D'Sound Biographie
D'Sound
"Pooooow...!!!“ fällt die Wha-Gitarre in den female Disco-Chorus und tritt den ersten Stein einer groovigen Lawine los. Beats rollen, Bässe drücken und Keyboards wirbeln retrospektiven Staub auf. Jeder Freund des 70s-Funk wird sie rausfiltern, die glitzernden Partikel des Disco-Sounds, aber auch die reinen Legierungen eines charakteristischen Pop-Stils, durchzogen von feinen Jazzspuren.
Mit „My Today“ beruft sich das norwegische Trio D’Sound auf die Anfänge seiner langjährigen, musikalischen Karriere und begräbt damit das Gerücht, funky Music sei ausgelutscht. Hier liegt ein sehr organisches Album vor, dass Down- Mid- und Uptempo über 11 Songs gleichermaßen packend vermitteln kann und damit Vielfältigkeit in die Popmusik bringt, die heute kaum noch eine Pop Produktion vorzuweisen wagt.
Das weiß auch Deutschlands erfolgreichster Jazz Trompeter Till Brönner zu schätzen und fällt auf der Jazz Bossa „Sigh“ in ein verträumtes Duett mit Sängerin Simone. Unwiderstehlich raunt sie ihm ins Ohr: “Just give me one more kiss and concentrate on this: don’t say no cause it’s a shame, we’ve had so many drinks that we could blame.” nachdem er cool ins Blech blies. „Wir spielten den Song in Oslo ein – first take – und schickten ihn Till nach LA ...“, schmunzelt Simone
„ ...später hat er mir erzählt, er hätte ihn auf seinem Bett im Hotelzimmer eingesungen – deswegen klingt er wahrscheinlich so laid back.“ Ihre Stimmen schmiegen sich tatsächlich wärmend aneinander während das Wurlitzer Sterne funkeln und die Akustikgitarre an Jobim denken lässt. Eine authentische Annäherung – so seufzt Herr Brönner, der sonst eigentlich nicht für Vokal-Duette zu haben ist: “That’s why, I sigh, when I’m in your arms.“
Ein weiterer, hochkarätiger Gaststar auf „My Today“ ist Incognitos Tony Momrelle. Auf dem Song „Birthday”, der aus der Feder Rod Tempertons stammen könnte, fühlt sich der Brit-Funk verwöhnte Soulsänger hörbar wohl. „Wir haben Tony auf der Incognito Tournee kennen gelernt und wir wurden schnell Kumpels. Ein paar Monate später kam er nach Oslo, um mit Jonny und Kim Solo-Sachen aufzunehmen ... wir spielten ihm Birthday vor und er wollte sofort mitsingen.“ Die Up-Tempo-Nummer und erste Single Auskopplung ist ein Modern-Soul-Duett mit bestechend eingängiger Hookline. Das fulminante Vocal-Outro der beiden Top-Sänger sollte für Fans des Crossover-Pop-Funk wie Geburtstag und Weihnachten zusammen sein ... ein Harmoniegefüge, das die gesamte Musik und Herzlichkeit der Produktion beschreibt.
„My Today“ ist inzwischen das sechste Album des norwegischen Pop-Trios D’Sound. Seit 1996 lösen Simone (voc.), Jonny (bass) und Kim (dr) mit Acid-Jazz- , R&B- und Drum N Bass-Lawinen international Begeisterung aus. Ihre Diskografie brachte ihnen vor allem in Norwegen und Japan insgesamt drei Goldauszeichnungen und etliche Nominierungen ein. Sie gewannen den norwegischen Grammy und wurden 1998 offiziell zu Norwegens bester Popgruppe gekürt. Als viel beachtete Liveband tourten sie u.a. mit Roachford oder, wie letztes Jahr in Deutschland, als Support von Incognito. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unsere alten Vorbilder so nette Menschen sind und mit ihnen auf der Bühne spielen zu können. Eine wunderschöne Überraschung war auch das Deutsche Publikum – die Tour war eine riesige Inspiration für My Today.“
Jonny und Kim lernten sich am Bostoner Berkley College of Music kennen und fanden sich zu einer treffsicheren Rhythmus-Sektion zusammen. Wieder zurück in Norwegen, trafen sie auf Simone. Die in Freiburg/Breisgau geborene und frisch nach Oslo übergesiedelte Sängerin hatte ihre Stimme gerade dem Aha-Welthit „Velvet“ entliehen und ein großes Repertoire an eigenen Texten parat.
