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Bert Kaempfert And His Orchestra Portrait


„Danke Schoen“, „A Swinging Safari“ und vor allem „Strangers in the Night“  - mit diesen Hits schrieb Bert Kaempfert Musikgeschichte und prägte seinen eigenen unverkennbaren Stil. Bert Kaempfert entdeckte die Beatles und eroberte mit seiner Musik die USA – doch in seiner Heimat war er fast ein Fremder. Wer ist dieser Mann, der als Arrangeur, Orchesterleiter und Komponist seinen eigenen Sound kreierte? Geboren wurde er am 16. Oktober 1923 in Hamburg-Barmbeck.

Bereits im Alter von sechs Jahren erlernte er das Klavierspiel und studierte nach dem Abitur an der Musikschule Hamburg Klarinette, Saxophon, Akkordeon und Klavier. Wie Bert Kaempfert später erzählte, lernte er sein Handwerk von Grund auf aber eigentlich erst als Saxophonist im Danziger Radio-Orchester Hans Busch. Zu dieser Zeit bekam er seinen Spitznamen „Fips“, den er zeitlebens behielt. Seine erste große Liebe lernte er während des Zweiten Weltkrieges in Dänemark kennen, wo er bei einem Musikzug stationiert war. Aus dieser Verbindung stammt seine Tochter Renate.

Nach dem Krieg gründete Bert Kaempfert noch in dänischer Gefangenschaft seine erste Bigband Pik Ass. Mit diesem Orchester tourte er anschließend durch amerikanische Offiziersclub in Deutschland. Erste große Erfolge als Arrangeur feierte er mit Freddy Quinns „Die Gitarre und das Meer“ und „Morgen“ von Robic'>Ivo Robic. 1960 gelang ihm mit „Wonderland by Night“ ein Welthit, der ihm als erstem deutschen Bandleader eine Goldene Platte in den USA bescherte. Seine Musik gehört zum Easy Listening, Kaempfert schlug eine Brücke zwischen Pop und Jazz: eingängig, gefällig, unkompliziert und leicht konsumierbar – besonders dem US-Publikum gefiel diese musikalische Cleverness. Viele Songs von Kaempfert sind sofort am typischen Klangbild seines Orchesters zu erkennen. Typische Elemente sind der „Knack-Bass-Effekt“, Blechbläser als dominierende Meldodie-Instrumente und Chorgesang mit ausgehaltenen Vokalen wie „Duuh …duaaa…uamm“ statt Texten.  

1961 produzierte Bert Kaempfert in Hamburg eine Reihe von Aufnahmen mit der jungen Band „The Beat Brothers“, den späteren Beatles. Aus dieser Zeit stammen „My Nonnie“ und „Ain´t she sweet“. Wegen dieses Engagements wird Kaempfert als Entdecker und erster Produzent der Beatles angesehen. Er arrangierte auch für Elvis, und produzierte Hits mit Frank Sinatra und Al Martino.   
Bert Kaempfert starb am 21. Juni 1980 auf Mallorca. Dreizehn Jahre später wurde er in die amerikanische „Songwriters´ Hall Of Fame“ aufgenommen – eine Ehre, die noch keinem anderen deutschen Künstler zuteil wurde.


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CD Swing
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Swing

VÖ: 1978


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