Cameron Biographie
Cameron
Will man die Musik des 28-jährigen Shootingstars Cameron beschreiben, so leistet ein Blick auf seine persönliche Vita diesbezüglich gute Dienste. Geboren in Teheran, siedelte er im Alter von acht Jahren mit seiner Familie für zwölf Monate nach Barcelona um. Von dort aus ging es schließlich ins südschwedische Malmö. Bewahrt hat sich der Sänger aus dieser Zeit neben einer musikalisch-stilistischen Vielfalt auch den Drang, in der Welt herum zu kommen: Neben Konzerten in seiner schwedischen Heimat absolvierte Cameron u.a. Auftritte im Nahen Osten, in Los Angeles und in Toronto.
In Köln spielte er zur Feier des persischen Neujahr-Festes vor 16.000 Menschen. In Havanna auf Kuba stand er für das Video zu seiner neuen Single „Henna” vor der Kamera - Regie führte Stuart Gosling, der auch schon mit den Backstreet Boys und Nickelback arbeitete.
Anfang 2005 gelang Cameron der Durchbruch in Schweden. Seine erste Single „Roma“ hielt sich sieben Wochen in den schwedischen Top Ten. Aufgrund des großen Erfolges beschloss man, eine Veröffentlichung für den internationalen Markt zu wagen. Die erste Version seines Albums „Borderless” erschien im Nahen Osten und erreichte dort Platz zwei der Albumcharts. In seiner früheren Heimat Persien besitzt er längst Superstar-Status.
Mit seiner neuen Single „Henna“, ein Duett mit Rai-Legende Cheb Khaled, mit der Cameron hierzulande sein Debüt gibt, soll nun auch der Sprung in die deutschen Charts gelingen. Der Song ist eine perfekte Mischung aller Einflüsse seines bisherigen Lebens: Arabesk-Elemente treffen auf spanisches Temperament, für die internationalen Pop-Charts aufpoliert mit Hilfe skandinavischer High-End-Studiotechnik. Cameron schrieb „Henna“ für seine Ex-Freundin. „Unsere Beziehung war zu Ende, aber ich wollte ihr für die gemeinsame Zeit danken und ihr zeigen, dass ich sie immer noch sehr schätze. Sie ist ein großer Fan der Musik von Cheb Khaled, also fragte ich ihn, ob er das Stück zusammen mit mir singen würde. Wir haben ihm die Geschichte erzählt und den Song vorgespielt. Und er hat zugesagt!“ Von „Henna” wurde auch eine spanische Version für den lateinamerikanischen Markt aufgenommen.
Die neue Version des Albums „Borderless”, die in Kürze europaweit erscheint, enthält zwei neue Stücke. Eines stammt aus der Feder von Jörgen Elofsson, einem der begehrtesten Songwriter der Welt, der u.a. für Dion'>Celine Dion, Britney Spears, die Backstreet Boys und Westlife Hits schrieb. Der größte Teil des Albums entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Songschreiber Alex Papaconstantinou, der zuvor mit Antique und Stephen Simmonds arbeitete.
„Wie die Texte der meisten Popsongs drehen sich auch meine Texte hauptsächlich um die Liebe und das Leben”, sagt Cameron. „Aber ich schreibe keine traurigen Liebeslieder. In meiner Musik geht es um Spaß und darum, positiv zu denken.“ Sämtliche Stücke sind hochgradig tanzbar und energiegeladen. Die meisten Songs basieren auf einem Four-To-The-Floor-Beat, der typisch ist für westliche Popmusik, Cameron in der orientalischen Popwelt aber zum Exoten macht. „Der orientalische 6/8 Takt ist mir seit meiner Kindheit vertraut, den Viervierteltakt habe ich erst in Schweden durch die schwedische Pop- und Rockmusik kennen gelernt. Ich entscheide mich beim Schreiben ganz spontan, welchen Beat ich als Basis wähle.“
Aus dem Malmöer Vorort Rosengård, wo Cameron seine Jugend verbrachte, stammt auch der schwedische Fußballstar Zlatan Ibrahimovic (Juventus Turin). Häufig versucht deshalb die schwedische Presse, Parallelen zwischen den beiden zu konstruieren. „Das stört mich nicht“, sagt Cameron. „Er hat dafür gesorgt, dass man schwedisch mit einem starken Akzent sprechen kann und trotzdem vollständig akzeptiert wird. Natürlich würde ich auch gerne ein Vorbild sein und den Menschen zeigen, dass man seine Träume verwirklichen kann, egal mit welchen Grundvoraussetzungen man startet.“
Musikalische Scheuklappen kennt Cameron nicht. Er schätzt Ricky Martin genauso wie Mozart. Er hat verschiedene Stile ausprobiert und in einer Band Gitarre gespielt, bevor er HipHop für sich entdeckte. Während seiner Zeit an der weiterführenden Schule gründete Cameron seine Band Stereo Injection. „Zu der Zeit interessierte ich mich für Eurotechno, was meinen Rapstil merklich veränderte”, erinnert er sich. Als Teenager war er eine lokale Berühmtheit. „Mit siebzehn habe ich meine ersten Autogramme gegeben. Dass die Mädchen mich auf einmal interessant fanden, war natürlich großartig.“ Bald fing er an, eigene Stücke zu schreiben und aufzunehmen. DJs spielten seine Songs in den angesagten Malmöer Clubs. Und die Menge tanzte...
