Kaycee Portrait
Die Nominierung für den deutschen Dance Award in der Kategorie „Bester nationaler Künstler der Dance Charts“ ist einer der frühen Erfolge von Kaycee. 1999 erreichte die Band den zweiten Platz bei diesem Wettbewerb. Bereits Mitte der 90er Jahre wird Bremen durch die Techno-Musiker Jens Mahlstedt und DJ Thomas Schumacher als Hochburg elektronischer Musik bekannt. An diese Tradition knüpfen Stephan Bodzin und Oliver Huntemann mit ihrer Band Kaycee nahtlos an.
Zunächst produziert die Gruppe Dancefloor-Tracks mit trancigen Elementen. Als 2002 die Sängerin Jette von Roth zur Band stößt, widmet sich die Gruppe immer mehr einem melancholischen Electro-Pop. Bei Kaycee sind die Rollen klar verteilt: Oliver Huntemann ist der DJ des Projekts und Stephan Bodzin ist als Produzent für die Remixe und Tracks zuständig. Bodzin arbeitet auch für die Bands Taiko, Jeuy Floraux und Mojave. Das gute Gespür für groovige Beats bringt Kaycee jede Menge Remix-Aufträge ein.
Die Künstler produzieren die Neufassung des Techno-Klassikers „Meltdown“ von Lunatic Asylum und zahlreiche Remixe für System F, wie den Marc Almond-Track „Soul on Soul“. DJ Huntemann rockte die Tanzflächen schon in so legendären Clubs wie dem E-Werk und dem Tresor in Berlin und dem Stammheim in Kassel. Auch bei der Loveparade gehört er viele Jahre zu den angesagten DJs. Mit Kaycee tourt er durch halb Europa und den Rest der Welt. Gemeinsam mit Sängerin Jette von Roth nehmen sie das Album „Beg 4 More“ auf, hier dominieren die Songs den Electro-Sound. Auf der Scheibe sticht besonders die Coverversion des Joy Division-Klassikers „Love Will Tear Us Apart“ hervor. Nach einer gemeinsamen Tour mit der Synthie-Pop-Gruppe Camouflage löste sich die Band auf.
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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 02:27 Uhr
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