Ingrid Michaelson Portrait
Groß geworden ist Ingrid Michaelson in Staten Island, New York, in einem nach Museum anmutenden Elternhaus. Die Tochter einer Bildhauerin und eines Komponisten wurde stark durch das künstlerische Umfeld ihrer Eltern geprägt. „Musisches denken war in unserer Familie immer gern gesehen“, erinnert sich Ingrid. In einer Umgebung von alten Radios, Vinyl und Skulpturen, konnte sie bereits als Kind zahlreiche Musicals und Schallplatten auswendig. Es folgten Klavierstunden und Gesangsunterricht. Letztendlich entscheid sie sich aber für eine schauspielerische Ausbildung. Das Studium machte Spaß, nur die Realität des Berufslebens bereite ihr Kopfzerbrechen. So fand sie sich mit tausenden von Bewerberinnen bei den Vorsprechterminen wieder, und musste feststellen wie der Intendant die Bewerberinnen knallhart nach äußeren Eigenschaften einstellte. Um überhaupt noch etwas mit ihrem Abschluss anfangen zu können, tourte sie mit einer Kindertheatergruppe durch die USA. Ganz spontan baute sie ihre eigene Musik in die Stücke ein. Ein Arbeitskollege, der zufällig einer Aufführung beiwohnte, war ganz entzückt von ihrem musikalischen Talent. Von da entschied sie sich einfach selbst Musik zu machen. „Es half mir. Denn beim Theater wartet man immer darauf, dass jemand entscheidet, dass du die richtige Person für eine Rolle bist. Aber Musik kannst du unabhängig kreieren, auch wenn niemand sie hört. Ich habe also einfach weitergemacht, die Lieder aufgenommen, die ich geschrieben hatte und sie auf meine MySpace-Seite gestellt.“
Eine kluge Entscheidung, denn fünf ihrer detailverliebten Stücke untermalten in den vergangenen zwei Jahren Szenen der TV-Serie „Grey’s Anatomy“ und machten sie in den USA zum Shootingstar.
Es folgte das übliche Prozedere eines aufstrebenden Künstlers. Sie war Talkshowgast bei Jay Leno und eifrig in den Feuilletons rezensiert. Von der „New York Times“ bis hin zu „People“ und „Rolling Stones“.
Eine kluge Entscheidung, denn fünf ihrer detailverliebten Stücke untermalten in den vergangenen zwei Jahren Szenen der TV-Serie „Grey’s Anatomy“ und machten sie in den USA zum Shootingstar.
Es folgte das übliche Prozedere eines aufstrebenden Künstlers. Sie war Talkshowgast bei Jay Leno und eifrig in den Feuilletons rezensiert. Von der „New York Times“ bis hin zu „People“ und „Rolling Stones“.
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