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Beenie Man Biographie

Beenie Man

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Als sich Beenie Man vor einigen Jahren- und das völlig zu Recht- selbst zum King Of Dancehall erklärte, zuckte niemand in der ansonsten für heftige Wortgefechte bekannten Dancehall-Szene auch nur mit der Wimper. Was wohl daran liegt, dass Beenie Man, wenn es um Chats und Riddims geht, das Maß aller Dinge ist. Und weil der Mann, der am 22. August 1973 in Kingston/Jamaica als Anthony Moses Davis das Licht der Welt erblickte, den die ganze Welt aber nur als Beenie Man kennt, die Personifizierung der Dancehall-Szene schlechthin ist. 1981 veröffentlichte Beenie im zarten Alter von gerade mal sieben Jahren seine erste Platte "Too Fancy". Seitdem steht er nicht nur an der Spitze des Genres, sondern hat auch maßgeblich dafür gesorgt, dass Dancehall sich in der Zwischenzeit zu einem weltweiten musikalischen Phänomen gemausert hat. Dieses Vermächtnis will der 32-jährige nun mit seinem neuesten Album "Undisputed" (Unangefochten) fortführen.

Beenie selbst sagt, dass sich bei seiner neuen Scheibe alles um den Albumtitel dreht. Wobei es sich bei diesem weniger um ein Konzept, sondern eher um ein Leitmotiv handelte. Jeder Song des Albums musste dem Albumtitel gerecht werden. Unter Mithilfe von Ausnahmeproduzenten wie Scott Storch (u.a. Snoop Dogg, Busta Rhymes, Christina Aguilera, Beyoncé), Don Corleon (Elephant Man, Sizzla) und Tony Kelly (Sean Paul, Wayne Wonder), und mit der Unterstützung von Akon, Valentine'>Brooke Valentine und Reggaeton-Star Voltio, die als Gäste auf "Undsiputed" mitwirken, hat Beenie Man diese Aufgabe eindrucksvoll bewältigt und ein Album aufgenommen, das seinem bombastischen Titel mehr als gerecht wird. Die daraus ausgekoppelte erste Single "Hmm Hmm" ist, mit seiner griffig-unwiderstehlichen Melodie und dem ansteckenden Refrain eine typische Beenie-Nummer allererster Kajüte.

Andererseits: Hat es wirklich jemanden erstaunt, dass der Mann, der in seiner Karriere über 1.000 Songs geschrieben hat, in der Lage war, eine Platte zu machen, die ihren hochtrabenden Titel verdient? "Seit ich klein war, war ich immer voller Musik", erzählt Beenie Man. "Mein Onkel besaß eine DJ-Anlage. Als ich anfing, selbst aufzulegen, war ich noch nicht mal sechs." Seit seiner Kindheit hat Beenie stets den Finger am Puls der jamaikanischen Szene gehabt, was u.a. auch daran liegt, dass er bis zum heutigen Tag regelmäßig an den Plattentellern steht. Mit sieben Jahren veröffentlichte Beenie seine erste Single, mit acht gewann er einen landesweiten Talent-Wettbewerb, und mit zehn veröffentlichte er seinen ersten Longplayer "The Invincible Beenie Man, The 10 Year Old DJ Wonder" ("Der unbesiegbare Beenie Man, das 10-jährige DJ-Wunder"). Während der 80er war Beenie ständig unterwegs, nahm Platten auf, spielte live oder arbeitete als DJ. 1992 sorgte er für Aufsehen, als er beim berühmten Reggae Sunsplash-Festival seinen Konkurrenten Bounty Killer öffentlich angriff und des Ideenraubs bezichtigte (angeblich hatte Bounty Beenies Slogan "people dead" geklaut), und damit eine längere Fehde zwischen den beiden Künstlern vom Zaun brach. Im Jahr darauf versöhnten sich die beiden Streithähne und veröffentlichten mit "Guns Out" sogar ein gemeinsames Album.

