musikkorps Gitarre spielen lernte.

Anstatt, nach gelungener Aufnahmeprüfung, ein Studium an der Wiener Musikhochschule zu beginnen, trieb es Falco 1974 nach West – Berlin. Zu dieser Zeit eine Hochburg für alternative Musikkultur, in der er sich auf den Wellen der dortigen Soundeinflüsse treiben ließ, um ein „richtiger“ Musiker zu werden.

Bekannt war Falco für seine exzentrischen Auftritte. Bei Konzerten seiner punkorientierten Band „Drahdiwaberl“ achtetet der Dressmann darauf die Designer Anzüge mit Plastikfolien abzudecken, damit das edle Tuch beim stagediven nicht zu schaden kommt.

Europaweiten Ruhm erlangte er erst als Solo – Künstler. Die Single „Der Komissar“ enterte 1982 die Charts und erklomm souverän die Führungsposition in Deutschland und Österreich, selbst in Kanada schaffte der Track den Sprung in die Top 20.

Den internationalen Durchbruch schaffte er mit der Single „Rock Me Amadeus.“ Diese Single mutierte in Rekordzeit zum Welthit und stand sogar in den USA und Großbritannien auf Platz 1 der Singlecharts.
Das im Klassik – Stil gedrehte Video, zeigte die tiefe Verbundenheit Falco’s zu seiner Heimatstadt, zu der er zeitlebens ein gespaltenes Verhältnis hatte. Absolute Heimatliebe und Tradition standen im Kontrast zu Doppelmoral und Drangsalierung der Presse, die er in seinem Drogen – Hit „Ganz Wien“ thematisierte. „Man sieht ganz Wien, Wien, Wien - is so herrlich hin, hin, hin / Kokain und Kodein, Heroin und Mozambin machen uns hin, hin, hin.“
Im Alter von nur 41 Jahren starb der erste „weiße Rapper“ bei einem Autounfall in seiner Wahlheimat der Dominikanischen Republik.

Musikalisch beeinflusste der Österreicher eine Vielzahl von nachkommenden Musikern. So sind die Soundsamples von „Rock Me Amadeus“ deutlich in dem Hit „Neue Deutsche Welle“ von Fler wieder zuerkennen.


     

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Falco Symphonic

VÖ: 2008


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