André Rieu Biographie
André Rieu
1949 - André wird als drittes Kind der Eheleute Rieu im Sternzeichen der Waage geboren. Seine Eltern sind kurz zuvor mit ihren beiden kleinen Töchtern von Amsterdam nach Maastricht gezogen. (Später bekommt André noch zwei Brüder und eine Schwester.) Bis zum heutigen Tag ist André Rieu in der schönen Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg, eben in Maastricht, zu Hause.
1954 - André und seine Geschwister wachsen ausschließlich mit klassischer Musik auf: Sinfonien, Kammermusik und Opern. Der Fünfjährige beginnt - gefördert vom Vater, der von Beruf Dirigent ist - mit dem Geigenunterricht. A. R.: "Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. Meine Geigenlehrerin war nämlich so schön und blond, dass ich mich in sie verliebt hatte und sie immer nur anstarrte anstatt auf ihren Unterricht zu hören."
1967 - Nach dem Gymnasium setzt der begabte junge Mann seine musikalische Ausbildung an der Geige zuerst am Konservatorium in Lüttich, dann in Maastricht fort (bis 1973). Jo Juda und Herman Krebbers werden seine Lehrer.
1974 - André Rieu wechselt ans Konservatorium nach Brüssel und bekommt Geigenunterricht bei André Gertler.
1975 - Noch als Student heiratet André seine "große Liebe", Marjorie.
1977 - André Rieu schließt seine musikalische Ausbildung mit Auszeichnung (Premier Prix) am Brüsseler Konservatorium ab.
1978 - Der erste Sohn wird geboren. Er heißt Marc.
André Rieu gründet im selben Jahr sein erstes eigenes Orchester, das Maastrichter Salonorchester, mit dem er in den Niederlanden, in der Bundesrepublik Deutschland und sogar in den Vereinigten Staaten auftritt. Parallel ist er (bis 1989) als Violinist im Limburgischen Symphonieorchester engagiert.
1981 - Andrés und Marjories zweiter Sohn, Pierre, kommt zur Welt.
1987 - André stellt sein Johann Strauß Orchester zusammen. A. R.: "Wir haben damals zunächst ein halbes Jahr geprobt, bevor es losging. Am Anfang waren es nur zwölf Musiker, heute sind es 43, manchmal, auf sehr großen Bühnen, sogar 50."
Im selben Jahr gründet der frisch gebackene Orchesterchef zusammen mit seiner Frau die Firma André Rieu Productions.
1988 - Am Neujahrstag ist es soweit: André Rieu und sein Johann Strauß Orchester geben ihr erstes öffentliches Konzert. Bald folgen kleine Tourneen auch durch Benelux und die BRD.
1994 - In den Niederlanden erscheint das Album "Strauß & Co.". Was niemand für möglich gehalten hätte: Mit "Strauß & Co." bricht eine Walzer-Welle über das kleine Land.
A. R.: "Diese CD bedeutete für mich den endgültigen Durchbruch. Sie enthält u.a. den 'Second Waltz', einen wunderschönen, sehr melancholischen Walzer. Eigentlich heißt das Stück 'Walzer Nr. 2 aus der Jazz-Suite Nr. 2' von Dimitri Schostakowitsch. Doch als solcher wäre er wohl niemals ein Hit geworden. Marjorie erfand damals den Namen 'Second Waltz', und als solcher wurde er dann bekannt."
In den Niederlanden war "Strauß & Co." bald der Spitzenreiter Top 100. Das Album hielt sich über ein Jahr in den Top 10!
1995 - Bei einem Fußballländerspiel im Stadion von Amsterdam bestreitet der smarte Maastrichter mit dem "Second Waltz" die Halbzeitpause: Die Fans auf den Rängen schunkeln und summen begeistert mit, die Zuschauer vor den Fernsehschirmen ebenso. Schließlich gewinnt Ajax gegen Bayern München das Spiel - und André Rieu Tausende neuer Anhänger.