Bald danach veröffentlichte Beenie ein Remake des Bob Marley-Klassikers "No Woman, No Cry", die neue Version, die er gemeinsam mit dem legendären Produzententeam Sly & Robbie aufnahm, trug den Titel "No Mama, No Cry". Während dieser Zusammenarbeit entdeckte Beenie die Religion des Rastafarianismus für sich und konvertierte schließlich zu diesem Glauben. Mitte der 90er konnte Beenie Man auf nationaler Ebene eine ganze Reihe von Hits verbuchen, darunter solche Kracher wie "World Dance" und "Slam". Mit dem damals auch für den Grammy nominierten Album "Many Moods Of Moses" und der daraus ausgekoppelten Hitsingle "Who Am I?" (die in Großbritannien den Sprung in die Top 10 der Charts schaffte) kam 1997 der weltweite Durchbruch und Beenie Man wurde endgültig zum internationalen Superstar. Beenies Erfolg hatte zur Folge, dass das Interesse für Dancehall weltweit - und speziell in den Vereinigten Staaten - rapide zunahm, wovon wiederum viele seiner Genre-Kollegen profitierten. Etwa zur gleichen Zeit gab Beenie Man auch sein Debüt als Schauspieler, und zwar im von der Kritik gefeierten Streifen "Dancehall Queen". 1998 und 1999 folgten die Alben "The Doctor" und "Y2K" (beide auf VP Records), mit denen Beenie seinen Stand in der Szene weiter festigte und die inzwischen als Dancehall-Klassiker gelten. Der Erfolg dieser Alben führte letztlich dazu, dass Virgin Records auf Beenie aufmerksam wurde und ihn unter Vertrag nahm. Sein erstes Album für Virgin "Art And Life" wurde, vor allem Dank der beiden Monsterhits "Girls Dem Sugar" (feat. Mya, produziert von den Neptunes) und dem gemeinsam mit Wyclef Jean von den Fugees eingespielten (und von Salaam Remi produzierten) "Love Me Now" in den USA ein Riesenerfolg. Spätestens jetzt hatte Beenie Man den Gipfel des Pop- Olymp erklommen.

Was folgte, war eine nicht enden wollende Reihe von Hits für Beenie, sowohl in Jamaika als auch auf internationaler Ebene. Befragt danach, wie er sich seinen großen Erfolg erklärt, meinte Beenie: "Ich mache nach wie vor Singles, und lege auch regelmäßig selbst auf. Einfach, weil es wichtig ist, immer auf dem neuen Stand zu bleiben und zu wissen, was angesagt ist. Und natürlich auch, weil es mir Spaß macht." Mit seinem 2002er Album "Tropical Storm", und vor allem der darauf enthaltenen exzellenten Single "Feel It Boy", für die sich Beenie Man Pop-Superstar Janet Jackson ins Boot holte, konnte er seine Stellung in Übersee weiter ausbauen.
Mit seinem letztem Album "Back To Basics" legte Beenie dann ein Album vor, das man mit Fug und Recht als das Dancehall-Pendant zu 50 Cents Sommer-Blockbuster "Get Rich Or Die Tryin´" bezeichnen kann. "Tropical Storm" enthielt eine wahre Unmenge von Hits, und Hymnen wie "Undeniable" und "King Of The Dancehall" zementierten Beenies Ruf als unangefochtener Meister seines Genres.

