Basta Biographie
Basta
Basta - Fünf Buchstaben, die keinen Widerspruch dulden. Basta. Fünf Stimmen, die, wenn nicht die Welt, so doch schon Tausende musikbegeisterter Menschen aller Altersklassen in ihren Bann geschlagen haben. Das Kölner A-cappella-Quintett legt mit “B” nun sein zweites Album vor, auf dem es einmal mehr demonstriert, dass es Gesangssätze à la bonne heure ebenso beherrscht wie das treffsichere Setzen von Pointen.
Dabei beginnt das Album (wie auch ihr aktuelles Showprogramm) mit einer Bruchlandung: „Commander X“ nennen sie ihre Persiflage auf das Raumschiff Enterprise. Wie sie im flotten Rhythmus des Rock’n’Roll in die Rollen von fünf zeitreisenden Kosmonauten schlüpfen, die auf der Erde notlanden, ist so absurd, dass man auf das irdische Vergnügen dieses Albums in Schall- wenn nicht Lichtgeschwindigkeit eingestellt ist. Denn das ist nur der Anfang eines Feuerwerks an pfiffigen Pointen und nicht minder pfiffigen Melodien. „B“ bietet Pop gewordene A-cappella-Kunst, bei der in alltäglichen Ereignissen mit viel Fingerspitzengefühl das Komische aufgespürt wird.
Werner Adelmann, Sascha Breuer-Rölke, Andreas Hardegen, René Overmann und William Wahl verstehen es, ihre Zeitgenossen herrlichst zu karikieren. Wer kann nicht lachen über die Liebe unter Sonnenanbetern wie in „Chica Tropicana“. Auch „Lauch“ ist ein possierliches Lied über die Liebe respektive über die nicht immer sinnvolle Verbindung von Essen und Erotik. Locker und leicht klingt es indes, wenn Basta bei „L1 F6“ zu verträumten Bossa-Klängen portugiesisch radebrechen. Und „Wir sind dagegen“ dürfte wohl eines der kuriosesten Protestlieder überhaupt sein, und das mit ungewöhnlich hoher Gag-Dichte.
Basta können aber auch ganz anders: Nostalgischer Flair und Belcanto blitzen bei „Schön, dass du gekommen bist“ auf und zeigen, wie Basta es verstehen, stets auf Tuchfühlung mit dem Publikum zu bleiben und eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Mit liebevollen Zwischentönen gelingt es ihnen, angenehm und ganz ohne Klamauk zu berühren. Sei es in „Marie“, dem Lied über eine kleine Schwester, der ein Junge zum ersten Mal den Kopf verdreht. Sei es in „Die zweite Geige“, die mit feinem Humor das galante Scheitern eines Pizzaboten schildert, der sich vergeblich in eine Orchestermusikerin verliebt (zu hören in einer seltenen Live-Aufnahme mit William Wahl als Sänger und Pianist sowie mit einem Orchester).
In ihren abwechslungsreichen Shows räumen Basta auch Solonummern ihren gebührenden Platz ein. „Anekdotenbehindert“ ist in seiner Liedermachertradition ein weiteres herrliches Beispiel. Das Phänomen Basta lässt sich komplett erst durch ihre Bühnenshow erfassen. So ist es nur konsequent, dass „B“ auch ein Live-Medley enthält, dass mit einer abstrusen Darbietung von „Biene Maja“, der vom Publikum stets umjubelten Grönemeyer-Persiflage „Er gehört zu mir“ und dem selbstbezichtigend ironischen „Hört bitte auf zu singen“ einige der bewährten Highlights der etlichen Konzerte von Basta enthält (im Schnitt sind es an die 150 Auftritte pro Jahr). In diesen Tagen üben Basta ihr komplettes Programm so intensiv wie selten. Denn mit Sascha hat eines der Mitglieder, wie vor langer Zeit angekündigt, die Gruppe verlassen.
