Albert Hammond Biographie
Albert Hammond
Albert Hammond... und seine Revolution des Herzens. Zu seinem 60. Geburtstag machte sich Albert Hammond selbst ein ganz besonderes Geschenk. Mitten in der Feier, letzten Mai in einem New Yorker Restaurant, die zahlreichen Präsente von Freunden, Liebsten, Familie waren noch nicht ganz ausgepackt, sprach er plötzlich diesen Satz: "Ich werde ein neues Album machen." Es war ein Satz, mit dem ihm seine Nächsten schon geraume Zeit in den Ohren gelegen hatten, allen voran Albert Hammond Jr., der bekanntlich Gitarre bei The Strokes spielt. Noch länger war nur diese Zeitspanne: "Revolution Of The Heart" ist das erste Hammond Sr.-Album mit neuem, eigenem Material seit 1982, als "Somewhere In America" veröffentlicht wurde.
23 Jahre. Das ist eine gar nicht so kleine Ewigkeit im Pop-Geschäft. Kurios indes ist: Hinter seiner Rückkehr ins Studio steht dieselbe Motivation wie hinter seinem Rückzug aus demselben damals. Und da kommt dann auch wieder der Junior ins Spiel. "Ich hatte ja nicht viel Zeit für meine beiden Kinder aus meiner früheren Ehe gehabt. Doch als 1980 dann Albert Jr. geboren wurde, wollte ich das ändern und ihm alles geben, was ich meinen anderen Kindern nicht wirklich geben konnte. Auch wenn ich sie genauso liebe wie ihn. Also entschied ich: Das war’s erst einmal. Keine Tourneen mehr jedenfalls, ich wollte zuhause bleiben, Songs schreiben und ein bisschen produzieren. Und das war großartig. Ich bin so froh, dass ich das so gemacht habe, denn so ist das jetzt dieser wundervolle Teil in meinem Leben, den ich sonst wohl verpasst hätte. Den ich mit meinen anderen Kindern verpasst habe. Deshalb hörte ich erst einmal auf."
Und dann – der Filius war herangewachsen - ging es zwei Jahre hin und her, zwischen Senior und Junior. Der sagte dem Papa immer: "Für alle gibst du Geld aus, aber nie für dich, um eine Platte zu machen. Du willst sie machen und tust es doch nicht. Warum nur?" Na ja, und dann legte der Papa endlich doch noch los in eigener Sache...
Bis auf zwei der vierzehn Songs auf dem Album hat Albert Hammond alle gemeinsam mit Leo Sayer ("Thunder In My Heart", „When I Need You“) geschrieben. Beide sind seit langem befreundet und können auch auf gemeinsame Erfolge zurückblicken, seit Sayer den Hammond-Klassiker "When I Need You" interpretierte. "There Ain’t No Flies On Me" hat Albert Hammond im Alleingang komponiert, "I’ll Be Here For You" ist eine Kollaboration mit Gerry Goffin. Noch so ein Song-Gigant. Sie kennen doch sein legendäres Autoren-Duo mit Carole King? Wenn nicht: Songs wie "Will You Still Love Me Tomorrow?" (The Shirelles) und "Up On The Roof" (The Drifters) und... und... ganz bestimmt...
Trotz dieser Co-Autoren trägt "Revolution Of The Heart" eindeutig autobiographische Züge. "Es geht musikalisch wie textlich um meine 60 Jahre hier", stellt Hammond klar. "Sicher, ich schrieb mit Leo, weil er ein Freund und ein unglaublicher Autor ist. Aber ich sagte ihm gleich: Ich will über mein Leben schreiben. Dies bin ich, so fühle ich – und dies ist die Platte dazu. Ich nenne es meine Reise."
Der Löwenanteil des Albums entstand in einem abgelegenen Studio in Dänemark, wobei Hammonds Demos immer wieder auch als Blaupause für die finale Abmischung dienten. "Sie wollten das Ganze noch mal neu abmischen, hipper halt. Aber ich sagte nur: Nein, nein, nein! Das bin ich nicht. Ich bin die 50er, 60er, 70er, 80er und 90er, aber nicht 2004. Und so kamen wir doch wieder zu den Originalen zurück." Das Resultat ist eine ebenso charmante wie charismatische Kollektion persönlicher Songs; die Arbeit eines ‚Handwerkers’ der alten Schule, live eingespielt, ohne das Netz nachträglicher Overdubs und den doppelten Boden technischer Tricks.
