Kollegah Portrait
Eigentlich hat Felix Antoine Blume nach dem Abitur eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert, bevor er sich dazu entschied, unter dem Pseudonym Kollegah in das Rapgeschäft einzusteigen.
Ein Werdegang den man dem gebürtigen Kanadier auch heute noch ansieht. Im Gegensatz zu anderen Rappern, die in Baggy Jeans, XXL - Shirts und New Era Cap nahezu einen Einheits - Dresscode gefunden haben, präsentiert sich Kollegah souverän in Anzug, Hemd und Krawatte. Für ihn, der sich selbst als Erfinder des Zuhälter - Rapgenre bezeichnet, eine stilistische Selbstverständlichkeit. Goldketten, Siegelringe und eine übergroße Havanna runden das Bild ab.
Den ersten Achtungserfolg erlangte er mit seinem selbstaufgenommenem Zuhälter - Tape, dass eine zeitlang als kostenloser Download im Internet kursierte. Insgesamt nutzten mehr als 50.000 Fans die Möglichkeit das Tape herunterzuladen.
Auch Labelchef Flipstar, der mit Rizbo zusammen die Plattenfirma Selfmade Records gründete, wurde so auf Kollegah aufmerksam und nahm diesen direkt unter Vertrag.
Seit dem geht es mit Kollegah steil bergauf, wenn man von kleinen Peinlichkeiten absieht. Ein legendärer Rückschlag war der Live - Auftritt auf dem Splash Festival im Jahr 2006, der szeneintern als absolut "weak" eingestuft wurde.
Doch der gebürtige Frankfurter entschloß sich, trotz Kritik an seinen Live - Qualitäten, an der "Donnerwetter - Tour" von Prinz Pi teilzunehmen, auf der er in ganzer Linie überzeugen konnte.
Bekannt ist Kollegah vor allem für seine doubletime Raps, mit denen er maschinengewehartig in Richtung Konkurrenz schießt. "Guck auf die Breitling - Uhr / Ich bin 'ne Leitfigur / Deutscher Rap hat jetzt ein Führer wie eine Sight - Seeing Tour," spittet Kollegah und untermauert damit seinen Anspruch auf die Führungsposition im deutschen Battle - Rap Geschäft. Inhaltlich geht es in den Texten von Kollegah meist um Zuhälterei, Drogenverkauf und Gewaltherrlichung. "Ich hab schon mehr Geld mit Speed gemacht, als Keanu Reeves," sagt der Rapper über sich selbst.
Kritiker behaupten, Kollegah würde ausschließlich über rein fiktive Stories rappen, was in Sachen Zuhälterei und Waffenverherrlichung sicherlich nicht ausgeschlossen werden kann. Im Bezug auf Drogen belehrte das Amtsgericht Simmern die Zweifler eines besseren. Die Richter verurteilten den MC, im September 2007, wegen des Besitzes von Kokain und Amphetaminen in nicht geringer Menge zu 100 Sozialstunden und einer saftigen Geldstrafe.
Ein Werdegang den man dem gebürtigen Kanadier auch heute noch ansieht. Im Gegensatz zu anderen Rappern, die in Baggy Jeans, XXL - Shirts und New Era Cap nahezu einen Einheits - Dresscode gefunden haben, präsentiert sich Kollegah souverän in Anzug, Hemd und Krawatte. Für ihn, der sich selbst als Erfinder des Zuhälter - Rapgenre bezeichnet, eine stilistische Selbstverständlichkeit. Goldketten, Siegelringe und eine übergroße Havanna runden das Bild ab.
Den ersten Achtungserfolg erlangte er mit seinem selbstaufgenommenem Zuhälter - Tape, dass eine zeitlang als kostenloser Download im Internet kursierte. Insgesamt nutzten mehr als 50.000 Fans die Möglichkeit das Tape herunterzuladen.
Auch Labelchef Flipstar, der mit Rizbo zusammen die Plattenfirma Selfmade Records gründete, wurde so auf Kollegah aufmerksam und nahm diesen direkt unter Vertrag.
Seit dem geht es mit Kollegah steil bergauf, wenn man von kleinen Peinlichkeiten absieht. Ein legendärer Rückschlag war der Live - Auftritt auf dem Splash Festival im Jahr 2006, der szeneintern als absolut "weak" eingestuft wurde.
Doch der gebürtige Frankfurter entschloß sich, trotz Kritik an seinen Live - Qualitäten, an der "Donnerwetter - Tour" von Prinz Pi teilzunehmen, auf der er in ganzer Linie überzeugen konnte.
Bekannt ist Kollegah vor allem für seine doubletime Raps, mit denen er maschinengewehartig in Richtung Konkurrenz schießt. "Guck auf die Breitling - Uhr / Ich bin 'ne Leitfigur / Deutscher Rap hat jetzt ein Führer wie eine Sight - Seeing Tour," spittet Kollegah und untermauert damit seinen Anspruch auf die Führungsposition im deutschen Battle - Rap Geschäft. Inhaltlich geht es in den Texten von Kollegah meist um Zuhälterei, Drogenverkauf und Gewaltherrlichung. "Ich hab schon mehr Geld mit Speed gemacht, als Keanu Reeves," sagt der Rapper über sich selbst.
Kritiker behaupten, Kollegah würde ausschließlich über rein fiktive Stories rappen, was in Sachen Zuhälterei und Waffenverherrlichung sicherlich nicht ausgeschlossen werden kann. Im Bezug auf Drogen belehrte das Amtsgericht Simmern die Zweifler eines besseren. Die Richter verurteilten den MC, im September 2007, wegen des Besitzes von Kokain und Amphetaminen in nicht geringer Menge zu 100 Sozialstunden und einer saftigen Geldstrafe.
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