Die Einflüsse wurden verschmolzen und es entstand ein Debüt, das gespeist war durch 80s Pop von Wham, Duran Duran und Michael Jackson aber auch 70s Funk von James Brown, Chaka Khan oder George Duke. Und genau hier knüpft „My Today“ wieder an.
Da Simone just ihr Solo-Album aufnahm und Kim und Jonny den Soul Act „Sofian“ produziert hatten, verzichtete die Band erstmalig auf die Hilfe eines Produzenten. So ist „My Today“ ein live aufgenommenes Band-Album, das die Spielfreude aller Beteiligten präsentiert. „Wir waren alle sehr frei im Studio da wir ja gerade auf den Live-Sound aus waren. Das war eine der besten und lustigsten Recording-Sessions, die wir mit D’Sound je hatten – die Songs waren innerhalb von zehn Tagen im Kasten.“
Das hört man: Keyboarder Stein legt jazzige Fender-Rhodes Sphären und dreht den Moog-Regler bis in den Himmel. Gitarrist Børge schießt mit dem Wha Wha und pickt hintergründige Jazz-Funk-Fills. Bassist Jonny geht mit Akkorden, Slides und Slapps so elegant wie progressiv um. Und genau darunter, dazwischen oder sogar darüber legt und hebt Drummer Kim vertrackte Funkbeats.
Simone schrieb die Texte zum gemeinsamen Arrangieren. „Ich schreibe seit ich sieben Jahre alt bin – das ist ein Ventil für mich, ich schreibe, um mir Dinge klarzumachen. Sind sie in Melodien und Songs eingefasst, kann ich wegtreten und sie mit Abstand betrachten – das Endprodukt wird dann aber immer von uns allen umgesetzt.“ Ihre Stimmen- und Bühnenpräsenz verleiht dem Trio sein sympathisches, feuriges Flair. Power, Charme und mitreißender Publikumsumgang steht stellvertretend für D’Sound – doch den sensiblen Urban-Funky-Female-Blues hat nur die dreisprachige Lady aus Freiburg.
Mit „My Today“ beruft sich das norwegische Trio D’Sound auf die Anfänge seiner langjährigen, musikalischen Karriere und begräbt damit das Gerücht, funky Music sei ausgelutscht. Hier liegt ein sehr organisches Album vor, dass Down- Mid- und Uptempo über 11 Songs gleichermaßen packend vermitteln kann und damit Vielfältigkeit in die Popmusik bringt, die heute kaum noch eine Pop Produktion vorzuweisen wagt.
Das weiß auch Deutschlands erfolgreichster Jazz Trompeter Till Brönner zu schätzen und fällt auf der Jazz Bossa „Sigh“ in ein verträumtes Duett mit Sängerin Simone. Unwiderstehlich raunt sie ihm ins Ohr: “Just give me one more kiss and concentrate on this: don’t say no cause it’s a shame, we’ve had so many drinks that we could blame.” nachdem er cool ins Blech blies. „Wir spielten den Song in Oslo ein – first take – und schickten ihn Till nach LA ...“, schmunzelt Simone
„ ...später hat er mir erzählt, er hätte ihn auf seinem Bett im Hotelzimmer eingesungen – deswegen klingt er wahrscheinlich so laid back.“ Ihre Stimmen schmiegen sich tatsächlich wärmend aneinander während das Wurlitzer Sterne funkeln und die Akustikgitarre an Jobim denken lässt. Eine authentische Annäherung – so seufzt Herr Brönner, der sonst eigentlich nicht für Vokal-Duette zu haben ist: “That’s why, I sigh, when I’m in your arms.“
Ein weiterer, hochkarätiger Gaststar auf „My Today“ ist Incognitos Tony Momrelle. Auf dem Song „Birthday”, der aus der Feder Rod Tempertons stammen könnte, fühlt sich der Brit-Funk verwöhnte Soulsänger hörbar wohl. „Wir haben Tony auf der Incognito Tournee kennen gelernt und wir wurden schnell Kumpels. Ein paar Monate später kam er nach Oslo, um mit Jonny und Kim Solo-Sachen aufzunehmen ... wir spielten ihm Birthday vor und er wollte sofort mitsingen.“ Die Up-Tempo-Nummer und erste Single Auskopplung ist ein Modern-Soul-Duett mit bestechend eingängiger Hookline. Das fulminante Vocal-Outro der beiden Top-Sänger sollte für Fans des Crossover-Pop-Funk wie Geburtstag und Weihnachten zusammen sein ... ein Harmoniegefüge, das die gesamte Musik und Herzlichkeit der Produktion beschreibt.
