Klaus Schulze Biographie
Klaus Schulze - „Moonlake“. „Moonlake“ - eine Mixtur aus „Moondawn“ und „Crystal Lake“? Mitnichten! Diese Assoziation mag jedem Schulze-Connaisseur sofort in den Sinn kommen – doch weit gefehlt:
0 Klaus Schulze hat sich noch nie reproduziert oder eigene Lorbeeren neu bewässert – dafür ist er zu sehr im Hier und Jetzt verhaftet, an der Kraft und Inspiration des Moments interessiert, getrieben von einem unbändigen, impulsiven Spieltrieb, der stets etwas Neues und Unerwartetes entstehen lässt.
In der Tat rührt der Titel „Moonlake“ von Klaus Schulzes Liebe zu dem Mondsee in Österreich – und die monumentale Faszination, die dieser See und die ihn umgebenden Landschaft ausstrahlt, wird in der Farbigkeit und Kraft von „Moonlake“ kongenial widergespiegelt.
„Moonlake“ ist dennoch ein typisches Klaus Schulze-Album, das – um mit einem Titel von ihm zu sprechen - Tradition und Vision vereint.
Klaus Schulze hat die Musik revolutioniert.
Dieses Wissen reicht ihm, um heute sehr entspannt, dennoch verspielt und ohne Scheuklappen aus der eigenen, unbändigen Kraft zu schöpfen und sich von den Möglichkeiten der Technologie leiten, ohne sich von ihr vereinnahmen zu lassen.
Musik ist und bleibt nicht nur für Klaus Schulze eine Selbsttherapie, sondern auch für Menschen, die sich offenen Ohres und Herzens fallen lassen können…
“Moonlake“ ist dennoch ein Novum:
Nach langer Zeit ist es wieder ein sehr Percussions-orientiertes Album. Klaus Schulze: „Ich habe mich wieder in die Grooves verliebt!“
Kein Wunder, denn Klaus Schulze hatte als Schlagzeuger begonnen, bevor er die vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik für sich entdeckte.
Somit schließt „Moonlake“ auch einen Kreis:
War der Rhythmus bei seinen früheren Alben eher additiv, so nimmt er auf „Moonlake“ eine dominante Rolle ein.
Klaus Schulze bevorzugt auch heute noch das Live-Element in seiner Musik, die Kraft der aus dem Moment heraus geborenen Improvisation, die schon seine semi-live-Alben wie „Are You Sequenced?“ ausgezeichnet haben.
Und noch ein Novum:
Zum allerersten Mal hat Klaus Schulze auf „Moonlake“ den Mini-Moog (mit Verzerrer und Wah-Wah) im Studio gespielt – ein Set Up, das er bislang nur live eingesetzt hat.
Diese Arbeitsweise verschaffte Klaus Schulze den nötigen Adrenalinstoß, um „Moonlake“ zu einem vibrierenden, lebendigen Werk zu machen, das noch mehr Überraschungen in sich birgt, als die ethnischen Elemente in „Playmate In Paradise“
Klaus Schulze: „ Das ethnische Element ist der Verdienst von Thomas Kagermann, früher besser bekannt als Fiedel-Michel. Er kommt eigentlich aus der Folklore-Szene, ist aber heute sehr offen, für das, was ich mache. Es ist ein Kontrapunkt zu der herkömmlichen Elektronik und sehr bereichernd. Wenn Du nur elektronisch arbeitest, bleibst du oft in einem Kasten gefangen. Durch die Verwendung von vielleicht auch ungraden Patterns, die geloopt sind, aber in sich grooven, ergeben sich völlig neue Momente und Aspekte“
Neben den in einer Live-Atmosphäre im Studio eingespielten ersten zwei Tracks „Playmate in Paradise“ und „Artemis In Jubileo“ befinden sich auf „Moonlake“ noch zwei wirkliche Live-Tracks:
„Same Thought Lion“ und „Mephisto“ wurden am 5. November 2003 in Polen im Rahmen eines Konzertes zu der (Poznan-Posen) zu der gigantischen Light-Show von Gert Hof aufgenommen, die – bearbeitet - nun erstmals einem größeren Publikum zugeführt werden.