"Die Stimme ist live, mit meiner Gitarre. Ich zähle nur an, starte durch und dann muss ich es fühlen. Und wenn ich es fühle, dann kann ich es maximal drei mal probieren, dann verliere ich die Leidenschaft. Wenn du etwas zu oft versuchst, wird das nichts mehr. Was die Produktion angeht, steckt da also nicht so viel Handwerk drin." Allerdings gibt Hammond unumwunden zu, dass da unerwartete Hilfe mit im Spiel war; seine musikalischen Einflüsse kann er ohnehin nicht verstecken. "Buddy Holly, Bob Dylan, Elvis, John Lennon, Johnny Cash – sie und noch ein paar meiner Favoriten umgaben mich im Studio. Und das meine ich im Wortsinn so. Auch wenn es sich verrückt anhören mag: Ich habe es so empfunden. Deshalb konnte ich dieses Album auch so spontan aufnehmen – weil ich fühlte, dass sie alle da waren und mir die Hand reichten."
Von Beginn an wollte Albert Hammond Songs schreiben und einspielen, die problemlos auf der Bühne präsentiert werden können. Tatsächlich wird er die Veröffentlichung von "Revolution Of The Heart" mit einigen Konzerten begleiten. "Den Leuten soll es auch noch gefallen, wenn ich ohne große Band da oben stehe. Und das macht dieses Album auch aus. Was Konzerte angeht: Wo immer ich einen Laden füllen kann, werde ich spielen. Egal, ob es ein kleines Theater oder eine große Arena ist. Wenn die Leute mich wollen, werde ich gern für sie spielen. Das gehört ja auch zu den Kicks eines neuen Albums: Man kann wieder rausgehen und es live spielen. Du machst es nicht, um vielleicht einen Showcase zu spielen und dann wieder zuhause auf dem Sofa zu sitzen. Du willst diese Songs live bringen."
Und wenn er das tut, schickt Albert Hammond nach wie vor eine ziemlich einzigartige Botschaft von der Bühne, getrieben und beseelt von einem Album, das seinem Titel Ehre macht und dabei ebenso romantisch wie respektlos ist. Es kann nicht anders sein bei einer Revolution des Herzens.
Zu Beginn der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts etablierte sich eine kleine, aber feine Riege exquisiter Songschreiber, welche die populäre Musik bis heute entscheidend geprägt haben und nach wie vor beeinflussen. Burt Bacharach und Hal David gehören dazu, natürlich das Motown-Trio Brian Holland, Eddie Holland, Lamont Dozier, natürlich auch Carole King und Gerry Goffin. Und gewiss auch Albert Hammond. Egal, ob sie selbst als Künstler Erfolge feiern konnten: Jede/r von ihnen besaß die Gabe, kontinuierlich Songs zu schreiben, die Hörer über alle Grenzen von Alter, Sprache und Genre hinweg berührt haben. Hit auf Hit auf Hit auf Hit.
Diesen Erfolgen zum Trotz verharrten etliche dieser Koryphäen weitgehend in der Anonymität. Was freilich eine logische Konsequenz der Tendenz ist, Songs vor allem mit den Vokalisten oder Bands zu assoziieren, die sie interpretieren. Die wirklich guten Songschreiber hat ja auch dies gerade ausgezeichnet. Dass sie in der Lage waren, immer wieder Material zu schreiben, das eine neue Generation von Performern ansprach und damit immer wieder auch ein junges Publikum.
