John Mellencamp Portrait
Der US-amerikanische Rock- und Folksänger John Mellencamp alias John Cougar kommt 1951. Nach schwieriger Kindheit und problematischer Jugend wendet er sich mit 24 Jahren New York und der Musik zu.
Rasch wird sein Talent von Agent und Produzent Tony DeFries entdeckt, der ihn bei MCA Records unterbringen kann. „Chestnut Street Incident“ von 1976 ist sein erstes, mit vielen Coverversionen bestücktes Album, das allerdings kaum Beachtung findet. Ernüchtert kündigt die Plattenfirma den Vertrag mit dem Künstler, der aber ein neues Management und ein neues Label findet.
Er veröffentlicht weitere Aufnahmen und sieht sich durch nunmehr steigende Aufmerksamkeit und Anerkennung in seinem Weg bestätigt. Mit dem 1982er „American Fool“-Album gelingt ihm der endgültige Durchbruch. Seine rockigen, erdigen Songs treffen Nerv und Geschmack der Zeit, und über Nacht wird Mellencamp zum Superstar in den USA. Mit den folgenden Arbeiten kann er seinen Status festigen, ehe Mitte der 1980er Jahre erste unüberhörbare Folk-Elemente in seine Musik einfließen.
Allmählich wandelt Mellencamp sich vom bodenständigen, aber kaum aneckenden Rocker zum ernsthaften, kritischen, engagierten Künstler, der über die Musik hinaus wirkt. Textlich beleuchtet er die Probleme der suburbanen amerikanischen Bevölkerung, erregt – selbst starker Raucher – Aufsehen und Unmut durch seine strikte Ablehnung von Alkohol- und Tabaksponsoring im Rahmen seiner Auftritte, finanziert und organisiert Benefizveranstaltungen. Spätestens mit „The Lonesome Jubilee“ von 1987 wendet Mellencamp sich gänzlich dem Folk zu, verzichtet auf traditionelle Rock-Arrangements und führt Geige, Akkordeon und andere akustische Instrumente in seine Musik ein. Es gelingt ihm, einen unverwechselbaren Stil zu kreieren, der später Stars wie Sheryl Crow oder selbst den reiferen Bruce Springsteen maßgeblich beeinflussen soll.
Mellencamp tritt jedoch künstlerisch nie auf der Stelle und erweitert und variiert sein Repertoire von Platte zu Platte. Seit 1994 allerdings zwingen ihn die Auswirkungen eines Herzinfarkts, gerade live deutlich kürzer zu treten. Doch seine Schöpfungskraft ist ungebremst. Er arbeitet experimentelle Sounds und gar HipHop-Anleihen in seine Musik ein und verbindet diese mit nachdenklichen und kritischen Aussagen, was im US-Boykott seines Albums „Trouble No More“, auf dem er sich unter anderem mit der Amtszeit George W. Bushs auseinandersetzt, einen zweifelhaften Höhepunkt findet.
Seine treue Fanbase bleibt dem Künstler dennoch erhalten und spornt ihn zu weiteren kreativen Höchstleistungen an. 2007 erscheint seine aktuelle CD „Freedom Road“.
Rasch wird sein Talent von Agent und Produzent Tony DeFries entdeckt, der ihn bei MCA Records unterbringen kann. „Chestnut Street Incident“ von 1976 ist sein erstes, mit vielen Coverversionen bestücktes Album, das allerdings kaum Beachtung findet. Ernüchtert kündigt die Plattenfirma den Vertrag mit dem Künstler, der aber ein neues Management und ein neues Label findet.
Er veröffentlicht weitere Aufnahmen und sieht sich durch nunmehr steigende Aufmerksamkeit und Anerkennung in seinem Weg bestätigt. Mit dem 1982er „American Fool“-Album gelingt ihm der endgültige Durchbruch. Seine rockigen, erdigen Songs treffen Nerv und Geschmack der Zeit, und über Nacht wird Mellencamp zum Superstar in den USA. Mit den folgenden Arbeiten kann er seinen Status festigen, ehe Mitte der 1980er Jahre erste unüberhörbare Folk-Elemente in seine Musik einfließen.
Allmählich wandelt Mellencamp sich vom bodenständigen, aber kaum aneckenden Rocker zum ernsthaften, kritischen, engagierten Künstler, der über die Musik hinaus wirkt. Textlich beleuchtet er die Probleme der suburbanen amerikanischen Bevölkerung, erregt – selbst starker Raucher – Aufsehen und Unmut durch seine strikte Ablehnung von Alkohol- und Tabaksponsoring im Rahmen seiner Auftritte, finanziert und organisiert Benefizveranstaltungen. Spätestens mit „The Lonesome Jubilee“ von 1987 wendet Mellencamp sich gänzlich dem Folk zu, verzichtet auf traditionelle Rock-Arrangements und führt Geige, Akkordeon und andere akustische Instrumente in seine Musik ein. Es gelingt ihm, einen unverwechselbaren Stil zu kreieren, der später Stars wie Sheryl Crow oder selbst den reiferen Bruce Springsteen maßgeblich beeinflussen soll.
Mellencamp tritt jedoch künstlerisch nie auf der Stelle und erweitert und variiert sein Repertoire von Platte zu Platte. Seit 1994 allerdings zwingen ihn die Auswirkungen eines Herzinfarkts, gerade live deutlich kürzer zu treten. Doch seine Schöpfungskraft ist ungebremst. Er arbeitet experimentelle Sounds und gar HipHop-Anleihen in seine Musik ein und verbindet diese mit nachdenklichen und kritischen Aussagen, was im US-Boykott seines Albums „Trouble No More“, auf dem er sich unter anderem mit der Amtszeit George W. Bushs auseinandersetzt, einen zweifelhaften Höhepunkt findet.
Seine treue Fanbase bleibt dem Künstler dennoch erhalten und spornt ihn zu weiteren kreativen Höchstleistungen an. 2007 erscheint seine aktuelle CD „Freedom Road“.
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