Automato Biographie
Automato
Automato wagen sich hinaus über die von Turntables und Samples bestimmte HipHop-Norm und setzen bei Kreation, Aufnahme und Präsentation ihres gesamten Materials auf traditionelle Instrumente wie Drums, Gitarren, Bass und Keyboards. Weiterhin zeichnet sich ihr Sound durch die Verwendung alter Moogs sowie Vintage-Elekronika und -Prozessoren aus, größtenteils herausoperiert aus den Herzen von Maschinen, die weiland Zeugen der Götterdämmerung des Computerzeitalters wurden. Automatos musikalisches Rezept ist simpel, aber überzeugend: eine Prise Seventies-Funk und -Soul, dazu genau die richtige Menge Indie-Rock aus den frühen Neunzigern, und das Ganze verfeinert mit organischen HipHop-Beats und meisterlichen Texten aus der Feder von Frontmann Jesse Levine.
Alex Frankel (Keyboard), Ben Fries (Vocals), Jesse Levine (Vocals), Nick Millhiser (Drums und Triggers), Andre Raposo (Bass) und Morgan Wiley (Gitarre) stammen aus New York, der Geburtsstadt des HipHop. Das Sextett fand anno 1995 im zarten Teenageralter zusammen, in jener goldenen Ära, als in New York Rockshows ohne Altersbegrenzung die Musikszene bestimmten. Dieses intensive Musikerlebnis sorgte dafür, dass ihr musikalischer Stil sich bereits in jungen Jahren formen konnte.
Eine wahrhaft große Band erkennt man an der Entwicklung ihrer Musik; daran, ob sie innerhalb ihres Genres als Katalysator für Fortschritt und Evolution fungiert. Automato nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Wenn sie an ihren Stücken arbeiten, operieren sie als Komplementär-Einheit bestehend aus Live-Klängen, Samples und Gesang. Ihr Ethos ist von einer jazz-ähnlichen Integrität bestimmt, die jedem einzelnen Ton Bedeutung und Substanz zugesteht. Sie sind kein Rock-Rap-Act, und die Bandmitglieder liefern mehr als reine Hintergrundmusik für den Rapper.
Sie sind, wie Andrew Raposo es ausdrückt, eine "Rap-Band". Ihr erklärtes Ziel besteht darin, Musik zu machen, die wie die sample-orientierten HipHop-Platten klingt, die sie so lieben, und die dabei dennoch dem unkonventionellen Element der Live-Instrumente innerhalb dieser Gruppe gerecht wird.
Bei ihren Streifzügen über die Insel Manhattan kreuzten sich die Wege von Automato mit denen ihrer Kollegen James Murphy und Tim Goldsworthy von DFA, ihres Zeichens Produktions-Pioniere und Speerspitze der derzeitigen New Yorker Dance-Punk-Revolution, vertreten durch Bands wie The Rapture. Mit DFA an Bord wurde ein Album fertig gestellt, das wohl auch in ferner Zukunft noch von anspruchsvollen Liebhabern menschlicher Musik geschätzt werden dürfte. Während der Entstehung der Platte waren Automato nie ohne Bezugspunkt, denn sie hörten mindestens so viel Musik wie sie einspielten.
So war es keineswegs ungewöhnlich, Illmatic von Nas, Tago Mago von Can, Surfer Rosa von den Pixies und Songs of Experience von David Axelrod in erbittertem Wettstreit um den Studio-Plattenspieler anzutreffen. Wie jede gute HipHop-Platte ist dieses Debüt ein Produkt seiner Einflüsse. Cannibal Ox, Andre 3000, Jay Z und Ghostface werfen lange Schatten auf die Vocals, während die Beats an einen Pete Rock-Remix eines Kraftwerk-Covers von den Talking Heads Mitte der Neunziger erinnern. Insgesamt bringen Automato das so dringend benötigte frische Blut in den HopHop und behaupten sich dabei erfolgreich gegen die aktuelle Welle des allgegenwärtigen "Bling-Bling"-Rap, denn ihr Credo lautet Substanz und Stil.
Alex Frankel (Keyboard), Ben Fries (Vocals), Jesse Levine (Vocals), Nick Millhiser (Drums und Triggers), Andre Raposo (Bass) und Morgan Wiley (Gitarre) stammen aus New York, der Geburtsstadt des HipHop. Das Sextett fand anno 1995 im zarten Teenageralter zusammen, in jener goldenen Ära, als in New York Rockshows ohne Altersbegrenzung die Musikszene bestimmten. Dieses intensive Musikerlebnis sorgte dafür, dass ihr musikalischer Stil sich bereits in jungen Jahren formen konnte.
Eine wahrhaft große Band erkennt man an der Entwicklung ihrer Musik; daran, ob sie innerhalb ihres Genres als Katalysator für Fortschritt und Evolution fungiert. Automato nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Wenn sie an ihren Stücken arbeiten, operieren sie als Komplementär-Einheit bestehend aus Live-Klängen, Samples und Gesang. Ihr Ethos ist von einer jazz-ähnlichen Integrität bestimmt, die jedem einzelnen Ton Bedeutung und Substanz zugesteht. Sie sind kein Rock-Rap-Act, und die Bandmitglieder liefern mehr als reine Hintergrundmusik für den Rapper.
Sie sind, wie Andrew Raposo es ausdrückt, eine "Rap-Band". Ihr erklärtes Ziel besteht darin, Musik zu machen, die wie die sample-orientierten HipHop-Platten klingt, die sie so lieben, und die dabei dennoch dem unkonventionellen Element der Live-Instrumente innerhalb dieser Gruppe gerecht wird.
Bei ihren Streifzügen über die Insel Manhattan kreuzten sich die Wege von Automato mit denen ihrer Kollegen James Murphy und Tim Goldsworthy von DFA, ihres Zeichens Produktions-Pioniere und Speerspitze der derzeitigen New Yorker Dance-Punk-Revolution, vertreten durch Bands wie The Rapture. Mit DFA an Bord wurde ein Album fertig gestellt, das wohl auch in ferner Zukunft noch von anspruchsvollen Liebhabern menschlicher Musik geschätzt werden dürfte. Während der Entstehung der Platte waren Automato nie ohne Bezugspunkt, denn sie hörten mindestens so viel Musik wie sie einspielten.
So war es keineswegs ungewöhnlich, Illmatic von Nas, Tago Mago von Can, Surfer Rosa von den Pixies und Songs of Experience von David Axelrod in erbittertem Wettstreit um den Studio-Plattenspieler anzutreffen. Wie jede gute HipHop-Platte ist dieses Debüt ein Produkt seiner Einflüsse. Cannibal Ox, Andre 3000, Jay Z und Ghostface werfen lange Schatten auf die Vocals, während die Beats an einen Pete Rock-Remix eines Kraftwerk-Covers von den Talking Heads Mitte der Neunziger erinnern. Insgesamt bringen Automato das so dringend benötigte frische Blut in den HopHop und behaupten sich dabei erfolgreich gegen die aktuelle Welle des allgegenwärtigen "Bling-Bling"-Rap, denn ihr Credo lautet Substanz und Stil.
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