„Trotzdem habe ich es lange nicht auf die Reihe bekommen, meine Aufnahmen an eine Plattenfirma zu schicken”, erzählt Cameron.
Wie viele hoffnungsvolle Jungstars tat sich auch Cameron anfangs schwer, Fuß zu fassen. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde keines seiner Projekte gelingen. Schließlich hatte er genug von leeren Versprechen und lausigen Managern und beschloss, eine Auszeit von der Musik zu nehmen. Er ließ sich zum Koch ausbilden und nahm eine Stelle im Sheraton Hotel in Stockholm an. In der schwedischen Hauptstadt lebte er zurückgezogen im Vorort Märsta, in der Nähe des Flughafens Arlanda. Seine Freunde waren weit weg. Aber was wie das traurige Ende eines großen Traumes aussah, nahm am Ende doch eine glückliche Wendung. In der Einsamkeit seines neuen Lebens hatte Cameron genug Zeit, Songs zu schreiben. Und diesmal klappte alles. Seine neuen Stücke brachten ihm einen Plattenvertrag und schließlich ein eigenes Album ein.
Es könnte nicht besser laufen für Cameron. „Plötzlich ist es sogar von Vorteil, in Märsta zu wohnen“, freut er sich. „Ich reise viel und es ist toll, wenn ich in zehn Minuten vom Flughafen zuhause bin.“ Es ist ihm wichtig zu betonen, dass der Erfolg nicht nur sein Verdienst ist. „Ich bin von tollen Menschen umgeben, die mich unterstützen und dafür sorgen, dass es mir gut geht. Ich denke das ist das Geheimnis der meisten erfolgreichen Karrieren. Und natürlich die Musik!“
In Köln spielte er zur Feier des persischen Neujahr-Festes vor 16.000 Menschen. In Havanna auf Kuba stand er für das Video zu seiner neuen Single „Henna” vor der Kamera - Regie führte Stuart Gosling, der auch schon mit den Backstreet Boys und Nickelback arbeitete.
Anfang 2005 gelang Cameron der Durchbruch in Schweden. Seine erste Single „Roma“ hielt sich sieben Wochen in den schwedischen Top Ten. Aufgrund des großen Erfolges beschloss man, eine Veröffentlichung für den internationalen Markt zu wagen. Die erste Version seines Albums „Borderless” erschien im Nahen Osten und erreichte dort Platz zwei der Albumcharts. In seiner früheren Heimat Persien besitzt er längst Superstar-Status.
Mit seiner neuen Single „Henna“, ein Duett mit Rai-Legende Cheb Khaled, mit der Cameron hierzulande sein Debüt gibt, soll nun auch der Sprung in die deutschen Charts gelingen. Der Song ist eine perfekte Mischung aller Einflüsse seines bisherigen Lebens: Arabesk-Elemente treffen auf spanisches Temperament, für die internationalen Pop-Charts aufpoliert mit Hilfe skandinavischer High-End-Studiotechnik. Cameron schrieb „Henna“ für seine Ex-Freundin. „Unsere Beziehung war zu Ende, aber ich wollte ihr für die gemeinsame Zeit danken und ihr zeigen, dass ich sie immer noch sehr schätze. Sie ist ein großer Fan der Musik von Cheb Khaled, also fragte ich ihn, ob er das Stück zusammen mit mir singen würde. Wir haben ihm die Geschichte erzählt und den Song vorgespielt. Und er hat zugesagt!“ Von „Henna” wurde auch eine spanische Version für den lateinamerikanischen Markt aufgenommen.