Bei den Aufnahmen zu „B“ war er noch mit von der Partie. Nun hat man nach monatelanger Suche mit Thomas Aydintan endlich einen adäquaten fünften Mann gefunden, der Sascha ersetzen wird. Bis zu den ersten Auftritten in neuer Besetzung dürfte „B“ allerdings schon in ganz Deutschland für Furore sorgen. Wer wollte der hohen Gesangskunst von Basta schon widerstehen, geschweige denn dem Lächeln, das ihre Lieder hervorrufen.
Dabei beginnt das Album (wie auch ihr aktuelles Showprogramm) mit einer Bruchlandung: „Commander X“ nennen sie ihre Persiflage auf das Raumschiff Enterprise. Wie sie im flotten Rhythmus des Rock’n’Roll in die Rollen von fünf zeitreisenden Kosmonauten schlüpfen, die auf der Erde notlanden, ist so absurd, dass man auf das irdische Vergnügen dieses Albums in Schall- wenn nicht Lichtgeschwindigkeit eingestellt ist. Denn das ist nur der Anfang eines Feuerwerks an pfiffigen Pointen und nicht minder pfiffigen Melodien. „B“ bietet Pop gewordene A-cappella-Kunst, bei der in alltäglichen Ereignissen mit viel Fingerspitzengefühl das Komische aufgespürt wird.
Werner Adelmann, Sascha Breuer-Rölke, Andreas Hardegen, René Overmann und William Wahl verstehen es, ihre Zeitgenossen herrlichst zu karikieren. Wer kann nicht lachen über die Liebe unter Sonnenanbetern wie in „Chica Tropicana“. Auch „Lauch“ ist ein possierliches Lied über die Liebe respektive über die nicht immer sinnvolle Verbindung von Essen und Erotik. Locker und leicht klingt es indes, wenn Basta bei „L1 F6“ zu verträumten Bossa-Klängen portugiesisch radebrechen. Und „Wir sind dagegen“ dürfte wohl eines der kuriosesten Protestlieder überhaupt sein, und das mit ungewöhnlich hoher Gag-Dichte.
Basta können aber auch ganz anders: Nostalgischer Flair und Belcanto blitzen bei „Schön, dass du gekommen bist“ auf und zeigen, wie Basta es verstehen, stets auf Tuchfühlung mit dem Publikum zu bleiben und eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Mit liebevollen Zwischentönen gelingt es ihnen, angenehm und ganz ohne Klamauk zu berühren. Sei es in „Marie“, dem Lied über eine kleine Schwester, der ein Junge zum ersten Mal den Kopf verdreht. Sei es in „Die zweite Geige“, die mit feinem Humor das galante Scheitern eines Pizzaboten schildert, der sich vergeblich in eine Orchestermusikerin verliebt (zu hören in einer seltenen Live-Aufnahme mit William Wahl als Sänger und Pianist sowie mit einem Orchester).
In ihren abwechslungsreichen Shows räumen Basta auch Solonummern ihren gebührenden Platz ein. „Anekdotenbehindert“ ist in seiner Liedermachertradition ein weiteres herrliches Beispiel. Das Phänomen Basta lässt sich komplett erst durch ihre Bühnenshow erfassen. So ist es nur konsequent, dass „B“ auch ein Live-Medley enthält, dass mit einer abstrusen Darbietung von „Biene Maja“, der vom Publikum stets umjubelten Grönemeyer-Persiflage „Er gehört zu mir“ und dem selbstbezichtigend ironischen „Hört bitte auf zu singen“ einige der bewährten Highlights der etlichen Konzerte von Basta enthält (im Schnitt sind es an die 150 Auftritte pro Jahr). In diesen Tagen üben Basta ihr komplettes Programm so intensiv wie selten. Denn mit Sascha hat eines der Mitglieder, wie vor langer Zeit angekündigt, die Gruppe verlassen.
Bei den Aufnahmen zu „B“ war er noch mit von der Partie. Nun hat man nach monatelanger Suche mit Thomas Aydintan endlich einen adäquaten fünften Mann gefunden, der Sascha ersetzen wird. Bis zu den ersten Auftritten in neuer Besetzung dürfte „B“ allerdings schon in ganz Deutschland für Furore sorgen. Wer wollte der hohen Gesangskunst von Basta schon widerstehen, geschweige denn dem Lächeln, das ihre Lieder hervorrufen.




