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ASD Biographie

ASD

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HipHop im Jahr 2003. Keine Spur von Hype. Gut so. Back to basics. ASD ist das Kürzel für zwei der profiliertesten Rapper deutscher Sprache: Afrob und Samy Deluxe. Auf ihrem im März erscheinenden Album „Wer hätte das gedacht“ setzen die beiden wortgewaltigen Rap-Stars auf internationale Beats aus Berlin, New York, Philadelphia, Detroit und Zagreb. „Sneak Preview“, der Teaser zum Album, ist fett aufgetragene Reklame für ASD selbst. Jeder Beat wirkt wie Adrenalin. Jede Zeile fräst sich in die Hirnwindungen. Das Album zur Lage der HipHop-Nation Deutschland. Afrob und Samy im Dialog: die eigene Geschichte, Kunst und Konsum, Rausch und Kreativität. Kein Thema, das nicht brennt. ASD – „so simpel wie das ABC“. Und so schöpfen sie alle Möglichkeiten des Alphabets aus. HipHop im Jahr 2003. ASD sind da. Gut so. Im März bereits auf Tournee.

Mit ASD hat die HipHop-Nation Deutschland einen Act von internationalem Format am Start. Afrob und Samy Deluxe schmieden auf ihrem gemeinsamen Album „Wer hätte das gedacht?“ Reime, dass die Funken fliegen. Und die Features sind vom Feinsten. Für die Beats und die Produktion der neuen Single „Sag mir wo die Party ist!“ sorgte kein Geringerer als Diamond D, HipHop-Veteran aus New York, der bereits an so legendären Alben wie „The Low End Theory“ von A Tribe Called Quest und „The Score“ von den Fugees mitwirkte. Nachdem ASD mit der Single „Sneak Preview“ die Top 20 knackten und ihnen mit „Wer hätte das gedacht?“ der direkte Einstieg auf Platz 5 der Album-Charts gelang, ist es nach ihrer fulminanten Tournee an der Zeit zu zeigen, wo weiterhin die Party abgeht. Der Titel ist rhetorisch, denn ASD sorgen selbst für beste Stimmung. Um Afrob und Samy zu zitieren: „Gute Laune breitet sich aus wie eine Epidemie“. Wer will sich da nicht anstecken lassen?

ASD, die Dritte – und im Grunde genommen die Vierte gleich dazu. Denn für „Hey du (Nimm dir Zeit)“, der nach „Sneak Preview“ und „Sag mir wo die Party ist!“ entspanntesten Singleauskopplung aus dem ASD-Debütalbum „Wer hätte das gedacht?“, haben sich Afrob und Samy Deluxe etwas Besonderes einfallen lassen. Neben der von Waajeed (Slum Village) aus Detroit produzierten Originalversion, auf der Afrob und Samy einmal mehr gegen Konsum und Medienwahn wettern und Reklame für sich selbst machen, bietet die Single ein feminines Pendant mit einer völlig anderen inhaltlichen Ausrichtung: „Hey du (Men’s World)“, intoniert von Brooke Russell und Joy Denalane, den beiden führenden weiblichen Soulstimmen Deutschlands, ist ein Paradebeispiel in gender studies. In beiden Fällen/Versionen zwingt dieses Stück zum Zuhören und erreicht sein Ziel. Wenn hierzulande alle Musiker so einfallsreich ans Werk gingen wie ASD, Deutschland wäre ein wahres Musikerparadies: HipHop zum Weiterträumen.
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