"Ich habe jede Hürde eingerissen und jeden Rekord gebrochen", erklärt Beenie, der inzwischen 3 Mal für den Grammy nominiert war und in Großbritannien mehrfach mit dem MOBO Award ausgezeichnet wurde, mit der für ihn typischen Bescheidenheit den Titel seines neuesten Werkes. Dieses Album ist also wieder nur ein weiter Schritt nach vorn. Doch das hat ja wohl sowieso niemand bezweifelt.
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"Tropical Storm ist ein Party Album durch und durch. Eine gute Stimmung, der du dich einfach hingeben kannst um dich wohl zu fühlen", sagt der Grammy Gewinner Beenie Man mit diesem ganz speziellen jamaikanischen Charme, der trotz seiner coolen Erscheinung immer wieder durchkommt. "Erst kommt eine leichte Brise, es folgt ein wenig Regen und danach scheint die Sonne direkt durch" erklärt der vielseitige Künstler, der mit seinem lang erwarteten Album auf Virgin Records Hardcore Reggae eine völlig neue Richtung gibt. Mit einer beeindruckenden Liste renommierter internationaler Produzenten und Gastkünstler im Gepäck, wird Tropical Storm einen großen Beitrag dazu leisten, Dancehall in die Welt zu tragen.

Gemeinsam mit dem mittlerweile weltberühmten Produzententeam The Neptunes hat Jamaikas top Dancehall DeeJay Beenie Man wahre Perlen, wie die erste Single des Albums "Feel It Boy" featuring Janet Jackson, geschrieben. Beenie und die Neptune Hitschmiede von Pharrell Williams und Chad Hugo haben hier ein unwiderstehliches R&B Juwel geschrieben, das durch die Einzigartigkeit von Janet Jacksons Stimme seinen letzten Schliff erhält. Das am Strand von Los Angeles unter der Regie von Dave Myers gedrehte Video spiegelt die sonnig, sorglose Stimmung der Single von Beenie Man und Janet Jackson perfekt wider. Die Neptunes sind auch für die Dancehall Grooves von "Bad Girl" und "Bossman" verantwortlich, wobei Beenie für letzteren rhythmisch vertrackten Groove Sean Paul und Lady Saw ans Mikrofon bat.

Mit "I Like The Way" gibt Beenie Man den internationalen Clubtrends seine völlig eigene Note mit auf den Weg in dem er die Funk Grooves (eines Trick Daddy fame) auf fette Miami Beats, die direkt auf die Beine zielen, legt. "Yagga Yo" wird vom wüsten elektronischen Garage Beat Massakers der UK-Garage Stars So Solid Crew unterlegt, während Norwegens Top R&B Produzenten Stargate den urbanen Beat von "Street Life" mit einer entrückten Gitarrenmelodie vollenden.

Freunde von Beenie Mans waghalsigen Mikrofonskills werden begeistert sein wenn sie die, von DJ Clue produzierte, ultratighte und sexuell geladene HipHop Hymne "Fresh From Yard" hören. Dieses Duett von Beenie und der Königin der verruchten Mädchen Lil' Kim ist bereits ein absoluter Hit auf den Tanzflächen der Welt.

Für "You Babe" rekrutiert Beenie Man seine langjährigen Weggefährten, die legendären Jamaika Riddim Zwillinge Sly Dunbar und Robbie Shakespeare, um einen brillanten klassischen Dancehall Track abzuliefern. Dave Kelly, ein versierter Meister des Mischpults, hält die Entwicklung von Beenie Mans kontroversem Lifestyle auf "Party Hard" und "Gangsta Life" mit Gaststimme Baby Cham fest. "Ich war beeindruckt und stolz, wie Beenie zu dem Profi wurde, der er jetzt ist" beteuert Kelly.

Den Beweis, dass Beenie seinem Herzen und seinen Wurzeln treu geblieben ist, erbringt er mit seinen Partnern, der Shocking Vibes Crew, die auf den drei traditionellen Dancehall Tracks "More We Want" mit Devonte und Tanto Metro, "Call Me" und "Golden Bathtub" mit Brian und Tony Gold seine typischen Schnellfeuer Toasts nahtlos in ebenso ausgefallene wie gerissene Harmonien blenden. Den Kreis schließt Tony "CD" Kelly dann mit den Dancehall Juwelen "Miss L.A.P." und "Pure Pretty Gal", das den gebürtigen Jamaikaner Notch am Mikrofon featured.

