Benjamin Biolay Biographie
Benjamin Biolay
Musik ist vergänglich und manchmal saisonal, wie Benjamin Biolays neuestes Album exemplarisch zeigt, an dem er im Sommer zu arbeiten begann und im November endete. Luminös bewegen sich sanft abgestufte Stimmungen durch das Werk. Als Reaktion auf die Tage, die ihn gelegentlich emotional herunterziehen, nennt er es "Négatif" - keine völlig harmlose Wahl (der Titel hat eine kraftvolle Bedeutung), mehr eine stolze Provokation.
"Négatif" ist ein eingelöstes Versprechen: Gesang und Kompositionen sind mehr ‚Benjamin Biolay' denn je. Erzählte sein erstes Album noch die märchenhafte Geschichte der Kennedy-Familie, so enthält "Négatif" ebenso viele Geschichten wie Songs. Eine subtile Änderung, aber eine, die den Songschreiber Biolay enthüllt.
"Négatif" enthält vierzehn Songs und ein Instrumentalstück, in denen Benjamin Biolay vieles bietet: simple akustische Balladen, zurückhaltende Duette, die die Zerbrechlichkeit der Liebe hervorbringen, Country Rock auf Dobro- und wunderschönen elektrischen Gitarren, Scores von aufwändigen Filmen der Ciné-Club-Aera, zwei oder drei melancholische Taschen- Symphonien, und nicht zuletzt einige Kleinigkeiten aus Sixties-Riffs um die Musik zu erleichtern. Das Album ist eine Melange aus Tragödien und Popsongs, dem es auch nicht an sorgfältig eingearbeitete Elektronika fehlt, doch niemals ist ein harter Beat zu bemerken.
"Négatif" ist ein eingelöstes Versprechen: Gesang und Kompositionen sind mehr ‚Benjamin Biolay' denn je. Erzählte sein erstes Album noch die märchenhafte Geschichte der Kennedy-Familie, so enthält "Négatif" ebenso viele Geschichten wie Songs. Eine subtile Änderung, aber eine, die den Songschreiber Biolay enthüllt.
"Négatif" enthält vierzehn Songs und ein Instrumentalstück, in denen Benjamin Biolay vieles bietet: simple akustische Balladen, zurückhaltende Duette, die die Zerbrechlichkeit der Liebe hervorbringen, Country Rock auf Dobro- und wunderschönen elektrischen Gitarren, Scores von aufwändigen Filmen der Ciné-Club-Aera, zwei oder drei melancholische Taschen- Symphonien, und nicht zuletzt einige Kleinigkeiten aus Sixties-Riffs um die Musik zu erleichtern. Das Album ist eine Melange aus Tragödien und Popsongs, dem es auch nicht an sorgfältig eingearbeitete Elektronika fehlt, doch niemals ist ein harter Beat zu bemerken.
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