Annihilator Biographie
Annihilator
Die Gründung der kanadischen Thrash Metal Band Annihilator geht ins Jahr 1985 zurück. Damals begann die Band mit der Formation Jeff Waters (Gitarrist), John Bates (Gesang), Dave Scott (Bassist) und Paul Malek (Schlagzeuger) mit den ersten Proben. Diese vier Musiker nahmen dann kurze Zeit später das Demo „Welcome To Your Death“ auf, und kurz nach Fertigstellung dieses Demos verabschiedeten sich John Bates und Dave Scott von der noch jungen Band. Ohne diese beiden ging es dann mit einem weiteren Demo weiter („Phantasmagoria“).
Danach engagierte Jeff Waters mit dem Sänger Dennis Dubeau, dem Bassisten Wayne Darley und dem Schlagzeuger Ray Hartman gleich drei neue Musiker. Mit dieser Formation nahmen Annihilator die erste Version von „Alison Hell“ auf, ein Song, der noch bis heute einer der Klassiker im Speed/Thrash Metal Sektor ist. Doch nach den Aufnahmen entschied sich Jeff Waters dazu, Dennis Dubeau ziehen zu lassen, und holte Randy Rampage als neuen Sänger in die Band, da Rampages Stimme rauher war, und besser zu dem Sound der Band passte. 1988 nahm diese Formation dann das erste Album „Alice In Hell“ auf, welches auf Roadrunner Records veröffentlicht wurde. Mit diesem Album eroberten Annihilator die Metalherzen vieler Fans überall auf der Welt.
In den 90ern hatte Annihilator von Album zu Album ein anderes Gesicht. Mit neuem Sänger (Coburn Pharr) veröffentlichte die Band 1990 Ihr zweites Album mit dem Namen „Never Neverland“. Dieses Album gilt noch bis heute als das beste Album der Band, und zudem war es das Album mit dem grössten kommerziellen Erfolg. Nach den Aufnahmen zu diesem Album ging es auf eine grosse Europatour, wo Annihilator zusammen mit den Newcomern Pantera die grossen Judas Priest supportet haben.
1993 veröffentlichten Annihilator mit „Set The World On Fire“ Ihr drittes Album. Auch hier waren drei neue Musiker mit an Board. Mike Mangini an den Drums, Keil Goldberg an der Gitarre und Aaron Randall als Sänger waren die neuen Mitglieder. Schon früh merkte man, dass eine konstante Besetzung des Sängerpostens für Annihilator scheinbar ein Fremdwort ist.
Nach den Aufnahmen zur „Set The World On Fire“ brach die Band dann komplett auseinander. Jeff Waters entschloss sich dann den Posten als Sänger von nun an selber zu übernehmen. Auf dem nächsten Annihilator Album „King Of The Kill“ (1994) übernahm dann Waters nicht nur die Rolle des Sängers, er spielte zudem alle Instrumente selber ein. Lediglich für die Drums holte er sich Hilfe von Randy Black. Trotz des riesen Aufwandes von Waters hatte das vierte Album nicht mehr die Energie und das Feuer der ersten drei Alben. Trotzdem hat niemand das musikalische und gesangstechnische Talent von Jeff Waters angezweifelt. Zum ersten Mal in der Bandgeschichte gab es bis zum Release des nächsten Albums „Refresh The Demon“ (1996) keine Veränderung in der Bandzusammensetzung. Auch am darauffolgenden Album liess Jeff Waters niemand anderes heran. Auf „Remains“ (1997) verzichtete Waters sogar auf einen Drummer. Diesmal benutzte er einfach nur einen Drumcomputer.
Doch man merkte diesen Alben an, dass es kein „Bandfeeling“ gab, da eigentlich keine Band vorhanden war. Gerade dieses „Bandfeeling“ zeichnete die ersten drei Alben der Band aus.