Die neue Version des Albums „Borderless”, die in Kürze europaweit erscheint, enthält zwei neue Stücke. Eines stammt aus der Feder von Jörgen Elofsson, einem der begehrtesten Songwriter der Welt, der u.a. für Dion'>Celine Dion, Britney Spears, die Backstreet Boys und Westlife Hits schrieb. Der größte Teil des Albums entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Songschreiber Alex Papaconstantinou, der zuvor mit Antique und Stephen Simmonds arbeitete.
„Wie die Texte der meisten Popsongs drehen sich auch meine Texte hauptsächlich um die Liebe und das Leben”, sagt Cameron. „Aber ich schreibe keine traurigen Liebeslieder. In meiner Musik geht es um Spaß und darum, positiv zu denken.“ Sämtliche Stücke sind hochgradig tanzbar und energiegeladen. Die meisten Songs basieren auf einem Four-To-The-Floor-Beat, der typisch ist für westliche Popmusik, Cameron in der orientalischen Popwelt aber zum Exoten macht. „Der orientalische 6/8 Takt ist mir seit meiner Kindheit vertraut, den Viervierteltakt habe ich erst in Schweden durch die schwedische Pop- und Rockmusik kennen gelernt. Ich entscheide mich beim Schreiben ganz spontan, welchen Beat ich als Basis wähle.“
Aus dem Malmöer Vorort Rosengård, wo Cameron seine Jugend verbrachte, stammt auch der schwedische Fußballstar Zlatan Ibrahimovic (Juventus Turin). Häufig versucht deshalb die schwedische Presse, Parallelen zwischen den beiden zu konstruieren. „Das stört mich nicht“, sagt Cameron. „Er hat dafür gesorgt, dass man schwedisch mit einem starken Akzent sprechen kann und trotzdem vollständig akzeptiert wird. Natürlich würde ich auch gerne ein Vorbild sein und den Menschen zeigen, dass man seine Träume verwirklichen kann, egal mit welchen Grundvoraussetzungen man startet.“
Musikalische Scheuklappen kennt Cameron nicht. Er schätzt Ricky Martin genauso wie Mozart. Er hat verschiedene Stile ausprobiert und in einer Band Gitarre gespielt, bevor er HipHop für sich entdeckte. Während seiner Zeit an der weiterführenden Schule gründete Cameron seine Band Stereo Injection. „Zu der Zeit interessierte ich mich für Eurotechno, was meinen Rapstil merklich veränderte”, erinnert er sich. Als Teenager war er eine lokale Berühmtheit. „Mit siebzehn habe ich meine ersten Autogramme gegeben. Dass die Mädchen mich auf einmal interessant fanden, war natürlich großartig.“ Bald fing er an, eigene Stücke zu schreiben und aufzunehmen. DJs spielten seine Songs in den angesagten Malmöer Clubs. Und die Menge tanzte...
„Trotzdem habe ich es lange nicht auf die Reihe bekommen, meine Aufnahmen an eine Plattenfirma zu schicken”, erzählt Cameron.
Wie viele hoffnungsvolle Jungstars tat sich auch Cameron anfangs schwer, Fuß zu fassen. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde keines seiner Projekte gelingen. Schließlich hatte er genug von leeren Versprechen und lausigen Managern und beschloss, eine Auszeit von der Musik zu nehmen. Er ließ sich zum Koch ausbilden und nahm eine Stelle im Sheraton Hotel in Stockholm an. In der schwedischen Hauptstadt lebte er zurückgezogen im Vorort Märsta, in der Nähe des Flughafens Arlanda. Seine Freunde waren weit weg. Aber was wie das traurige Ende eines großen Traumes aussah, nahm am Ende doch eine glückliche Wendung. In der Einsamkeit seines neuen Lebens hatte Cameron genug Zeit, Songs zu schreiben. Und diesmal klappte alles. Seine neuen Stücke brachten ihm einen Plattenvertrag und schließlich ein eigenes Album ein.
Es könnte nicht besser laufen für Cameron. „Plötzlich ist es sogar von Vorteil, in Märsta zu wohnen“, freut er sich. „Ich reise viel und es ist toll, wenn ich in zehn Minuten vom Flughafen zuhause bin.“ Es ist ihm wichtig zu betonen, dass der Erfolg nicht nur sein Verdienst ist. „Ich bin von tollen Menschen umgeben, die mich unterstützen und dafür sorgen, dass es mir gut geht. Ich denke das ist das Geheimnis der meisten erfolgreichen Karrieren. Und natürlich die Musik!“