Was Albert Hammond vor diesem Hintergrund herausragen lässt: dass viele ganz viele Songs von ihm singen oder summen können, ohne zu realisieren, dass er sie geschrieben hat. Ja, manche, die da schon nach ein paar Takten begeistert mitträllern, dürften nicht mal seinen Namen kennen. Dies ist umso kurioser, als Hammond diese Songs immer erstmal für sich geschrieben hat. Er wollte sie aufnehmen und hat dies dann auch getan. Bevor es ihm Whitney Houston, Aretha Franklin, Diana Ross, Dion'>Celine Dion, Turner'>Tina Turner, KD Lang, Cass Elliot, Bonnie Tyler, Tom Jones, Neil Diamond, Barry Manilow, Art Garfunkel, Willie Nelson, Julio Iglesias, Johnny Cash und Josh Groban nachmachten. Auch Bands wie zum Beispiel The Hollies, Steppenwolf, The Carpenters, Aswad und Ace Of Base hatten Erfolg mit Songs von Albert Hammond.
"Ich habe meine Songs nie als Hit-Singles geschrieben", erklärt er. "Ich schreibe sie, weil ich sie liebe. Ich habe auch nie explizit einen Song für einen bestimmten Künstler geschrieben. Die Leute denken dann immer: Ah, den hat er für Tina geschrieben und den für Whitney. Aber so war es nie. Wenn diese Leute dann meine Songs gesungen haben, wunderbar, aber geschrieben habe ich immer nur für mich. Und ich denke, deshalb sind es auch immer besondere Songs geblieben. Denn niemand ist ja so einzigartig wie du selbst."
Anteil an seiner langen Hit-Liste hat aber, glaubt Hammond, auch sein kosmopolitisches Heranwachsen. Geboren in London, aufgewachsen in Gibraltar, weit gereist zwischen Spanien, Marokko und den USA. "In Gibraltar habe ich wahrscheinlich noch mehr Musik gehört als selbst in London, vor allem so viel verschiedene Musik, von Flamenco über Arabische und Mexikanische Musik bis zu R’B, Pop und Rock. Ja, Gibraltar ist definitiv ein wichtiger Einfluss in meinem Leben." Und es hat Hammond geholfen, auch in Spanisch sprechenden Ländern große Erfolge zu haben, nachdem er die Sprache in Gibraltar fließend zu sprechen gelernt hatte. Albert Hammond selbst hat einige Alben in spanischer Sprache aufgenommen, seine Songs wurden von Künstlern aus diesem Sprachraum gecovert, die er zuweilen auch selbst produzierte. Nur ein weiterer Beleg dafür, dass Musik eine universelle Sprache sein kann, wenn ein fähiger Autor sie mit dem Vokabular guter Songs füttert. Ein Autor wie Albert Hammond.
23 Jahre. Das ist eine gar nicht so kleine Ewigkeit im Pop-Geschäft. Kurios indes ist: Hinter seiner Rückkehr ins Studio steht dieselbe Motivation wie hinter seinem Rückzug aus demselben damals. Und da kommt dann auch wieder der Junior ins Spiel. "Ich hatte ja nicht viel Zeit für meine beiden Kinder aus meiner früheren Ehe gehabt. Doch als 1980 dann Albert Jr. geboren wurde, wollte ich das ändern und ihm alles geben, was ich meinen anderen Kindern nicht wirklich geben konnte. Auch wenn ich sie genauso liebe wie ihn. Also entschied ich: Das war’s erst einmal. Keine Tourneen mehr jedenfalls, ich wollte zuhause bleiben, Songs schreiben und ein bisschen produzieren. Und das war großartig. Ich bin so froh, dass ich das so gemacht habe, denn so ist das jetzt dieser wundervolle Teil in meinem Leben, den ich sonst wohl verpasst hätte. Den ich mit meinen anderen Kindern verpasst habe. Deshalb hörte ich erst einmal auf."
Und dann – der Filius war herangewachsen - ging es zwei Jahre hin und her, zwischen Senior und Junior. Der sagte dem Papa immer: "Für alle gibst du Geld aus, aber nie für dich, um eine Platte zu machen. Du willst sie machen und tust es doch nicht. Warum nur?" Na ja, und dann legte der Papa endlich doch noch los in eigener Sache...