Doch zum Glück bekamen die Fans noch vor der Jahrtausendwende eine „richtige“ Band. Man kann getrost behaupten, dass Annihilator mit dem 1999er Album „Criteria For A Black Widow“ wieder „back to the roots“ gingen. Nicht nur, dass dieses Album wieder auf Roadrunner Records veröffentlicht wurde, zudem kehrten fast alle Bandmitglieder des ersten Albums „Alice In Hell“ zurück. Nur am Bass gab es mit Russ Bergquist einen neuen in der Band. Ray Hartmann, Scott Davis und sogar Randy Rampage, mit dem Jeff Waters nach der „Alice In Hell“ lange Zeit kein Wort mehr reden wollte, waren wieder an Board. Auch musikalisch ging dieses Album mehr in die Richtung der ersten drei Alben. Textlich richten sich einige Lieder auch an Jeff Waters Frau, von der er sich gerade geschieden hatte. Sozusagen ist dieses Album seine Abrechnung mit Ihr.
Mit dem nächsten Album „Carnival Diablos“ (2001) zeigte die Band, wie sehr Sie für das neue Jahrtausend gerüstet sind. Randy Rampage musste nach einer Europa Tour zum „Criteria For A Black Widow“ Release erneut die Koffer packen. Er wurde von Jeff Waters unrühmlich aus der Band geworfen, da Randy seine Alkoholprobleme einfach nicht in den Griff bekam (Jeff selber war zu dieser Zeit schon strikter Anti-Alkoholiker. Nach der Scheidung von seiner Frau unternahm Jeff wirklich alles, um das Sorgerecht für seine Kinder zu erlangen - auch seine langen Haare musste dran glauben).
Neuer Sänger wurde der - bis dahin - Gitarrist von Overkill, Joe Comeau, welchen Jeff Waters auf einer gemeinsamen Eurpoatour von Annihilator und Overkill zu seiner Band lotste. Mit „Carnival Diablos“ hat die Band sich weiterentwickelt, was auch daran liegen könnte, dass der neue Sänger Comeau auch für einige Texte verantwortlich war (vorher hatte Waters niemanden ausser sich selbst daran gelassen). „Carnival Diablos“ ist ein abwechslungsreiches Album geworden, wo die Band zeigt, dass Sie mehr als den schnellen Thrash Metal spielen können.
2002 war dann ein magischen Jahr für die Band. Denn mit „Waking The Fury“ veröffentlichten Annihilator das zweite Album mit dem gleichen Sänger hintereinander (von der Waters-Phase in der Mitte der Neunziger mal abgesehen). „Waking The Fury“ ist das vielleicht schnellste Album der Kanadier, doch für viele Fans war der anders klingende Gitarrensound eine schwer verdauliche Angelegenheit. So ganz ohne einen Musikerwechsel kam Annihilator auch nicht bei diesem Album aus. Schon direkt nach den „Carnival Diablos“ Aufnahmen verliess Drummer Ray Hartmann die Band (auf der Carnival Diablos Tour spielte schon der neue „alte“ Drummer, Randy Black), und nach der Europa Tour vor den Aufnahmen zur „Waking The Fury“ musste Scott Davis gesundheitsbedingt die Band verlassen. Als neuen Gitarristen begrüsste Waters Curran Murphy. Seines Zeichens Gitarrist von Nevermore. Wie schon bei Comeau konnte Waters Murphy auf einer gemeinsamen Tour mit Nevermore von seiner alten Band loseisen.
Während der „Waking The Fury“ Tour im Sommer 2002 quer durch Europa schnitt die Band einige Konzerte mit, und veröffentlichten 2003 das Live Album „Double Live Annihilation“.
Überraschend verkündete die Band dann im Juni 2003 den Ausstieg Ihres Sängers Joe Comeau. Von offizieller Seite wurden nur persönliche Gründe genannt, aber in Wirklichkeit wollte Comeau einfach selber ein Wörtchen bei den Texten und Kompositionen zum neuen Album mitreden. Neuer Sänger ist nun Dave Padden, der zuvor Gitarrist bei der New Metal Band „Theory Of A Deadman“ war.
