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Da Band Biographie

Da Band

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Als die Stars der MTV-Show "Making the Band" hat sich das Kollektiv jetzt schon zu einem festen Bestandteil der HipHop-Welt gemausert. Sie haben die Herzen der Massen mit ihren allwöchentlichen Karierrewendungen und Triumphen gestürmt.

Diese sechs Individuen wurden im Juli 2003 aus einer Masse von über 40.000 Möchtegern-Stars ausgewählt – und wurden gleich danach bei Making the Band gefeatured und konnten ihren Plattenvertrag unterzeichnen. Im September 2003 erscheint ihr Debut “Too Hot for TV”. Aber seht euch doch besser erst einmal jeden der sechs talentierten Bandmitglieder einzeln an.

- Sara-The Survivor -
"Ich hatte immer große Angst davor, keinen Erfolg im Leben zu haben,” sagt Sara Stokes in ihrem Midwest-Akkzent. Bevor sie das älteste Mitglied von Bad Boy’s Da Band wurde, war die inzwischen 26-jährige aus Port Huron, MI schon seit ihrem achtzehnten Lebensjahr darum bemüht, in die Musikszene zu kommen. Sexy Sara war gerade dabei, unabhängig ein Solo-Album aufzunehmen, als sie fast 40.000 Wettbewerbsteilnehmer aus dem Rennen warf, um nicht nur mit im Team zu sein, sondern auch als einzige Vertreterin in Sachen R’nB an Bord zu sein. Seit sie das erste Mal bei MTV’s Making the Band aufgetreten ist, hat Sara die größten Lobrufe von Seiten der Medien und ihren Fans erhalten. Die Tatsache, dass Sara schon seit sieben Jahren glücklich verheiratet ist und schon drei Kinder zur Welt brachte, hat dazu geführt, dass es jetzt schon extrem viele Fan-Websites gibt, auf denen ihr Talent, ihre Schönheit und ihr gradliniger Vibe gelobt wird.

- Dylan-The Rebel-
Dylan, der für seine außergewöhnliche Reggae/HipHop-Stimme mit Karibik-Flair geliebt wird, ist eher der rebellische Teil der Band. Er bringt meistens den dramatischen Twist in die Geschichten, die erzählt werden. Als kleines Kind zog Dylan zurück in das von Krieg geplagte Heimatland seiner Familie: Granada. Vorher hatte er in Flatbush, Brooklyn gelebt und unterstützte auf einmal seine Familie beim Mais-Anbau. Obwohl er jeden Tag auf dem Feld arbeiten musste, war Musik für ihn das größte. Als er Jahre später nach Flatbush, Brooklyn zurückkehrte, brachte er diese Liebe zur Musik auf die Straßen, wo er als Reggae DJ fungierte und seine eigenen Mixtapes unter die Leute brachte. Leider musste Dylan auch die negativen Seiten der Straßen von New York spüren, und kam so mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Seit seiner letzten Entlassung hat sich aber ja alles zum Besseren gewendet.
“Ich war mein ganzes Leben von Zuhältern und Gangstern umgeben,” sagt der 24-jährige über seine Vergangenheit. „Ich habe mich da oft verstrickt, aber glücklicherweise bin ich ja jetzt woanders. Ich werde dahin nie wieder zurückkehren, denn Musik ist alles, worauf ich mich jetzt konzentriere. Jetzt wird alles besser, und ich werde eine Legende werden.“

- Young City-The Wild Card -
Als er vor kurzem von einem Reporter gefragt wurde, wie denn sein ideales Date aussieht, sagte Young City: “Das wäre ein Date, bei dem ich einen guten Deal mache.” Voller Selbstvertrauen weiß er, dass die Tage der Drogen und des Straßenlebens in New Orleans vorbei sind.
“Das war nie mein wirkliches Ich,” sagt er. „Ich konnte einfach nicht mehr draußen stehen, und mich für einen anderen ausgeben. Ich hatte nie vor, mein Leben in die Hände eines anderen zu legen. Mir wurde eine Falle gestellt und ich wurde abgeschossen. Ich hab das alles schon miterlebt.“
Ausgerüstet mit solch einer Vielfalt an Erfahrung, begann Young City das Rappen auf klassische Weise: Er zog durch New Orleans und trat gegen jeden MC an, der sich mit ihm messen wollte. Von dem Erfolg der Hot Boyz inspiriert, konzentrierte er sich immer mehr darauf, ein Künstler zu werden und gewann schließlich einen Spot bei “Making The Band.”

