Janelle Monáe Portrait
„Sie ist eine besondere Diva“ – schreibt das Magazin Vogue über die amerikanische Soul- und Funk-Sängerin Janelle Monáe. „Ihre Offenheit gepaart mit der Qualität ihrer Stimme machen es einfach für mich, neue Dinge zu versuchen. Es ist, als würde man Judy Garland und Lauryn Hill in Einem aufnehmen“, schwärmt ihr Produzent Nate „Rocket“ Wonder. Janelle wird am 4. Dezember 1985 in Kansas City als Tochter einer Putzfrau und eines Müllmanns geboren. Sie will zunächst unbedingt Schauspielerin werden und beginnt eine Ausbildung an der American Musical and Dramatic Academy in New York. Doch schon bald konzentriert sich Janelle Monáe ganz auf die Musik.
Sie zieht nach Atlanta und gründet zusammen mit Chuck Lightning die Wondaland Arts Society, ein Künstlerkollektiv, das auch über ein Platten-Label und ein Studio verfügt. „Es war beinahe so, als wären wir schon immer miteinander verbunden gewesen und Gott selbst hat uns zusammengeführt, damit wir gemeinsam arbeiten“, erinnert sich Janelle Monáe. Ihr erstes Soloalbum „Metropolis“ erscheint 2007 und ist inspiriert durch den gleichnamigen Stummfilm-Klassiker.
Die Platte platziert sich in den US-Album-Charts und erreicht den zweiten Platz der Heatseeker-Liste. Mit der Single „Many Moons“ wird Monáe gleich für den Grammy in der Kategorie „Best Urban Alternative Performance“ nominiert. Zusammen mit Outkast arbeitet sie an deren Songs für die Platte „Idlewild“. P. Diddy wird durch das Lied „The Chase“ auf Janelle Monáe aufmerksam und handelt gleich eine Zusammenarbeit zwischen seinem Label Bad Boy Records und Wondaland aus: „Janelle Monáe ist eines der wichtigsten Signings meiner Karriere. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass Janelle die Art Künstler ist, die das Musikgeschäft verändern können.“
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