Nach einem ersten Konzert in der Hamburger Musikhalle und einigen Fernsehauftritten kommt nun das Album "Strauß & Co." auch in Deutschland auf den Markt. Es macht sich auch bei uns sofort auf den Weg in die Charts und erreicht mühelos die Top 5. In der von Media Control ermittelten wöchentlichen Hitliste hält es sich über Monate und wird mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.
1996 - André Rieu bekommt von der Presse den Namen "Walzerkönig der Gegenwart" verpasst und bringt als nächstes die Alben "Wiener Melange" und den Live-Mitschnitt "In Concert" auf den europäischen Musikmarkt. Wieder setzt er sich in vielen Ländern gegen internationale Popgrößen wie beispielsweise Madonna in den Charts durch.
A. R. über "Wiener Melange": "Die 'Wiener Melange' enthält zwei Geigensolos, die ich besonders gerne spiele: die temperamentvolle Zigeunerweise 'Hör ich Zimbalklänge' und die 'Méditation' aus der Oper Thais von Jules Massenet. Dieses letzte Stück spiele ich schon seit etwa 20 Jahren, und ich finde die Melodie nach wie vor faszinierend. Ich spüre auch auf der Bühne immer sehr deutlich, dass sie dem Publikum unter die Haut geht. Das tut mir natürlich gut und wirkt inspirierend!"
A. R. über "In Concert": "Eine Live-CD ist immer etwas ganz Besonderes, finde ich. Man bekommt so richtig die Atmosphäre mit, die den Saal erfüllte. 'In Concert' wurde im Concertgebouw Haarlem aufgenommen, einem wunderbaren Saal mit einem tollen Publikum."
In Montecarlo wird André Rieu 1996 der World Music Award verliehen.
1997 - Ein arbeitsreiches Jahr: André Rieu hat kaum Zeit für Privates, für seine Familie, ist er doch ständig mit dem Johann Strauß Orchester unterwegs. Eine ausgedehnte Konzertreise führt den charmanten Stehgeiger und sein Orchester durch halb Europa. Dennoch nimmt er sich die Zeit, sich mit der Aufnahme von "Mein Weihnachtstraum" selbst einen musikalischen Wunsch zu erfüllen: "Für diese CD haben wir genau die Lieder ausgesucht, die ich von Kindheit an in der Weihnachtszeit gehört habe. Sie erinnern mich sehr an Weihnachten in meinem Elternhaus und an die vielen, vielen Nachtmessen, die ich als Chorknabe gesungen habe..."
1998 - Der "Walzerkönig" lässt auf dem Album "Romantic Moments" verträumt-sanfte und romantische Melodien in den Vordergrund treten. Den Ton gibt das "Love Theme From Romeo & Juliet" an. Daneben lässt André Rieu diesmal mit klassischen Stücken wie der "Etude op. 10" von Chopin, dem "Adagio" von Mozart oder dem melancholischen "Far From Home-Largo" aus der Symphonie Aus der neuen Weltvon Antonin Dvorák von sich hören.
A. R. über "Romantic Moments": "Eine ganz andere CD als alle anderen. Solche Musik höre ich gern in verträumten Stunden. Ich führe zwar ein ziemlich hektisches Leben, aber im Grunde bin ich ein romantischer Mensch, der die Ruhe liebt. Die Musik von Antonin Dvorák kann mich wirklich in Glücksstimmung versetzen."
1999 - Aus Anlass des 100. Todestages von Johann Strauß jun. (am 3. Juni) bringt André Rieu das Album "100 Jahre Strauß": "Meine Bewunderung für diesen Komponisten ist so groß, dass ich ihn unbedingt mit diesem Album ehren wollte!"
Aus dem Millennium verabschieden sich André und sein Orchester schließlich mit der CD "Das Jahrtausendfest".
2000 - A. R. über "La Vie Est Belle": "Komponieren ist etwas, das ich eigentlich schon mein ganzes Leben gemacht habe. Als Kind versuchte ich, schöne Melodien zu erfinden, zunächst für die Geige, später dann auch fürs Klavier. Es ist heute zum ersten Mal, dass ich einen Walzer, den ich zusammen mit meinem Bruder Jean-Philippe komponiert habe, auf CD herausbringe: La Vie est Belle!"