Wie alle Klaus Schulze-Alben ist auch „Moonlake“ ein Wagnis, ein Experiment – und ein einzigartiges Dokument eines Musikers, der seit Jahrzehnten nur seiner eigenen Stimme und Intuition folgt – und damit Welten erschafft, die auch heute noch ohne Parallelen sind…
0 Klaus Schulze hat sich noch nie reproduziert oder eigene Lorbeeren neu bewässert – dafür ist er zu sehr im Hier und Jetzt verhaftet, an der Kraft und Inspiration des Moments interessiert, getrieben von einem unbändigen, impulsiven Spieltrieb, der stets etwas Neues und Unerwartetes entstehen lässt.
In der Tat rührt der Titel „Moonlake“ von Klaus Schulzes Liebe zu dem Mondsee in Österreich – und die monumentale Faszination, die dieser See und die ihn umgebenden Landschaft ausstrahlt, wird in der Farbigkeit und Kraft von „Moonlake“ kongenial widergespiegelt.
„Moonlake“ ist dennoch ein typisches Klaus Schulze-Album, das – um mit einem Titel von ihm zu sprechen - Tradition und Vision vereint.
Klaus Schulze hat die Musik revolutioniert.
Dieses Wissen reicht ihm, um heute sehr entspannt, dennoch verspielt und ohne Scheuklappen aus der eigenen, unbändigen Kraft zu schöpfen und sich von den Möglichkeiten der Technologie leiten, ohne sich von ihr vereinnahmen zu lassen.
Musik ist und bleibt nicht nur für Klaus Schulze eine Selbsttherapie, sondern auch für Menschen, die sich offenen Ohres und Herzens fallen lassen können…
“Moonlake“ ist dennoch ein Novum:
Nach langer Zeit ist es wieder ein sehr Percussions-orientiertes Album. Klaus Schulze: „Ich habe mich wieder in die Grooves verliebt!“
Kein Wunder, denn Klaus Schulze hatte als Schlagzeuger begonnen, bevor er die vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik für sich entdeckte.
Somit schließt „Moonlake“ auch einen Kreis:
War der Rhythmus bei seinen früheren Alben eher additiv, so nimmt er auf „Moonlake“ eine dominante Rolle ein.
Klaus Schulze bevorzugt auch heute noch das Live-Element in seiner Musik, die Kraft der aus dem Moment heraus geborenen Improvisation, die schon seine semi-live-Alben wie „Are You Sequenced?“ ausgezeichnet haben.
Und noch ein Novum:
Zum allerersten Mal hat Klaus Schulze auf „Moonlake“ den Mini-Moog (mit Verzerrer und Wah-Wah) im Studio gespielt – ein Set Up, das er bislang nur live eingesetzt hat.
Diese Arbeitsweise verschaffte Klaus Schulze den nötigen Adrenalinstoß, um „Moonlake“ zu einem vibrierenden, lebendigen Werk zu machen, das noch mehr Überraschungen in sich birgt, als die ethnischen Elemente in „Playmate In Paradise“
Klaus Schulze: „ Das ethnische Element ist der Verdienst von Thomas Kagermann, früher besser bekannt als Fiedel-Michel. Er kommt eigentlich aus der Folklore-Szene, ist aber heute sehr offen, für das, was ich mache. Es ist ein Kontrapunkt zu der herkömmlichen Elektronik und sehr bereichernd. Wenn Du nur elektronisch arbeitest, bleibst du oft in einem Kasten gefangen. Durch die Verwendung von vielleicht auch ungraden Patterns, die geloopt sind, aber in sich grooven, ergeben sich völlig neue Momente und Aspekte“
Neben den in einer Live-Atmosphäre im Studio eingespielten ersten zwei Tracks „Playmate in Paradise“ und „Artemis In Jubileo“ befinden sich auf „Moonlake“ noch zwei wirkliche Live-Tracks:
„Same Thought Lion“ und „Mephisto“ wurden am 5. November 2003 in Polen im Rahmen eines Konzertes zu der (Poznan-Posen) zu der gigantischen Light-Show von Gert Hof aufgenommen, die – bearbeitet - nun erstmals einem größeren Publikum zugeführt werden.
Wie alle Klaus Schulze-Alben ist auch „Moonlake“ ein Wagnis, ein Experiment – und ein einzigartiges Dokument eines Musikers, der seit Jahrzehnten nur seiner eigenen Stimme und Intuition folgt – und damit Welten erschafft, die auch heute noch ohne Parallelen sind…
