Benny Andersson Orkester Portrait
Der schwedische Musiker Benny Andersson gründete 2001 das Benny Andersson Orkester, das vor allem Instrumentalstücke mit Volksmusikcharakter spielt. Schon das erste Album wurde in Schweden ein großer Erfolg. Zwei der Songs schrieb der Komponist Björn Ulvaeus – ein Freund Bennys noch aus Jugendzeiten. Es war 1972 als Benny und Björn zusammen mit den Sängerinnen Anni-Frid Lyngstad und Agnetha Fältskog mit ABBA eine der weltweit populärsten Musikgruppen der 70er und 80er Jahre gründeten. ABBA gehört mit mehr als 370 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Den Durchbruch schaffte die Gruppe 1974 mit ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest. Mit ihren Hits „SOS“, „Fernando“, „Mamma Mia“ und „Dancing Queen“ und deren ausgefeilten und aufwendigen Produktionen gilt ABBA als Mitbegründer einer neuen, frischen internationalen Popmusik.
Benny Andersson wurde am 16. Dezember 1946 in Stockholm geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Benny von seinem Vater und seinem Großvater: die beiden leidenschaftlichen Akkordeonspieler brachten dem Nachwuchsmusiker vor allem traditionelle schwedische Volkslieder bei. Schon mit zehn Jahren hatte Benny seine ersten Auftritte: zusammen mit seinem Vater und Großvater trat er als „Bennys Trio“ auf. Zu dieser Zeit erlernte Benny das Klavierspiel im Selbststudium.
1964 stieß Benny Andersson zur schwedischen Rockband Hep Stars und wurde in den folgenden Jahren zu einem Teenie-Idol. Vier Jahre später verließ er die Hep Stars, traf den Musiker und Komponisten Björn Ulvaeus und textete mit ihm die ersten Songs für ihre neue Band ABBA. Die Erfolgsgeschichte begann. Nach der Auflösung von ABBA schrieb Andersson einige Musicals wie „Chess“ und „Mamma Mia“, bevor er 2001 das Benny Andersson Orkester gründete.
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