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Sabrina Setlur Portrait

„Wenn Reime töten könnten wär' ich längst hinter Gittern, Gegner zittern, verbittern und splittern wie Glas…“ So wortgewaltig kündigte Sabrina Setlur 1995 ihr Erscheinen im Rap – Business an. Das erste Album „S ist so weit“, von der diese Zeilen stammen, schaffte direkt den Sprung auf Platz 11 der Albumcharts. Von jetzt an war klar, dass die MCs, in der Männerdomäne des Raps, sich vor einer weiblichen Konkurrentin in Acht nehmen müssen. Sabrina Setlur legte mit diesem Erfolg, als absolute Newcomerin, eine märchenhafte Karriere hin. Dabei waren ihre ersten Rap – Gehversuche absolut spontaner Natur, wenn man der Legende Glauben schenken darf.

Während sie mit ihrem Schulfreund Thomas Hoffmann, der mit Moses Pelham zusammen das Rödelheim Hartreim Projekt gegründet hat, im Auto durch Frankfurt fuhr lief „Ain’t Nuthin but a G thang“ im Radio. Dieser Track, von Snoop Dogg und Dr. Dre , war der absolute Sommerhit des Jahres 1993, den Sabrina auswendig kannte und spontan mitrappte. Thomas Hoffman war von dieser spontanen Performance so begeistert, dass er ihr einen Vertrag bei dem Label 3p anbot.

Unter dem Künstlernamen Schwester S begann sie ihre Karriere und heimste direkt den Viva – Komet und den Echo in der Kategorie Hip – Hop Act National ein.

Zwei Jahre später legte sie den Künstlernamen Schwester S aber relativ zügig, nach dem Album „S ist so weit“, wieder ab, da sie als authentische Künstlerin kein Pseudonym braucht.

Von nun an veröffentlichte Sabrina Setlur Musik nur noch unter ihrem bürgerlichen Namen. Das erste Album als Sabrina Setlur erschien 1997 und hieß „Die neue S- Klasse“, in Anspielung auf die Luxus – Mercedesreihe. Aber, nicht nur namentlich, auch stilistisch veränderte sich der Sound von Sabrina spürbar. Während sie in Schwester S Tagen vornehmlich Battle – Rap präsentierte, drehen sich die Themen ihrer neuen Alben in erster Linie um Beziehungen, daraus resultierende Enttäuschung und Einsamkeit. Die erste Singleauskopplung „Du liebst mich nicht“ landete auf Platz 1 der deutschen Singlecharts. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere kam es zu vielfältigen Kooperationen mit anderen Künstlern, wie z.B. Xavier Naidoo, die ihre stilistische Bandbreite erweiterten.
Insgesamt legt die 1974 in Frankfurt am Main geborene Künstlerin mit ihrer aktuellen Veröffentlichung „Rot“ das sechste Album vor. Gut, dass sie sich, dank Thomas Hoffmann, gegen das geplante BWL – Studium und für die Musik entschieden hat.


     

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Sabrina Setlur 's aktuelle CD
I think I like it (Expert Edition)

VÖ: 2007


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