Im Früling 2004 wird über AFM Records das nächste Annihilator Album erscheinen, diesmal wieder mit Mike Mangini an den Kesseln, da die Band es für "unmöglich" befand mit Randy Black weiter zu arbeiten.
Danach engagierte Jeff Waters mit dem Sänger Dennis Dubeau, dem Bassisten Wayne Darley und dem Schlagzeuger Ray Hartman gleich drei neue Musiker. Mit dieser Formation nahmen Annihilator die erste Version von „Alison Hell“ auf, ein Song, der noch bis heute einer der Klassiker im Speed/Thrash Metal Sektor ist. Doch nach den Aufnahmen entschied sich Jeff Waters dazu, Dennis Dubeau ziehen zu lassen, und holte Randy Rampage als neuen Sänger in die Band, da Rampages Stimme rauher war, und besser zu dem Sound der Band passte. 1988 nahm diese Formation dann das erste Album „Alice In Hell“ auf, welches auf Roadrunner Records veröffentlicht wurde. Mit diesem Album eroberten Annihilator die Metalherzen vieler Fans überall auf der Welt.
In den 90ern hatte Annihilator von Album zu Album ein anderes Gesicht. Mit neuem Sänger (Coburn Pharr) veröffentlichte die Band 1990 Ihr zweites Album mit dem Namen „Never Neverland“. Dieses Album gilt noch bis heute als das beste Album der Band, und zudem war es das Album mit dem grössten kommerziellen Erfolg. Nach den Aufnahmen zu diesem Album ging es auf eine grosse Europatour, wo Annihilator zusammen mit den Newcomern Pantera die grossen Judas Priest supportet haben.
1993 veröffentlichten Annihilator mit „Set The World On Fire“ Ihr drittes Album. Auch hier waren drei neue Musiker mit an Board. Mike Mangini an den Drums, Keil Goldberg an der Gitarre und Aaron Randall als Sänger waren die neuen Mitglieder. Schon früh merkte man, dass eine konstante Besetzung des Sängerpostens für Annihilator scheinbar ein Fremdwort ist.
Nach den Aufnahmen zur „Set The World On Fire“ brach die Band dann komplett auseinander. Jeff Waters entschloss sich dann den Posten als Sänger von nun an selber zu übernehmen. Auf dem nächsten Annihilator Album „King Of The Kill“ (1994) übernahm dann Waters nicht nur die Rolle des Sängers, er spielte zudem alle Instrumente selber ein. Lediglich für die Drums holte er sich Hilfe von Randy Black. Trotz des riesen Aufwandes von Waters hatte das vierte Album nicht mehr die Energie und das Feuer der ersten drei Alben. Trotzdem hat niemand das musikalische und gesangstechnische Talent von Jeff Waters angezweifelt. Zum ersten Mal in der Bandgeschichte gab es bis zum Release des nächsten Albums „Refresh The Demon“ (1996) keine Veränderung in der Bandzusammensetzung. Auch am darauffolgenden Album liess Jeff Waters niemand anderes heran. Auf „Remains“ (1997) verzichtete Waters sogar auf einen Drummer. Diesmal benutzte er einfach nur einen Drumcomputer.
Doch man merkte diesen Alben an, dass es kein „Bandfeeling“ gab, da eigentlich keine Band vorhanden war. Gerade dieses „Bandfeeling“ zeichnete die ersten drei Alben der Band aus.