2001 - Kaum zurückgekehrt von Auftritten in Japan, setzen André Rieu und seine Musiker im Herbst ihre Gastspielreise durch Deutschland fort. Als neue CD wird Mitte Oktober "Musik zum Träumen" bei uns erscheinen.
1954 - André und seine Geschwister wachsen ausschließlich mit klassischer Musik auf: Sinfonien, Kammermusik und Opern. Der Fünfjährige beginnt - gefördert vom Vater, der von Beruf Dirigent ist - mit dem Geigenunterricht. A. R.: "Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. Meine Geigenlehrerin war nämlich so schön und blond, dass ich mich in sie verliebt hatte und sie immer nur anstarrte anstatt auf ihren Unterricht zu hören."
1967 - Nach dem Gymnasium setzt der begabte junge Mann seine musikalische Ausbildung an der Geige zuerst am Konservatorium in Lüttich, dann in Maastricht fort (bis 1973). Jo Juda und Herman Krebbers werden seine Lehrer.
1974 - André Rieu wechselt ans Konservatorium nach Brüssel und bekommt Geigenunterricht bei André Gertler.
1975 - Noch als Student heiratet André seine "große Liebe", Marjorie.
1977 - André Rieu schließt seine musikalische Ausbildung mit Auszeichnung (Premier Prix) am Brüsseler Konservatorium ab.
1978 - Der erste Sohn wird geboren. Er heißt Marc.
André Rieu gründet im selben Jahr sein erstes eigenes Orchester, das Maastrichter Salonorchester, mit dem er in den Niederlanden, in der Bundesrepublik Deutschland und sogar in den Vereinigten Staaten auftritt. Parallel ist er (bis 1989) als Violinist im Limburgischen Symphonieorchester engagiert.
1981 - Andrés und Marjories zweiter Sohn, Pierre, kommt zur Welt.
1987 - André stellt sein Johann Strauß Orchester zusammen. A. R.: "Wir haben damals zunächst ein halbes Jahr geprobt, bevor es losging. Am Anfang waren es nur zwölf Musiker, heute sind es 43, manchmal, auf sehr großen Bühnen, sogar 50."
Im selben Jahr gründet der frisch gebackene Orchesterchef zusammen mit seiner Frau die Firma André Rieu Productions.
1988 - Am Neujahrstag ist es soweit: André Rieu und sein Johann Strauß Orchester geben ihr erstes öffentliches Konzert. Bald folgen kleine Tourneen auch durch Benelux und die BRD.
1994 - In den Niederlanden erscheint das Album "Strauß & Co.". Was niemand für möglich gehalten hätte: Mit "Strauß & Co." bricht eine Walzer-Welle über das kleine Land.
A. R.: "Diese CD bedeutete für mich den endgültigen Durchbruch. Sie enthält u.a. den 'Second Waltz', einen wunderschönen, sehr melancholischen Walzer. Eigentlich heißt das Stück 'Walzer Nr. 2 aus der Jazz-Suite Nr. 2' von Dimitri Schostakowitsch. Doch als solcher wäre er wohl niemals ein Hit geworden. Marjorie erfand damals den Namen 'Second Waltz', und als solcher wurde er dann bekannt."
In den Niederlanden war "Strauß & Co." bald der Spitzenreiter Top 100. Das Album hielt sich über ein Jahr in den Top 10!
1995 - Bei einem Fußballländerspiel im Stadion von Amsterdam bestreitet der smarte Maastrichter mit dem "Second Waltz" die Halbzeitpause: Die Fans auf den Rängen schunkeln und summen begeistert mit, die Zuschauer vor den Fernsehschirmen ebenso. Schließlich gewinnt Ajax gegen Bayern München das Spiel - und André Rieu Tausende neuer Anhänger.
Nach einem ersten Konzert in der Hamburger Musikhalle und einigen Fernsehauftritten kommt nun das Album "Strauß & Co." auch in Deutschland auf den Markt. Es macht sich auch bei uns sofort auf den Weg in die Charts und erreicht mühelos die Top 5. In der von Media Control ermittelten wöchentlichen Hitliste hält es sich über Monate und wird mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.
