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Smokie Biographie

Smokie

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Smokie gehören nach wie vor zu den beliebtesten Bands der Welt und geben zwischen 200 und 250 Konzerte pro Jahr. Nach den sechs Monaten im Studio ist allerdings immerhin mal ein Urlaubsmonat drin.

Bassist Terry Uttley (das einzige verbliebende Gründungsmitglied), Chris Norman und Alan Silson lernten sich in der St. Bede’s Grammar School in Bradford (West Yorkshire) kennen – und schrieben Musikgeschichte.

Ihre erste Band Anfang der Siebziger nannten sie „The Yen“, später „The Sphynx“. Sie hatten es nicht leicht: Terry musste eine viersaitige Gitarre als Bass nutzen. Sie benannten die Band noch ein paar Mal um („The Elizabethans“, „Kindness“). Ein Auftritt beim Radiosender „Radio One“ brachte ihnen schließlich den ersten Singlevertrag für „Light of Love“ ein. Wenig später unterschrieben sie einen richtigen Plattenvertrag (unterzeichnet von einem Mann, der Jahre zuvor die Beatles ablehnte).

Der gewünschte Erfolg stellte sich (noch) nicht ein, deshalb trat die Band 1973 als Hermits-Ersatz mit dem Sänger Peter Noone auf, der zuvor der Herman von Herman’s Hermits war. Und eines Abends in Cheshire wurde die Gruppe dann von Bill Hurley entdeckt, der sie mit einem Team zusammenbrachte, das den Sound britischer Radioprogramme in den Siebzigern praktisch definierte: Nicky Chinn und Mike Chapman.

Der erste Hit von Smokey (wie sich die Band damals nannte, aber dann brachten Smokey Robinsons Anwälte sie dazu, es „Smokie“ zu schreiben) wurde 1975 von zahlreichen Radiosendern auf den Index gesetzt, denn „Pass It Around“ könnte davon handeln, einen Joint herumzureichen. Doch was folgte, ist Popgeschichte: Smokie landeten Megahits wie „Living Next Door to Alice“, „Don’t You Play that Rock’n’roll to me“ und „If You Think You Know How to Love me“. Dieser Track ist nicht nur einer der bekanntesten Hits von Smokie, sondern verewigte auch am eindeutigsten den speziellen Gitarrensound und die ungewöhnlichen Vocals der Band.

Und gerade, also Smokie ganz, ganz oben standen – nach fünf Jahren Dauertourneen und Stammplätzen in den Charts – lösten die Jungs die Band auf. Niemand wusste genau, warum, aber „es fühlte sich einfach richtig an.“

Als Smokie sich 1986 wieder zusammenfanden, stand anfangs noch Chris Norman am Mikrofon. Als dieser sich seiner Solokarriere widmete, übernahm Alan Barton seine Position.

In der zweiten Runde bestanden Smokie also aus Alan Barton (vocals, guitar), Terry Uttley (bass), Alan Silson (lead guitar), Martin Bullard (keyboards) und Steve Pinnell (drums, percussion).

Schritt für Schritt bauten Alan Barton & Co. ihre Karriere aus; Smokie veröffentlichten Alben wie „Boulevard Of Broken Dreams“ (1989) und 1990 „Whose Are These Boots“, das „Best of“-Album „18 Carat Gold“ sowie „Chasin’ Ambition“. Und schließlich kam 1994 das Album „Celebration“ heraus, das viele Fans als „das tolle Comeback-Album“ empfanden. Darauf war auch der Hit „Can’t cry hard enough“ – ein Song, der für Smokie eine Bedeutung annahm, die niemand hatte vorhersehen können. Die Band wurde auf dem Weg zum Flughafen Düsseldorf in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt; Alan Silson und Terry Uttley waren schwer verletzt, Alan Barton starb nach fünf Tagen auf der Intensivstation.

Lange Zeit wollte die Band aufgeben, aber die Unterstützung durch Fans und Medien sorgte für einen Umschwung. Ein enger Freund der Band, Mike Craft, verfügte über eine passende Stimme und war bereit, den Posten als Leadsänger zu übernehmen.

1995 erschien das Smokie-typische Werk „The World & Elsewhere“, 1996 folgte „Light A Candle – the Christmas album“. 1998 erschienen die Countryplatte „Wild Horses“ und ein „Best of“-Album namens „Our Danish Collection“. 2001 dann veröffentlichten Smokie „Uncovered“ – das erste von bislang zwei Alben, auf denen Smokie ihre ganz persönlichen Lieblingslieder anderer Musiker präsentieren. Und nun liegt das Nachfolgealbum „Uncovered Too“ vor, welches u.a. die Single "Be My Baby" und die Klassiker "Hungry Eyes", "Sailing" und "Only You" enthält.

Smokie 2002 sind Mike Craft (vocals, guitar), Terry Uttley (bass), Mick McConnel (lead guitar), Martin Bullard (keyboards) und Steve Pinnell (drums, percussion).
     

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