Doch zum Glück bekamen die Fans noch vor der Jahrtausendwende eine „richtige“ Band. Man kann getrost behaupten, dass Annihilator mit dem 1999er Album „Criteria For A Black Widow“ wieder „back to the roots“ gingen. Nicht nur, dass dieses Album wieder auf Roadrunner Records veröffentlicht wurde, zudem kehrten fast alle Bandmitglieder des ersten Albums „Alice In Hell“ zurück. Nur am Bass gab es mit Russ Bergquist einen neuen in der Band. Ray Hartmann, Scott Davis und sogar Randy Rampage, mit dem Jeff Waters nach der „Alice In Hell“ lange Zeit kein Wort mehr reden wollte, waren wieder an Board. Auch musikalisch ging dieses Album mehr in die Richtung der ersten drei Alben. Textlich richten sich einige Lieder auch an Jeff Waters Frau, von der er sich gerade geschieden hatte. Sozusagen ist dieses Album seine Abrechnung mit Ihr.
Mit dem nächsten Album „Carnival Diablos“ (2001) zeigte die Band, wie sehr Sie für das neue Jahrtausend gerüstet sind. Randy Rampage musste nach einer Europa Tour zum „Criteria For A Black Widow“ Release erneut die Koffer packen. Er wurde von Jeff Waters unrühmlich aus der Band geworfen, da Randy seine Alkoholprobleme einfach nicht in den Griff bekam (Jeff selber war zu dieser Zeit schon strikter Anti-Alkoholiker. Nach der Scheidung von seiner Frau unternahm Jeff wirklich alles, um das Sorgerecht für seine Kinder zu erlangen - auch seine langen Haare musste dran glauben).
Neuer Sänger wurde der - bis dahin - Gitarrist von Overkill, Joe Comeau, welchen Jeff Waters auf einer gemeinsamen Eurpoatour von Annihilator und Overkill zu seiner Band lotste. Mit „Carnival Diablos“ hat die Band sich weiterentwickelt, was auch daran liegen könnte, dass der neue Sänger Comeau auch für einige Texte verantwortlich war (vorher hatte Waters niemanden ausser sich selbst daran gelassen). „Carnival Diablos“ ist ein abwechslungsreiches Album geworden, wo die Band zeigt, dass Sie mehr als den schnellen Thrash Metal spielen können.
2002 war dann ein magischen Jahr für die Band. Denn mit „Waking The Fury“ veröffentlichten Annihilator das zweite Album mit dem gleichen Sänger hintereinander (von der Waters-Phase in der Mitte der Neunziger mal abgesehen). „Waking The Fury“ ist das vielleicht schnellste Album der Kanadier, doch für viele Fans war der anders klingende Gitarrensound eine schwer verdauliche Angelegenheit. So ganz ohne einen Musikerwechsel kam Annihilator auch nicht bei diesem Album aus. Schon direkt nach den „Carnival Diablos“ Aufnahmen verliess Drummer Ray Hartmann die Band (auf der Carnival Diablos Tour spielte schon der neue „alte“ Drummer, Randy Black), und nach der Europa Tour vor den Aufnahmen zur „Waking The Fury“ musste Scott Davis gesundheitsbedingt die Band verlassen. Als neuen Gitarristen begrüsste Waters Curran Murphy. Seines Zeichens Gitarrist von Nevermore. Wie schon bei Comeau konnte Waters Murphy auf einer gemeinsamen Tour mit Nevermore von seiner alten Band loseisen.
Während der „Waking The Fury“ Tour im Sommer 2002 quer durch Europa schnitt die Band einige Konzerte mit, und veröffentlichten 2003 das Live Album „Double Live Annihilation“.
Überraschend verkündete die Band dann im Juni 2003 den Ausstieg Ihres Sängers Joe Comeau. Von offizieller Seite wurden nur persönliche Gründe genannt, aber in Wirklichkeit wollte Comeau einfach selber ein Wörtchen bei den Texten und Kompositionen zum neuen Album mitreden. Neuer Sänger ist nun Dave Padden, der zuvor Gitarrist bei der New Metal Band „Theory Of A Deadman“ war.
Im Früling 2004 wird über AFM Records das nächste Annihilator Album erscheinen, diesmal wieder mit Mike Mangini an den Kesseln, da die Band es für "unmöglich" befand mit Randy Black weiter zu arbeiten.
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