Als Anthony Moses Davis am 22. August in Kingston, Jamaika geboren wurde strahlte der Stern des Erfolges bereits über ihm. Er wuchs in Waterhouse, einer der härtesten Gegenden der karibischen Hauptstadt auf, wo er die Einflüsse der Rasta Nyabinghi Trommel- und Gesangs- Sessions von lokalen Reggae Legenden wie Bob Marley, Pete Tosh, Bunny Wailer oder Black Uhuru in sich aufsog. Dank der Erkenntnis, dass Musik der einzige Weg aus dem Ghetto ist, begann Beenie seine ersten DeeJay Contests im zarten Alter von sechs Jahren. Mit der bedingungslosen Hilfe seiner Familie und der Leidenschaft des schlagfertigen DeeJays entwickelt er eine strenge Arbeitsmoral und Entschlossenheit, die ihn sein ganzes Leben begleiten soll. Nenn es Zufall, nenn es Glück. Er lernt die Shocking Vibes Crew und Gründer Patrick Roberts kennen und sie werden Partner.

Nachdem seine Skills am Mikrofon von King Tubby's Studio geschärft wurden, spielt er im Alter von zehn Jahren sein erstes, von Bunny "Striker" Lee produziertes, Album "The Invincible Beenie Man, Ten Year Old DeeJay Wonder" ein und erntet internationale Anerkennung. Bis in die frühen 90er Jahre hat er sich bereits beachtlich hochgearbeitet. Er trifft die Top Produzenten Sly and Robbie, Bobby Digital und Sänger wie Luciano und Barrington Levy. Im Jahre 1994 wird er zum jamaikanischen DeeJay des Jahres gewählt, um kurz darauf einen Vertrag mit Island Records zu unterzeichnen. Die Welttourneen mit Shabba Ranks und der Shocking Vibes Tour bescheren ihm dann letztendlich den wohlverdienten Starstatus von dem er schon immer träumte.

Der entscheidende Wendepunkt in Beenie Mans Kampf, den Mainstream Markt zu erobern, kommt im März 1998, als die Single "Who Am I" vom grammynominierten Album "Many Moods Of Moses" ihn in die internationale Starliga katapultiert.

"Tropical Storm" ist eine ausdrucksstarke Reise in das 21te Jahrhundert, die stilistisch aus einem völlig anderen Holz geschnitzt ist als sein voriges Virgin Records Album "Art And Life", das bereits einen Grammy für das beste Reggae Album erntete. Das mit Gold ausgezeichnete Album enthielt zwei radiofreundliche Crossover Hits, "Girls Dem Sugar" mit Mya und "Love Me Now", eine Wyclef Jean Kollaboration.

Noch vor seinem 30ten Geburtstag enthält die lange Liste von Beenies Erfolgen bereits über 60 Nummer 1 Singles in Jamaika, zahlreiche Nummer 1 Alben, Preise als bester Künstler (Grammy, Tamika, ASCAP, JAMI), einen Spielfilmauftritt ("Dancehall Queen"), Songwriting Credits, zahlreiche TV Auftritte und unzählige Auszeichnungen der Musikbranche. Außerdem steuerte er Songs zu Hit Soundtracks, wie "Dancehall Queen", "How Stella Got Her Groove Back", "Third World Cop", "Bridgett Jones Diary" (mit No Doubt) und jüngst den Song zum Vorspann von "Black Knight" bei.

Während der bemerkenswerten musikalischen Entwicklung von seinen bescheidenen jamaikanischen Wurzeln zum internationalen Superstar gelang es Beenie Man stets mit beiden Füßen fest auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Auf die Frage, wie es für den Entertainer Beenie weitergeht, hält er einen Moment inne, dann sagt er "Tropical Storm ist ein Party Album. Ich möchte, dass meine Musik Stimmung macht und für Freude im Herzen, im Geist und in der Seele sorgt. Man soll sich einfach nur gut fühlen."
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