Bis auf zwei der vierzehn Songs auf dem Album hat Albert Hammond alle gemeinsam mit Leo Sayer ("Thunder In My Heart", „When I Need You“) geschrieben. Beide sind seit langem befreundet und können auch auf gemeinsame Erfolge zurückblicken, seit Sayer den Hammond-Klassiker "When I Need You" interpretierte. "There Ain’t No Flies On Me" hat Albert Hammond im Alleingang komponiert, "I’ll Be Here For You" ist eine Kollaboration mit Gerry Goffin. Noch so ein Song-Gigant. Sie kennen doch sein legendäres Autoren-Duo mit Carole King? Wenn nicht: Songs wie "Will You Still Love Me Tomorrow?" (The Shirelles) und "Up On The Roof" (The Drifters) und... und... ganz bestimmt...
Trotz dieser Co-Autoren trägt "Revolution Of The Heart" eindeutig autobiographische Züge. "Es geht musikalisch wie textlich um meine 60 Jahre hier", stellt Hammond klar. "Sicher, ich schrieb mit Leo, weil er ein Freund und ein unglaublicher Autor ist. Aber ich sagte ihm gleich: Ich will über mein Leben schreiben. Dies bin ich, so fühle ich – und dies ist die Platte dazu. Ich nenne es meine Reise."
Der Löwenanteil des Albums entstand in einem abgelegenen Studio in Dänemark, wobei Hammonds Demos immer wieder auch als Blaupause für die finale Abmischung dienten. "Sie wollten das Ganze noch mal neu abmischen, hipper halt. Aber ich sagte nur: Nein, nein, nein! Das bin ich nicht. Ich bin die 50er, 60er, 70er, 80er und 90er, aber nicht 2004. Und so kamen wir doch wieder zu den Originalen zurück." Das Resultat ist eine ebenso charmante wie charismatische Kollektion persönlicher Songs; die Arbeit eines ‚Handwerkers’ der alten Schule, live eingespielt, ohne das Netz nachträglicher Overdubs und den doppelten Boden technischer Tricks.
"Die Stimme ist live, mit meiner Gitarre. Ich zähle nur an, starte durch und dann muss ich es fühlen. Und wenn ich es fühle, dann kann ich es maximal drei mal probieren, dann verliere ich die Leidenschaft. Wenn du etwas zu oft versuchst, wird das nichts mehr. Was die Produktion angeht, steckt da also nicht so viel Handwerk drin." Allerdings gibt Hammond unumwunden zu, dass da unerwartete Hilfe mit im Spiel war; seine musikalischen Einflüsse kann er ohnehin nicht verstecken. "Buddy Holly, Bob Dylan, Elvis, John Lennon, Johnny Cash – sie und noch ein paar meiner Favoriten umgaben mich im Studio. Und das meine ich im Wortsinn so. Auch wenn es sich verrückt anhören mag: Ich habe es so empfunden. Deshalb konnte ich dieses Album auch so spontan aufnehmen – weil ich fühlte, dass sie alle da waren und mir die Hand reichten."
Von Beginn an wollte Albert Hammond Songs schreiben und einspielen, die problemlos auf der Bühne präsentiert werden können. Tatsächlich wird er die Veröffentlichung von "Revolution Of The Heart" mit einigen Konzerten begleiten. "Den Leuten soll es auch noch gefallen, wenn ich ohne große Band da oben stehe. Und das macht dieses Album auch aus. Was Konzerte angeht: Wo immer ich einen Laden füllen kann, werde ich spielen. Egal, ob es ein kleines Theater oder eine große Arena ist. Wenn die Leute mich wollen, werde ich gern für sie spielen. Das gehört ja auch zu den Kicks eines neuen Albums: Man kann wieder rausgehen und es live spielen. Du machst es nicht, um vielleicht einen Showcase zu spielen und dann wieder zuhause auf dem Sofa zu sitzen. Du willst diese Songs live bringen."
Und wenn er das tut, schickt Albert Hammond nach wie vor eine ziemlich einzigartige Botschaft von der Bühne, getrieben und beseelt von einem Album, das seinem Titel Ehre macht und dabei ebenso romantisch wie respektlos ist. Es kann nicht anders sein bei einer Revolution des Herzens.
