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The Doors Portrait


„If the Doors of Perception…“ – „Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, würde den Menschen alles so erscheinen, wie es wirklich ist: Unendlich. Denn der Mensch hat sich selbst eingesperrt, sodass er alle Dinge nur durch die engen Ritzen seiner Höhle sieht“. Diesem Zitat eines Essays des englischen Dichters William Blake entnahmen Jim Morrison und Ray Manzarek den Namen ihrer 1965 gegründeten Band The Doors. Den Menschen zu befreien, das ist eines der Ziele, dem sich die Doors verschreiben.

Der charismatische Sänger Jim Morrison behauptet, den Geist eines verstorbenen Indianers in sich zu tragen, daher sieht er sich als Schamane. Er beschäftigt sich mit den Schriften Nietzsches und Rimbaud und schreibt tiefgründige Gedichte und Songtexte. Zusammen mit Orgelspieler Ray Manzarek, Gitarrist Robby Krieger und John Densmore am Schlagzeug entwickelt er die Songs der Doors mit ihrem einzigartigen Sound. Für einige Zeit spielen sie für wenig Geld im Club London Fog in Los Angeles. Schon früh entwickelt Frontmann Morrison seine intensive Bühnenpräsenz. Einen Plattenvertrag findet die Band erst nach vielen Absagen bei Elektra Records. Entscheidend geprägt wurde die Musik der Doors durch das Orgelspiel von Ray Manzarek. Ihr Debütalbum enthält mit dem Song „Break On Through To The Other Side“ schon so etwas wie das Manifest der vier Musiker.

Als die Doors die Single-Auskopplung „Light My Fire“ in der beliebten Ed Sullivan-Show präsentieren, werden sie einem breiten Publikum bekannt und bekommen durch die umstrittene Zeile „time to get much higher“ landesweite Schlagzeilen. Die nächsten Alben bringen mit Songs wie „People Are Strange“, „Hello I Love You“ und „L.A. Woman“ zahlreiche weitere Hits. Mit der Zunahme des Erfolgs steigert sich der Kult um Jim Morrisons Person, der Sänger verliert sich immer mehr in einem Alkohol- und Drogensumpf. Morrison zieht 1971 nach Paris, um ein „Freisemester“ zu nehmen, wie er es nennt. Am 3. Juli des Jahres stirbt er unter mysteriösen Umständen. Jim Morrisons Grab auf dem Pariser Friedhof Pére-Lachaise wird zu einem Kultort für die Fans, The Doors lösen sich 1978 auf.


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CD An American Prayer
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An American Prayer

VÖ: 1978


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News vom Mittwoch, 06. Juli 2011, 01:03 Uhr

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