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Madonna Biographie

Madonna

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Man sagt ja von Madonna, sie würde sich immer wieder neu erfinden. Auf jeden Fall aber geht das Kaleidoskop ihres künstlerischen Ausdrucks nie spurlos an der Welt vorbei. Ob es nun die Einführung des 80er Jahre Girlie-Looks war, die stilvoll-schamlose Erkundung des Verhältnisses zwischen Macht, Geld und Erotik in der Erotica-Phase zu Anfang der Neunziger, ob es die gelungene Hinwendung zum Musical mit der Lloyd-Webber-Verfilmung Evita oder die Ausarbeitung der Fusion aus Pop und Elektronica auf den letzten Alben, die sie mit William Ørbit und der französischen Producer-Ikone Mirwais Ahmadzai einspielte - imme lagen Madonna Kompromisse fern.

Konsequent geht sie ihren eigenen Weg und setzt noch immer mit jeder Veröffentlichung Meilensteine. Darüber hinaus bewies sie auf der Drowned World-Tour im Jahre 2001, dass ein Madonna-Konzert immer eine hervorragend konzipierte Show ist, die hochqualitatives Entertainment bereit hält - lebhaft, publikumsnah und überwältigend. American Life ist ein weiterer Schritt voran und führt die künstlerische Linie des steten Wandels unzweifelhaft fort. Elf Songs zeigen eine Madonna, die noch immer über ein gewaltiges Maß an Inspiration und Kreativität verfügt. American Life bietet innovatives Songwriting vom Feinsten. Geschickt verbindet Madonna klassisches US-Songwriting mit hochmodernen Elektronik-Sounds. Für viele Tracks bilden akustische Gitarren die Grundlage und werden von kraftvollen Beats und geschickt arrangierten Synthie-Licks in extrem tanzbare Popmusik und äußerst berührende Balladen verwandelt. Selbst einen Gänsehaut verursachenden Gospel-Chor kann man erwarten.

Neben ihrem James Bond-Hit Die Another Day (D: #4) und dem Titelsong American Life, der als erste Album-Auskopplung am 14. April an den Start geht, enthält das Album die Songs Hollywood, I'm So Stupid, Love Profusion, Nobody Knows Me, Nothing Fails, Intervention, X-Static Process, Mother & Father und Easy Ride.

Madonna selbst bezeichnet American Life als eines ihrer persönlichsten Alben, das nach den bewegten Erfahrungen der letzten Jahre auch Ergebnis einer größeren persönlichen Reife ist: "Alle Songs reflektieren meine gegenwärtige emotionale Verfassung," erklärte sie. "Ich fühle mich, als sei ich aus einem Traum aufgewacht. Die Spanne der Gefühle reicht von Bestürzung und Wut bis zu Freude und Zuversicht. Ich hoffe, es ist mir gelungen, das Persönliche zum Universellen zu machen."

Für American Life arbeitete Madonna wieder mit Mirwais zusammen, der schon dafür sorgte, dass das Album Music neue musikalische Maßstäbe setzte, an denen sich viele andere Künstler im Popbereich mehr oder weniger deutlich orientierten. Ein Jahr nahmen Songwriting, Aufnahmen und Produktion in Studios in London und Los Angeles in Anspruch.

Viel Diskussion gab es bereits um den Clip für die erste Single American Life, den Madonna schließlich aus Rücksicht auf die Gefühle der amerikanischen Öffentlichkeit und aus Respekt vor den amerikanischen Soldaten im Krieg zurückzog.

Die Single wird in mehreren Versionen erscheinen, die von verschiedenen hochkarätigen Remixern angefertigt werden. Unter anderem werden internationale Top-Producer ihre Hände an den neuen Track legen, wie zum Beispiel Felix Da Housecat, Paul Oakenfold, Missy Elliott und Peter Rauhofer.

American Life ist Madonnas zehntes Studioalbum. Mehr als 150 Millionen Madonna-Tonträger gingen bisher über die Ladentische und charteten regelmäßig auf Top-Positionen auf der ganzen Welt. Und wie American Life zeigt: Sie hat nichts von ihrer eindringlichen Durchschlagskraft verloren und wächst noch immer an ihrer Musik.
     

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