„My Today“ ist inzwischen das sechste Album des norwegischen Pop-Trios D’Sound. Seit 1996 lösen Simone (voc.), Jonny (bass) und Kim (dr) mit Acid-Jazz- , R&B- und Drum N Bass-Lawinen international Begeisterung aus. Ihre Diskografie brachte ihnen vor allem in Norwegen und Japan insgesamt drei Goldauszeichnungen und etliche Nominierungen ein. Sie gewannen den norwegischen Grammy und wurden 1998 offiziell zu Norwegens bester Popgruppe gekürt. Als viel beachtete Liveband tourten sie u.a. mit Roachford oder, wie letztes Jahr in Deutschland, als Support von Incognito. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unsere alten Vorbilder so nette Menschen sind und mit ihnen auf der Bühne spielen zu können. Eine wunderschöne Überraschung war auch das Deutsche Publikum – die Tour war eine riesige Inspiration für My Today.“
Jonny und Kim lernten sich am Bostoner Berkley College of Music kennen und fanden sich zu einer treffsicheren Rhythmus-Sektion zusammen. Wieder zurück in Norwegen, trafen sie auf Simone. Die in Freiburg/Breisgau geborene und frisch nach Oslo übergesiedelte Sängerin hatte ihre Stimme gerade dem Aha-Welthit „Velvet“ entliehen und ein großes Repertoire an eigenen Texten parat.
Die Einflüsse wurden verschmolzen und es entstand ein Debüt, das gespeist war durch 80s Pop von Wham, Duran Duran und Michael Jackson aber auch 70s Funk von James Brown, Chaka Khan oder George Duke. Und genau hier knüpft „My Today“ wieder an.
Da Simone just ihr Solo-Album aufnahm und Kim und Jonny den Soul Act „Sofian“ produziert hatten, verzichtete die Band erstmalig auf die Hilfe eines Produzenten. So ist „My Today“ ein live aufgenommenes Band-Album, das die Spielfreude aller Beteiligten präsentiert. „Wir waren alle sehr frei im Studio da wir ja gerade auf den Live-Sound aus waren. Das war eine der besten und lustigsten Recording-Sessions, die wir mit D’Sound je hatten – die Songs waren innerhalb von zehn Tagen im Kasten.“
Das hört man: Keyboarder Stein legt jazzige Fender-Rhodes Sphären und dreht den Moog-Regler bis in den Himmel. Gitarrist Børge schießt mit dem Wha Wha und pickt hintergründige Jazz-Funk-Fills. Bassist Jonny geht mit Akkorden, Slides und Slapps so elegant wie progressiv um. Und genau darunter, dazwischen oder sogar darüber legt und hebt Drummer Kim vertrackte Funkbeats.
Simone schrieb die Texte zum gemeinsamen Arrangieren. „Ich schreibe seit ich sieben Jahre alt bin – das ist ein Ventil für mich, ich schreibe, um mir Dinge klarzumachen. Sind sie in Melodien und Songs eingefasst, kann ich wegtreten und sie mit Abstand betrachten – das Endprodukt wird dann aber immer von uns allen umgesetzt.“ Ihre Stimmen- und Bühnenpräsenz verleiht dem Trio sein sympathisches, feuriges Flair. Power, Charme und mitreißender Publikumsumgang steht stellvertretend für D’Sound – doch den sensiblen Urban-Funky-Female-Blues hat nur die dreisprachige Lady aus Freiburg.




