Fanfarlo Portrait
Was tut ein Schwede in London, wenn er Musik und die singende Säge liebt? Er gründet eine Band. Der schwedische Musiker Simon Balthazar tat genau dies und gründete 2006 die Indie-Pop-Band Fanfarlo in der britischen Hauptstadt. Die fünf Musiker verschmelzen Elemente von Indie-Rock, Folk und Post-Punk mit einer vielseitigen Instrumentierung, zu der auch Geige, Mandoline, Klarinette und die singende Säge gehört. Der Name der Gruppe stammt aus der Novelle „La Fanfarlo“ von Charles Baudelaire.
Ihre ersten Auftritte hatten Fanfarlo in London in kleinen Indie-Clubs. 2007 veröffentlichen die Musiker einige Singles in begrenzter Auflage. Der renommierte Produzent Peter Katis wird auf die Band aufmerksam und beginnt mir ihr, das erste Studioalbum aufzunehmen. „Reservoir“ erscheint Anfang 2009.
Das Album wird ein halbes Jahr später einige Wochen lang auf der Homepage der Band für nur einen Dollar zum Download angeboten, um so möglichst viele neue Fans zu gewinnen. In einem Interview erklärte Bandgründer Simon Balthazar, dass auf diese Weise in einer Woche etwa 10.000 Leute das Album gekauft haben. Der Fanfarlo Song „Atlas“ wurde Teil des Soundtracks des Films „The Twilight Saga“. Im Februar 2010 trat die Band erstmals im US-amerikanischen Fernsehens auf: in der Late Show mit David Letterman stellten Fanfarlo ihre Single „Harold T. Wilkins or How to wait a very long time“ vor. Im selben Jahr folgte eine Tour durch zahlreiche deutsche Städte.
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