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Gods of Blitz Biographie

Gods of Blitz

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Wenn es um frischen, geradlinigen Rock´n´Roll ohne viel Schnörkel, aber mit internationalem Flair geht, rangierte Deutschland bislang unter ferner liefen. England, vor allem Skandinavien und die amerikanische Übermacht schienen das Abo für den nächsten, omnipräsenten Rock-Hype ständig untereinander auszutauschen. In Berlin aber gibt man sich davon gänzlich unbeeindruckt – vier Musiker aus Kreuzberg hören nicht auf, an ihr eigenes Rock´n´Roll-Wunder zu glauben und machen Musik, die nach ihren eigenen Regeln entsteht. Wie es aussieht, mit Erfolg.

Die vier Berliner heißen Jens Giovanni Freudenberg (Gitarre), Olli Wong (Gitarre), Jakob Kiersch (Drums) und Sebastian Gäbel Barusta (Vocals, Bass). Mit voller Absicht gründete das Quartett im September 2004 GODS OF BLITZ. „Wir hatten alle Erfahrungen bei diversen Berliner Bands“, sagt Sänger Sebastian Gäbel Barusta. „Aber es hat nie für mehr gereicht, weil wohl immer der letzte Ehrgeiz gefehlt hat. Aber mit uns passt es. Jeder von uns hat nach einem bestimmten Gefühl innerhalb einer Band gesucht, und hier haben wir es alle endlich gefunden.“

Der Ehrgeiz ist da. In drei Monaten wird ein Vier-Track-Demo erstellt, die ersten Shows folgen im Februar 2005. Und bereits im März, ein halbes Jahr nach der Gründung, nimmt Four Music GODS OF BLITZ aus dem Übungsraum heraus unter Vertrag. Das Demo überzeugt dermaßen, daß es sofort als EP veröffentlicht wird.

Mit einem internationalen Produzententeam im Rücken wird das Debutalbum „Stolen Horse“ aufgenommen – Torsten Otto ( Tocotronic, Beatsteaks ) produziert, Michael IIlbert ( The Cardigans, The Hellacopters, The Hives ) mischt und Gordon Raphael ( The Strokes ) verbreitet gute Laune. Wichtig sind aber vor allem, wie seit jeher, die Emotionen: Hier spürt man Frische, Wucht und eine kreative Wut, die alle Kanäle öffnet. Entsprechend selbstbewusst gehen GODS OF BLITZ auch zu Werke: alles wird live eingespielt, zackige Gitarren, trockene Drums, frontiert von großmäuligen Vocals. Wie ein schneller Parcour de Force durch die Weltkarte moderner Rockmusik: irgendwas zwischen britischer Nonchalance und locker intonierter Neo-Punk-Attitude, mit Melodie und einem gehörigen Maß an skandinavischer Lässigkeit. „The Rising“, „Beat Of Progress“ und die erste Single, „Greetings From Flashbackville“ sind nichts weniger als hymnische Rohdiamanten und gelten als „Rockmusik von einer ihrer schönsten Seiten“ ( INTRO ). Zwei Tage nach Abschluß der Aufnahmen geht es auf eine Tour im Vorprogramm von Maximo Park.

Im September 2005, genau ein Jahr nach Bandgründung, erscheint „Stolen Horse“. Eine Clubtour folgt, denn die GODS brennen darauf, ihre konstruiert wirkende Geschichte mit Leben zu füllen. „Das ist wahrscheinlich das wichtigste“, sagt Gitarrist Jens Giovanni Freudenberg, „sämtliche Zeitgeist- und Kalkülvorwürfe mit unserer Bühnenenergie wegzufegen.“ Scheint zu klappen, denn die wegweisenden Magazine VISIONS und INTRO laden GODS OF BLITZ auf ihre prestigeträchtigen Festivals ein; Shows in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden folgen, Veröffentlichungen in England und Australien laufen.
     

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