- Babs Bunny-The Warrior -
Babs stammt aus Brooklyn, dem Pflaster, auf dem die besten MCs geboren werden. Ihr ist es wichtig, dass jede Zeile, die sie von sich gibt, den Leuten die Köpfe verdreht. Und so ist es auch. Ihren krassen Rhymestyle hat sie sich über Jahre erarbeitet, mit ihren selbst aufgenommenen Demos, und sie ist auch diejenige, die auch schon einen anderen Vertrag hatte, bevor sie bei Bad Boy unterschrieb.
Neben ihren eigenen Projekten arbeitete sie auch noch als Platzanweiserin in einem Theater abseits des Broadway. Dramen kennt sie daher auch. So konnten die Kämpfe mit ihren Teammates bei „Making the Band“ sie nicht verschrecken. Inzwischen ist natürlich alles besser, da die Band wie eine Familie zusammen gewachsen ist.
“Zuerst konnten wir uns untereinander nicht ausstehen, weil wir uns einfach nicht kannten. Da kommen sechs ganz verschiedene Menschen zusammen, und jeder macht einen auf dicke Hose. Sie haben sich sogar in der „Cosby Show“ gestritten, aber inzwischen ist das alles anders. Wir verstehen uns jetzt. Das hat aber auch seine Zeit gedauert.”

- Ness-The Thinker-
Seltsam eigentlich, dass der sonst so klar wirkende Ness sein Leben auch nicht so ganz im Griff hatte, bevor er Teil der Band wurde. So kam er zu seinem Namen, während er im Jahr 2000 fast die ganze Zeit im Delaware County Prison saß. In dessen vergitterten Hinterhöfen feilte er auch einen seinen Reimtechniken.
Nachdem er sich als König der Gegend etabliert hatte (er wurde sogar “der tödliche Wortschmied” genannt), stürzte sich Ness völlig auf die Musik. „Das hier ist nicht bloß meine zweite Chance auf eine Karriere, sondern auch meine zweite Chance, ein besseres Leben zu führen. Dieses Mal werde ich sie nicht in den Sand setzen. Ich bin mir sicher, dass die Band ein sicheres Gerüst ist, auf dem ich aufbauen kann. Ohne sie wäre ich heute nicht hier, und ich bin sehr dankbar dafür.“ Erwachsen, fokussiert und unaufhaltbar wie er nun einmal ist, hat Combs Ness schon von Anfang an zum Chef der Band gemacht.

- Freddrick-The Soldier -
“Jeder wird sehen können, wie sechs verschiedene Personen ein Wahnsinnsalbum zusammenstellen.” Frederick, 21, erklärt, wie begeistert er jetzt schon von dem anstehenden Release von “Too Hot for TV” ist.
Von echten Fans jetzt schon als der cleverste und witzigste des Haufens bezeichnet, ist Frederick derjenige, dessen Charme ihn schon früh aus der Welt der Jugendsünden in einen Kreis von Freunden und MCs brachte, der ihn nicht nur voll unterstützte, sondern ihm auch früh klar gemacht hat, dass seine dreckige Stimme genügend Potential hat, um richtig groß rauszukommen. Er benutzte die Geschichten von Erlebtem, um sie in seine Reime zu packen, wobei er aber immer noch darum bemüht ist, möglichst viel von der Straße mitzubekommen, um es dann in seinen Lyrics zu verarbeiten.
“Es ist viel mehr, als sich einfach nur in die Zelle zu stellen und einen Song aufzunehmen,” erklärt der in Miami geborene Frederick über seine Erfahrungen bei Da Band. „Es gibt auch eine geschäftliche Seite bei der Band. Wenn man das erst einmal verstanden hat, wird alles ganz einfach. Jetzt, wo wir gut miteinander auskommen und gut miteinander arbeiten können, wissen wir, wie wichtig das eigentlich ist. Daher ist unser Team jetzt unschlagbar. Jetzt geht’s los.”
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