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H-Blockx Biographie

H-Blockx

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Wenn Bands auf der Suche nach einem Namen sind, wundert man sich schon manchmal, auf was für abstruse Ideen Musiker kommen können. Die H-BlockX aus Münster machen da keine Ausnahme. Die vier Gründungsmitglieder wählten als Bandnamen einen irischen Slang-Begriff für Hochsicherheits-Gefängniszellen! Zumindest kann sich die Band sicher sein, oft nach der korrekten Schreibweise und der Bedeutung des Namens gefragt zu werden. Eine clevere Idee, damit sich die Medien ihren Namen einprägen ... Aber nicht nur die Medien haben sich den ungewöhnlichen Namen gemerkt, sondern auch die ständig wachsende Fangemeinde. Mit den Singles "Risin' High" und "Move" läuteten die H-BlockX 1993 ein neues Musikzeitalter ein: "Crossover" aus deutschen Landen ist seither untrennbar mit den Jungs aus Münster verbunden.

1991 gründen vier junge Musiker die Band. H-BlockX: Sänger/Rapper Henning "MC-H" Wehland, Gitarrist Tim Tenambergen, Bassist Stefan "Gudze" Hinz und Schlagzeuger Johann-Christoph "Mason" Maass. Ein Jahr kommt Sänger/Rapper David "Dave"Gappa dazu.

1993 veröffentlicht die Band ihre erste Single "Risin´ High". Der Song wird in den deutschen Clubs rauf und runtergespielt und verkauft sich - ohne Video oder sonstige Promotion - 10 000 mal. Die H-BlockX gelten als Vorreiter eines neuen Musikstils, dem "Crossover".

1994 erscheint mit "Time To Move" das Debütalbum der H-BlockX. Die Singles "Risin´ High", "Move" und "Little Girl" halten das Album 62 Wochen in den deutschen Charts und bescheren der Newcomer-Band ihre erste goldene Schallplatte. Weltweit gehen über 750 000 Einheiten von "Time To Move" über den Ladentisch. MTV zeichnet die Band mit einem Award für den "German Local Hero" aus. Eine erste größere Tour folgt.

1995 unternehmen die H-BlockX ihre erste ausgedehnte Europatournee. "Risin´ High" bekommt den VIVA-Cometen für das beste nationale Video des Jahres.

1996 erscheint das zweite Album der H-BlockX: "Discover My Soul" steigt von 0 auf Platz 7 in die deutschen Charts ein. Auch in Österreich, der Schweiz, in Dänemark, Finnland und Polen schafft es das Album mühelos die Charts. Jon Bon Jovi lädt die H-BlockX persönlich ein, die Band auf deren Open-Airs zu supporten. Mit zwei weiteren Hit-Singles ("How Do You Feel?", "Step Back") im Gepäck begibt sich die Band erneut auf Europatournee.

1997 verlässt Drummer Mason aus gesundheitlichen und privaten Gründen die Band. Nachfolger wird Marco Minnemann.

1998 bringen die H-BlockX ihr drittes Album "Fly Eyes" heraus und landen damit gleich auf Platz 19 der Charts. Die beiden Singles "Fly" und "Take Me Home" stürmen ebenfalls die Hitparaden. In Europa sind die H-BlockX im Rahmen der Vans Warped Tour unterwegs.

1999 ist ein ereignisreiches Jahr für die H-BlockX - in vielerlei Hinsicht: Marco Minnemann verlässt die Band und wird durch Steffen Wilmking (vorher bei der Band THUMB) ersetzt. Die Band aus Münster macht sich auf zu neuen Ufern und schreibt die Musik zur deutschen Thriller-Komödie "Bang Boom Bang". Krönung des Jahres ist die Teilnahme an der US Vans Warped Tour mit Eminem, Ice-T oder den Suicidal Tendencies auf über 30 Bühnen im ganzen Land. Außerdem steuern die H-BlockX den Titelsong "Oh Hell Yeah" zur offiziellen World Wrestling Federation-Compilation Vol. 4 bei. Der Song erreicht Platz 4 der amerikanischen Billboard-Charts und verkauft sich 1,4 Millionen mal. In Los Angeles wird das Video zum Song gedreht, in dem der bekannte US-Wrestler "Stone Cold" Steve Austin mitwirkt. Als Support der Band Biohazard begeben sich die Fünf im Herbst auf eine sechswöchige Tournee quer durch die USA.

2000 wird der Song "Ring Of Fire" zu einem der Überraschungserfolge des Jahres! Nur um Haaresbreite verfehlen die H-BlockX die deutschen Top Ten. Trotzdem endet das Jahr nicht wirklich gut für die Band, denn Sänger Dave verlässt überraschend die Band.

Ab März 2001 sitzen die Jungs im Studio und werkeln an ihrem neuen, vierten Longplayer. Als erste Single wird im November der Song "C'mon" ausgekoppelt. Mit Boogieman und Moses Schneider haben die H-BlockX ihre Wunschproduzenten verpflichtet. 'Dog' an den Drums gibt neue Impulse in puncto Rhythmus. Die Devise für's neue Album lautet: "Back to the roots"!

Im Januar 2002 erscheint das Album "Get In The Ring". Die Veröffentlichung beweist, dass das Bandmotto "We're the H-BlockX, we don't stop!" nach wie vor kein leeres Versprechen ist.
     

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