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RZA Portrait


The RZA (Robert Diggs, geboren: 05. Juli 1969 in New York City) ist ein US-Rap-Künstler und DAS prägende Mitglied der Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan. Weitere Künstlernamen unter denen RZA aktiv war und ist, sind: Prince Rakeem, the Abbott, Bobby Steels, the Rzarector, Ruler Zig-Zag-Zig Allah und Bobby Digital. Der Name „RZA“ entstand aus dem gescratchten Geräusch seines Namens Robert.
RZA ist das „Mastermind“ des Wu-Tang Clan und zählt zu den Top 10 der Mächtigsten und Einflussreichsten im Hip-Hop- und Rap-Game. Das von ihm produzierte Debüt-Album des Wu-Tang Clan „Enter the Wu Tang 36 Chambers“ ist eines der innovativsten Alben des Genre und unbestritten ein künstlerischer Meilenstein des Hip-Hop. Neben seinem Wirken als Produzent und Rapper des Wu-Tang Clan gründete RZA zwei Plattenlabel: Wu-Tang Records und Razor Sharp Records. In seinem Buch „Die Wu-Tang Anleitung“ schreibt er auch über die philosophischen Aspekte im Wu-Tang Clan Universum. The RZA hält die Wu-Tang-Familie zusammen und koordiniert auch deren Solo-Arbeiten. So produzierten und veröffentlichten auch andere Wu-Tang Clan Künstler wie GZA, Method Man, Ol’ Dirty Bastard, Ghostface Killah und Reakwon unter seinen Produzenten-Fittichen zahlreiche wegweisende Scheiben. RZA produzierte zudem zahlreiche Side-Projects und Sampler, die Musik des unmittelbaren Clan-Umfeldes enthielten. Aber auch Künstler wie beispielsweise Björk oder Texas, die musikalisch in völlig anderen Gewässern fischen, haben sich von the RZA produzieren lassen.
Neben der musikalischen Arbeit ist the RZA auch in der Filmbranche aktiv. In „Coffee and Cigarettes“ von Jim Jarmusch spielt er beispielsweise 2003 mit Wu-Tang-Kollege GZA. Bereits vor seiner Arbeit als Schauspieler zeichnete er sich auch als Produzent für Soundtracks zu Filmen wie Jim Jarmuschs „Ghost - Der Weg des Samurai“ verantwortlich oder steuerte einzelne Titel zu Soundtracks bei („8 Mile“, „Barbershop“, „Blade – Trinity“ etc.)
Die Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino an „Kill Bill“ war ein weiterer Meilenstein für RZA. Hier trafen auch zum wiederholten Male sein Shaolin- und Kampfkunst-Faible, das Interesse für fernöstliche Kunst und Weltanschauung mit seiner musikalischen Einmaligkeit zusammen.

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