1996 - André Rieu bekommt von der Presse den Namen "Walzerkönig der Gegenwart" verpasst und bringt als nächstes die Alben "Wiener Melange" und den Live-Mitschnitt "In Concert" auf den europäischen Musikmarkt. Wieder setzt er sich in vielen Ländern gegen internationale Popgrößen wie beispielsweise Madonna in den Charts durch.
A. R. über "Wiener Melange": "Die 'Wiener Melange' enthält zwei Geigensolos, die ich besonders gerne spiele: die temperamentvolle Zigeunerweise 'Hör ich Zimbalklänge' und die 'Méditation' aus der Oper Thais von Jules Massenet. Dieses letzte Stück spiele ich schon seit etwa 20 Jahren, und ich finde die Melodie nach wie vor faszinierend. Ich spüre auch auf der Bühne immer sehr deutlich, dass sie dem Publikum unter die Haut geht. Das tut mir natürlich gut und wirkt inspirierend!"
A. R. über "In Concert": "Eine Live-CD ist immer etwas ganz Besonderes, finde ich. Man bekommt so richtig die Atmosphäre mit, die den Saal erfüllte. 'In Concert' wurde im Concertgebouw Haarlem aufgenommen, einem wunderbaren Saal mit einem tollen Publikum."
In Montecarlo wird André Rieu 1996 der World Music Award verliehen.
1997 - Ein arbeitsreiches Jahr: André Rieu hat kaum Zeit für Privates, für seine Familie, ist er doch ständig mit dem Johann Strauß Orchester unterwegs. Eine ausgedehnte Konzertreise führt den charmanten Stehgeiger und sein Orchester durch halb Europa. Dennoch nimmt er sich die Zeit, sich mit der Aufnahme von "Mein Weihnachtstraum" selbst einen musikalischen Wunsch zu erfüllen: "Für diese CD haben wir genau die Lieder ausgesucht, die ich von Kindheit an in der Weihnachtszeit gehört habe. Sie erinnern mich sehr an Weihnachten in meinem Elternhaus und an die vielen, vielen Nachtmessen, die ich als Chorknabe gesungen habe..."
1998 - Der "Walzerkönig" lässt auf dem Album "Romantic Moments" verträumt-sanfte und romantische Melodien in den Vordergrund treten. Den Ton gibt das "Love Theme From Romeo & Juliet" an. Daneben lässt André Rieu diesmal mit klassischen Stücken wie der "Etude op. 10" von Chopin, dem "Adagio" von Mozart oder dem melancholischen "Far From Home-Largo" aus der Symphonie Aus der neuen Weltvon Antonin Dvorák von sich hören.
A. R. über "Romantic Moments": "Eine ganz andere CD als alle anderen. Solche Musik höre ich gern in verträumten Stunden. Ich führe zwar ein ziemlich hektisches Leben, aber im Grunde bin ich ein romantischer Mensch, der die Ruhe liebt. Die Musik von Antonin Dvorák kann mich wirklich in Glücksstimmung versetzen."
1999 - Aus Anlass des 100. Todestages von Johann Strauß jun. (am 3. Juni) bringt André Rieu das Album "100 Jahre Strauß": "Meine Bewunderung für diesen Komponisten ist so groß, dass ich ihn unbedingt mit diesem Album ehren wollte!"
Aus dem Millennium verabschieden sich André und sein Orchester schließlich mit der CD "Das Jahrtausendfest".
2000 - A. R. über "La Vie Est Belle": "Komponieren ist etwas, das ich eigentlich schon mein ganzes Leben gemacht habe. Als Kind versuchte ich, schöne Melodien zu erfinden, zunächst für die Geige, später dann auch fürs Klavier. Es ist heute zum ersten Mal, dass ich einen Walzer, den ich zusammen mit meinem Bruder Jean-Philippe komponiert habe, auf CD herausbringe: La Vie est Belle!"
2001 - Kaum zurückgekehrt von Auftritten in Japan, setzen André Rieu und seine Musiker im Herbst ihre Gastspielreise durch Deutschland fort. Als neue CD wird Mitte Oktober "Musik zum Träumen" bei uns erscheinen.
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