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Jade Biographie

Jade

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Jade – der Stein, der in China seit Jahrtausenden verehrt wird und dem man auch heute noch heilende Kräfte nachsagt. Kein Wunder also, dass Chinas neueste Popband sich diesen Namen für ihre Band ausgesucht hat – JADE. Wer ist Jade? Es sind die Gewinnerinnen der erfolgreichsten chinesischen TV Talentshow, „Sprite My Show“, produziert von Universal Asien. Die Vorauswahlen fanden in den fünf größten Städten des Landes statt und setzten bei weitem mehr voraus als bei deutschen Talentwettbewerben. In der viermonatigen Auswahlphase, konnten sich die Mitglieder der heutigen Band JADE gegen 50.000 (!) Teilnehmer erfolgreich durchsetzen. Ihre Fähigkeiten, Persönlichkeit und Ausstrahlung überzeugten mehr als 128 Millionen Zuschauer, die sie per Telefon, SMS oder Email wählten.

Kurz vor der Abschlussveranstaltung trafen der Präsident von Universal Asien, Harry Hui, und der deutsche Musikproduzent Axel Klopprogge zusammen. Axel Klopprogge gilt als Mitbegründer der damaligen NDW und komponierte Evergreens wie „Kleine Taschenlampe brenn’“ und „Gib Gas, ich will Spass“. Er arbeitet seit über 10 Jahren in China, wo er seit 1993 mit seiner Firma RTV China/Yerumedi die Radiolandschaft mit aufgebaut und neue erfolgreiche Sendeformate entwickelt hat. Nachdem die beiden die Bühnepräsenz von Cissy, Jia Jia, Yan und Ting erlebt hatten, stand kurze Zeit später fest: Diese Mädchen gehören auf den weltweiten Musikmarkt. Und das war die Geburtsstunde von JADE und der Anfang der Kooperation zwischen RTV China/Yerumdi und Universal Asien. Axel Klopprogge dazu: „Unser Ziel ist es, nach internationalen Standards Künstler für China und den Weltmarkt aufzubauen. Unser Team hat insgesamt fast 50 Nr. 1 Hits geschrieben (u.a. für Britney Spears, Celine Dìon, Funky Diamonds etc.). China ist für uns ein Traum, es gibt hier unglaublich tolle Stimmen.“

Doch wer genau sind nun JADE?

Cissy (25, the red Flame)
Cissy kommt aus Szechuan, genauer gesagt aus Chengdu, einer der größten Städte Chinas. Neben ihrem Hund und dem Songwriting gehört Kochen zu ihren Hobbys: „Ich koche vor allem Spezialitäten aus Szechuan (das bekannt ist für die scharfe Küche) für meine Freunde und die lassen sich gern einladen.“ Ihr exotischer Charme verbirgt sich oft unter schlichten aber raffinierten Outfits, denn Cissy liebt es, bei der Mode westlichen und chinesischen Stil zu mischen. Sie trägt z.B. einen kurzen chinesischen Qipao, ein tradionelles eng geschlitzes Kleid, und dazu Jeans. Das ganze in Ihrer Lieblingsfarbe: Rot. Daher trägt sie auch gern die roten Seidenanzüge im Stil eines Kung-Fu Meisters. „Als Kind bekam ich von meinem Vater Karate Unterricht, aber der Einfluß meiner musikalischen Mutter gab schließlich den Ausschlag für meine jetzige Karriere und so bekam ich eine klassische Ausbildung als Sängerin“. Ihr Talent blieb nicht lange verborgen und so moderierte sie bereits mit 12 Jahren ein Kinderprogramm und schrieb auch schon früh eigene Songtexte „In diesem Jahr hatte einer meiner HipHop Songs nur durch Internet Mundpropaganda 450.000 Downloads“ erzählt sie stolz. Obwohl sie oft einen eher coolen Eindruck macht und auch zugibt, die entspannte Atmosphäre der Teehäuser am Fluss in ihrer Heimat zu mögen, ist sie gleichzeitig ein richtiges Energiebündel. Selbst im Kung-Fu Anzug sieht man das versteckte Tattoo, das chinesische Zeichen für Feuer (Huo). Die Gegensätze könnten nicht reizvoller sein...

