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RoySeven Portrait


Die sechs Poprocker mit melancholischer Stimme sind in ihrem Heimatland schon jetzt Kult. Nun wollen die Newcomer um Leadsänger und Songwriter Paul Walsh (29) auch das europäische Festland erobern. Ihr Erfolg beruht besonders auf den sehr persönlichen Texten, wie beispielsweise in „Happy Ever After“ deutlich wird. Auch mit ihrem Debütalbum „Art of Sincerity“, das Ende April veröffentlich wird, bauen sie auf ihre Stärken und präsentieren ein düsteres, zerbrechliches und von den Fans heiß ersehntes Album voller melodischer Glanzlichter.

Inhaltlich dreht sich das Album, laut Leadsänger Paul Walsh, um seine letzte Beziehung. Es erzählt von unerfüllter Liebe und dem unerwarteten Ende einer eigentlich glücklichen Beziehung. Von den Gefühlen, die jeden bei solchen Erfahrungen plagen, ist auch das Album geprägt. Mal schwingen die Melodien und die Stimmen voller Hoffnungslosigkeit und Schmerz; dann kommen wieder Wut, Trotz und Stolz zum Ausdruck – letzterer wenn sich abzeichnet, dass man trotz des starken emotionalen Rückschlags und den scheinbar unstillbaren Schmerzen, einen Weg findet, weiterzuleben. Ein Gefühlschaos mit dem auch jeder Hörer etwas anfangen kann.

Auch die anderen Bandmitglieder von Royseven haben sich von der Gefühlsflut ihres Frontmanns kreativ beeinflussen lassen. So verwundern die perfekt auf den Gesang abgestimmten Klanggerüste nicht im Geringsten.

Als musikalische Einflüsse spendeten vor allem britische Idole wie The Doors, The Beatles, Led Zeppelin und Jeff Buckley Inspiration, die sich in dem tiefsinnigen Debütalbum voller melodischer Sensibilität widerspiegelt.

In ihrem eher verschlafenen Heimatstädtchen Clonmel wird von einer langen Tradition von Live-Auftritten berichtet, denen sie auch heute noch ihre Bekanntheit verdankt. Heute versuchen Royseven diese Tradition fortzuführen. Etwas überraschend erscheint der Erfolg der Jungs dennoch, da die Band in dieser Zusammensetzung erst exakt am 25. September 2003 zusammentraf. Allerdings lief von da an alles perfekt:
"Das war der Tag, an dem wir das erste Mal zu sechst geprobt haben und wussten, dass die Chemie stimmt. Ich habe angefangen Songs wie 'Crash', 'Alerdeen', 'February' und 'I Laughed Alone' zu schreiben. Die Songs waren Weihnachten 2003 fertig, als wir vor der legendären Dubliner band ASLAN einen Auftritt hatten." Dies war der Startschuss zu mehreren ausverkaufter Gigs in der irischen Hauptstadt. Zu diesem Zeitpunkt spielten sie aber noch unter dem Namen JOVE. Wegen der neuen Bandkonstellation und dem damit verbundenen neuen Sound entschied man sich für einen Namenswechsel. „Roy“ ist der älteste Titel im Set und alle verbinden mit diesem etwas Besonderes. „Dann hörten wir zufällig ein David Bowie Interview, in dem er erzählte, dass ein Song niemals komplett ist, bis eine Person ihn hört - deshalb RoySeven. Wir sind sechs in der Band plus einen Zuhörer. Aber sind wir doch mal ehrlich - RoySix hört sich doch sowieso scheiße an!"

Obwohl sie in ihrem Heimatland so berühmt sind, ganze Konzerthallen zu füllen, treten sie bei uns erst einmal als Vorgruppe der deutsch-irischen Band von Reamonn an.

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CD The Art Of Insincerity
RoySeven 's aktuelle CD
The Art Of Insincerity

VÖ: 2007


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