Zu Beginn der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts etablierte sich eine kleine, aber feine Riege exquisiter Songschreiber, welche die populäre Musik bis heute entscheidend geprägt haben und nach wie vor beeinflussen. Burt Bacharach und Hal David gehören dazu, natürlich das Motown-Trio Brian Holland, Eddie Holland, Lamont Dozier, natürlich auch Carole King und Gerry Goffin. Und gewiss auch Albert Hammond. Egal, ob sie selbst als Künstler Erfolge feiern konnten: Jede/r von ihnen besaß die Gabe, kontinuierlich Songs zu schreiben, die Hörer über alle Grenzen von Alter, Sprache und Genre hinweg berührt haben. Hit auf Hit auf Hit auf Hit.
Diesen Erfolgen zum Trotz verharrten etliche dieser Koryphäen weitgehend in der Anonymität. Was freilich eine logische Konsequenz der Tendenz ist, Songs vor allem mit den Vokalisten oder Bands zu assoziieren, die sie interpretieren. Die wirklich guten Songschreiber hat ja auch dies gerade ausgezeichnet. Dass sie in der Lage waren, immer wieder Material zu schreiben, das eine neue Generation von Performern ansprach und damit immer wieder auch ein junges Publikum.
Was Albert Hammond vor diesem Hintergrund herausragen lässt: dass viele ganz viele Songs von ihm singen oder summen können, ohne zu realisieren, dass er sie geschrieben hat. Ja, manche, die da schon nach ein paar Takten begeistert mitträllern, dürften nicht mal seinen Namen kennen. Dies ist umso kurioser, als Hammond diese Songs immer erstmal für sich geschrieben hat. Er wollte sie aufnehmen und hat dies dann auch getan. Bevor es ihm Whitney Houston, Aretha Franklin, Diana Ross, Dion'>Celine Dion, Turner'>Tina Turner, KD Lang, Cass Elliot, Bonnie Tyler, Tom Jones, Neil Diamond, Barry Manilow, Art Garfunkel, Willie Nelson, Julio Iglesias, Johnny Cash und Josh Groban nachmachten. Auch Bands wie zum Beispiel The Hollies, Steppenwolf, The Carpenters, Aswad und Ace Of Base hatten Erfolg mit Songs von Albert Hammond.
"Ich habe meine Songs nie als Hit-Singles geschrieben", erklärt er. "Ich schreibe sie, weil ich sie liebe. Ich habe auch nie explizit einen Song für einen bestimmten Künstler geschrieben. Die Leute denken dann immer: Ah, den hat er für Tina geschrieben und den für Whitney. Aber so war es nie. Wenn diese Leute dann meine Songs gesungen haben, wunderbar, aber geschrieben habe ich immer nur für mich. Und ich denke, deshalb sind es auch immer besondere Songs geblieben. Denn niemand ist ja so einzigartig wie du selbst."
Anteil an seiner langen Hit-Liste hat aber, glaubt Hammond, auch sein kosmopolitisches Heranwachsen. Geboren in London, aufgewachsen in Gibraltar, weit gereist zwischen Spanien, Marokko und den USA. "In Gibraltar habe ich wahrscheinlich noch mehr Musik gehört als selbst in London, vor allem so viel verschiedene Musik, von Flamenco über Arabische und Mexikanische Musik bis zu R’B, Pop und Rock. Ja, Gibraltar ist definitiv ein wichtiger Einfluss in meinem Leben." Und es hat Hammond geholfen, auch in Spanisch sprechenden Ländern große Erfolge zu haben, nachdem er die Sprache in Gibraltar fließend zu sprechen gelernt hatte. Albert Hammond selbst hat einige Alben in spanischer Sprache aufgenommen, seine Songs wurden von Künstlern aus diesem Sprachraum gecovert, die er zuweilen auch selbst produzierte. Nur ein weiterer Beleg dafür, dass Musik eine universelle Sprache sein kann, wenn ein fähiger Autor sie mit dem Vokabular guter Songs füttert. Ein Autor wie Albert Hammond.
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