Jia Jia (23, the silk Phoenix)
Jia Jia kommt wie Cissy aus Chengdu, hat sich jedoch in Shanghai geradezu verliebt “Am liebsten hätte ich im Shanghai der 20er oder 30er Jahre gelebt. Durch all die russischen, französischen und deutschen Immigranten, war die Stadt damals schon ein Schmelztiegel für alle Kulturen. Man sieht den Einfluß der Einwanderer heute noch z.B. in der Architektur. Mit all den Ausländern ist heute die Atmosphäre eigentlich ähnlich wie damals“. Jia Jia arbeitet als Model und spielt auch privat gern mit Mode. Neben ihrer Vorliebe für Seide und dem Qipao, das traditionelle chinesische Seidenkleid, macht es ihr genauso viel Spaß sich auch mit westlichen Outfits als Vamp zu stylen. Wie der mystische Vogel Phönix, der immer wieder zu neuem Leben erwacht, erfindet sie sich jeden Tag neu. „Ich trage gern hohe Stiefel zu löchrigen Jeans und dazu Platinschmuck“. Und was macht sie, wenn sie ausgeht? „Ich geh gern schießen – allerdings nur im Spielsalon. Ich trommle auch gerne oder ich schlüpfe in mein HipHop Outfit und gehe tanzen“. Musik ist ihre Leidenschaft: „Ich habe schon mit sieben Jahren begonnen Musik zu machen. Ich ging auf eine spezielle Musikhochschule und Tanzen und Singen machte großen Spaß. Nur der traditionelle Teil der Ausbildung mit chinesischer Oper war oft nervig“. Nach der Ausbildung gründete sie mit einer Freundin ihre erste HipHop-Band und der Erfolg als Sängerin brachte sie letztendlich nach Shanghai. Hier lernte sie auch schnell neue Leute kennen. Auf die Frage, welcher Männertyp sie interessiert, antwortet sie prompt: „Oberflächliche Machos haben keine Chance. Witzig sollte er sein und aufrichtig.“ Findet sie es schwierig, die Männer zu durchschauen? Sie lacht und verrät uns ihr Motto: „Trust your instinct!“

Yan (20, the little Aprincess)
Eine tibetische Prinzessin – das wäre Yan gern. Dabei kommt sie nicht aus dem nordwestlichen Tibet sondern aus dem Süden, genauer gesagt aus Wuhan, einem der heißesten Orte Chinas. Ihr Lieblingsplatz dort ist die Pagode des gelben Kranichs am Yangze Fluß. „Hier war ich oft in meiner Schulzeit, wenn ich die Schule schwänzte...“ gibt sie zu. Trotzdem lernte sie fleißig Englisch, um ihrem Traum Schauspielerin zu werden, näher zu kommen. Gibt es eine andere Alternative zu diesem Berufswunsch? Yan überlegt: „Polizistin! Das wollte ich schon werden als ich klein war - um das Böse auf der Welt zu bekämpfen.“ Ihr Glaube an das Gute begründet auch das Interesse am tibetischen Buddhismus und Tibet gehört auch zu ihren Lieblingsorten in China. Bei sich zuhause achtet sie sehr auf die Prinzipien des „Feng Shui“, die chinesische Kunst, Lebensräume harmonisch zu gestalten. „Ich habe nur gelbes Licht und bei Kissen und Vorhängen bevorzuge ich warme Farben“. Doch auch Yoga und Sport gehört zu ihren Freizeitaktivitäten. Mit Musik kam sie schon früh in Kontakt, noch bevor sie geboren wurde „Als meine Mutter mit mir schwanger war, setzte sie jeden Tag den Kopfhörer auf ihren Bauch, damit ich Musik hören konnte. Und wie sie mir erzählt hat, bewegte ich mich wohl damals schon rhythmisch zur Musik. Ich tanzte also schon bevor ich geboren war“. Sie geht abends gerne in Clubs um Musik zu hören – und um Jungs zu treffen. Sie mag allerdings keine Typen, die zuviel reden, lieber die Kavaliere, die ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen – eben wie eine kleine Prinzessin.

Ting (19, the tiger Soldier)
Xian, die Heimatstadt von Ting und ehemalige Hauptstadt Chinas, ist bekannt für die Terrakotta Armee des damaligen Kaisers. 5000 Jahre chinesische Geschichte – das ist auch ein Hauptinteresse von Ting. Wenn man sie fragt, mit welcher Person der Gegenwart oder Vergangenheit sie sich gern treffen würde, dann nennt sie keinen Popstar oder Politiker, sondern den ersten chinesischen Kaiser, Qin Shi Huang, der die damaligen kriegerischen Staaten Chinas zum chinesischen Reich vereinte. „Allerdings hätte ich den Kaiser gern getroffen BEVOR er das Reich einte, um seine Visionen zu erfahren“. Die Strategie der Macht faszinieren Ting. „In der Schule waren Mathe und Geschichte meine Lieblingsfächer“ aber auch der Buddhismus interessiert sie und als Talisman trägt sie das Schriftzeichen für Buddhismus aus Jade um den Hals. Viele halten die schöne ruhige Ting für arrogant und manche Jungs trauen sich nicht, sie anzusprechen. Wer Ting aber einmal kennen gelernt hat, merkt schnell, dass sie keineswegs arrogant sondern vielmehr schüchtern ist. Und welche Art von Männern mag sie? „Mein Traummann ist wohl ein ‚Dichter auf dem Motorrad’ überlegt sie lächelnd und erklärt „Ich mag romantische aber starke Männer“. Das ist also die romantische Seite von Ting. Aber warum nennt man sie die „Tigerin“? Der Tiger ist nicht nur ihr chinesisches Horoskop, sondern auch das Tier, das sie am liebsten wäre. Und wer einmal in ihre Katzenaugen gesehen hat, kann das verstehen.

     

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