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Brian McFadden Biographie

Brian McFadden

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Brian McFadden sieht der Veröffentlichung seiner ersten Solo-Single „Real To Me“ und seinem dazugehörigen Solo-Debütalbum mit großer Gelassenheit entgegen. Als Mitglied der irischen Pop-Formation Westlife gehörte der 24jährige (damals noch als Bryan McFadden) jahrelang zu einer der erfolgreichsten Boybands der Welt. Das Quintett verkaufte weltweit sensationelle dreißig Millionen Alben und landete zwischen 1999 und 2003 zwölf UK-Nummer-Eins-Hits. Und seine Leidenschaft für Musik ist auch 2004 ungebrochen. Trotz seiner Jugend ist Brian bereits ein alter Hase im Musikbiz - den branchenüblichen Zynismus sucht man bei ihm allerdings vergebens.

Brian McFadden neues Album trägt überwiegend biographische Züge. „Jeder einzelne Song“, sagt er, „basiert auf einer wahren Geschichte“. Die eine Hälfte des Albums hat er in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Robbie-Williams-Songwriter Guy Chambers geschrieben (komponierte u.a. Robbies Über-Hit „Angels“), die andere Hälfte mit Paul Barry und dem Produzenten Mark Taylor. Das Album enthält eine Reihe großer Gitarren-Pop-Hits, die perfekt zu Brians unprätentiösen Rock’n’Roll-Vocals passen. Produziert wurde das Album von Guy Chambers, Richard Flack und Mark Taylor .

„Ich hatte einige Ideen, wie die Platte klingen soll, aber eigentlich haben wir einfach losgelegt. Ich hatte Unmengen Einfälle, was Texte betraf und die Jungs haben mir geholfen, meine Ideen in Songform zu bringen“, berichtete Brian. Die Produktion startete im Mai 2004. „Es ging schnell voran, aber es hat einfach alles so gut geklappt. Paul und ich verstanden uns, was das Songschreiben anging, auf Anhieb und „Real To Me“ haben Guy und ich gleich bei unserem ersten Treffen geschrieben. Das passte einfach.“

Im Video zu „Real To Me“ ist Brian im neuen Look zu sehen. Auch wenn Westlife-Fans sich vermutlich erst an Slacker-Parka, Britpop-Matte und Fünf-Wochen-Bart gewöhnen müssen: Das neue, erwachsene Styling steht Brian ausnehmend gut und wird dem jungen Popstar womöglich zusammen mit seiner Musik Zielgruppen eröffnen, an denen die Existenz von Westlife bisher völlig vorbeigegangen ist.

Der musikalische Aspekt ist für Brian enorm wichtig und wenn er begeistert über sein Album spricht, sprüht er vor Energie und Vorfreude, als wäre es seine erste Platte. Er wollte einfach das bestmögliche Album aufnehmen. Punkt. „Ich möchte als Künstler komplett hinter meiner Musik stehen“, sagt er. „Natürlich sollen es die Menschen mögen und das tun sie hoffentlich. Die Westlife-Fans sind mit uns erwachsen geworden und ich schätze, mein neuer Sound wird ihnen gefallen.“

Brians Soloalbum ist von einer Reihe unterschiedlicher Bands geprägt. „Momentan mag ich Maroon 5 und Snow Patrol“, erklärt der junge Musiker, der außerdem die Nachwuchsrockband Franklin managt. „Ich fand Gitarrenmusik schon immer cool, von Bryan Adams bis Nirvana.“ Derzeit probt Brian McFadden mit seiner neuen Band und freut sich darauf, das Album Ende des Jahres live vorzustellen. „Das ist ein weiterer wichtiger Aspekt an dieser Platte. Ich kann es nicht erwarten, damit auf Tour zu gehen. Die Songs werden live richtig gut klingen.“ Die erste Single „Real To Me” ist eine grandiose Gitarren-Hymne, die davon handelt, dass Prioritäten im Leben immer wieder überprüft und neu gesetzt werden müssen.

Der biographische Bezug ist offensichtlich: Brian definiert sich damit als Solokünstler außerhalb des zu eng gewordenen Westlife-Mikrokosmos, auch wenn er der Band nach seinem Ausstieg nach wie vor freundschaftlich verbunden ist. Der Song ist, wie Brian betont, der einzige auf dem Album, der sich mit diesem Abschnitt seines Lebens befasst. Die übrigen Stücke sind von vielfältigen Erfahrungen inspiriert: In „Irish Son“ geht es darum, wie es ist, als Katholik in Irland aufzuwachsen. „Walking Into Walls“ befasst sich mit häuslicher Gewalt und „He’s No Hero“ mit den Auswirkungen von Alkoholismus. In „Demons“ geht es um Schlaflosigkeit und Alpträume. Über „Woman“ sagt Brian, der mit seiner Ehefrau, der früheren Atomic-Kitten-Sängerin Kerry McFadden (geb. Katona) und den Töchtern Molly (3) und Lilly Sue (eineinhalb) seit vier Jahren glücklich zusammenlebt, augenzwinkernd: „In dem Song geht es darum, dass man es Frauen nie Recht machen kann, egal wie viel Mühe man sich gibt.

Brian McFadden ist die Entwicklung zum reifen und ernstzunehmenden Solokünstler gelungen. Und obwohl er sich auf die neuen Herausforderungen freut, erinnert er sich nach wie vor gerne an die Zeit mit Westlife: „Ich war Teil von etwas Besonderem. Aber ich habe nach wie vor eine wunderbare Karriere und freue mich, dass ich die Musik machen kann, die mir am Herzen liegt.“
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