Dashboard Confessional Biographie
Dashboard Confessional
Ein Zeichen, eine Mission, eine Marke, eine Narbe
Diese Geschichte hast du schon 1001 Mal gehört. Ein junger, unschuldiger Kerl singt in einer Punk Band, sein Mädel bricht ihm früher oder später das Herz, er schreibt danach ein paar akustische Songs darüber, tourt dann auch noch nur mit einem Stuhl im Gepäck, die Kids verlieben sich in seine Musik. Kurz gesagt: Blah, Blah, Blah.
Das einzige Problem bei der ganzen Sache ist nur - die Geschichte ist wahr. Doch brauchst du mich gar nicht mehr, um dir das alles zu erzählen. Warum? Weil jeder die Vergangenheit von DASHBOARD CONFESSIONAL schon kennt.
Trotzdem, fangen wir noch mal von vorne an, wenn auch nur einen kleinen Schritt. Drei Jahre ist es her, dass Chris Carrabba sich entschloss, seine privaten Songs aufzunehmen und sie unter dem Titel „The Swiss Army Romance“ zu veröffentlichen (bei seinem eigenen Label Anodyne Records letztens wiederveröffentlicht). Weitere zwei Jahre liegt es jetzt zurück, als das zweite DASHBOARD CONFESSIONAL Album erschien, die erste übrigens über das Label Vagrant. Und zwar das brutal schöne Meisterwerk (erhielt in den Staaten sogar den Gold Status), „The Places You Have Come To Fear The Most“. Als Carrabba mit ein paar Freunden durch die Gegend tourte, die später DASHBOARD CONFESSIONAL ergaben, um sein Solowerk zu promoten, geschah etwas komisches. Die treuesten Fans der ersten Stunde, die ihn schon kannten als er noch als eingeschüchterter, verwirrter Kerl alleine mit einer akustischen Gitarre auf der Bühne stand und mit Hardcore Bands den Abend teilen musste, verbreiteten das schöne Geheimnis seiner Songs.
Von da an verdoppelten, verdreifachten sich sogar seine Anhänger und alle kannten die bewegenden Texte ihres Antihelden. MTV hörte von dieser unglaublichen Geschichte und zeigte regelmäßig das „Screaming Infidelities“ Video und organisierten sogar das erste Unplugged Konzert eines noch unbekannten Künstler (die DVD des Auftritts erreichte inzwischen den Platin Status). Eine Tour mit Weezer folgte. Ein MTV Video Award, der natürlich der Viewers Choice war kam auch noch hinzu. Alles in allem war das Jahr 2002 das Jahr des Chris Carrabba, seine Songs wurden schließlich weltweit gesungen. Klar waren ein paar seiner Lieder etwas traurig. Aber weißt du was? Nachdem er seine Texte jede Nacht tausenden von Fans vorsingen musste und danach mit ihnen über seine wie auch ihre Probleme sprach, passierte etwas komisches. Es machte ihn zu einem glücklicheren Menschen.
Carrabba erzählte im Spin Magazin, auf dem er übrigens auf dem Cover zu bewundern war, dass das eigentliche Motiv der Musik, das der persönlichen Therapie, sich von ganz alleine transformierte. DASHBOARD CONFESSIONAL war jetzt eine Band und ein Ventil für all die unterdrückten Emotionen, die durch den talentierten Kopf des Oberhauptes Chris Carrabba flogen. DASHBOARD CONFESSIONAL bekam ein Zeichen, eine Mission, eine Marke, eine Narbe. Aber vielmehr, ein Album.
Jetzt ist es so weit, die neue Platte v 3.0. A MARK A MISSION A BRAND A SCAR, die in seiner Heimatstadt Boca Raton, Florida mit dem brillianten Gil Norton (The Pixies, Foo Fighters) eingespielt wurde, erscheint. Sie spiegelt den Menschen Chris wieder. Das Album fängt mit einem Track an, der allen vertraut sein sollte, die eine Kopie der 2001 EP „So Impossible“ haben oder schon auf einem Livekonzert dieser Truppe waren, nämlich: „Hands Down“. Der Song ist eine Spritztour mit angezogener Handbremse durch die erste High School Liebe, die auf einer Party entdeckt wurde. Carrabba stellte diese Nummer immer als den besten Abend seines Lebens da und beendete somit jedes seiner Konzerte. Nicht mehr lange, denn die Nacht fängt erst gerade an. Danach folgt die Hymne „Rapid Hope Loss“ und etwas sollte dir inzwischen klar sein. DASHBOARD CONFESSIONAL ist eine Band. Natürlich gibt es einen ehrlichen, jungen Typen, der gute Songs schreibt. Aber es gibt darüber hinaus noch den Schlagzeuger Mike Marsh, Gitarrist Johnny Leffler und Bassist Scott Schoenbeck. Die dynamische Präsenz der Gruppe hört man dieses Mal auf dem Album laut und klar. „Ich wollte Songs schreiben, die unser volles Potential zeigen,“ sagt Carrabba, „ textlich wie auch musikalisch. Und mit dieser Band war das kein großes Problem.“
Chris Carrabbas Talent eine mitreißende und abwechselungsreiche Geschichte zu erzählen ist konstant auf dem Longplayer hör- und spürbar. Das bezaubernde „As Lovers Go“ und das zuckersüß spuckende „Carve Your Heart Out“ haben einen sommerlich melancholischen Nachgeschmack, die mit glasklaren Harmonien und ausschweifenden Melodien erzeugt wird. „Carry This Picture“ ist eine nette und lockere Reise durch die Häfen Floridas, während „Bend and Not Break“ und „If You Can`t Leave It Be Might As Well Make It Bleed“ (das erst kurz vor der Veröffentlichung der Platte in Carrabbas Apartment geschrieben wurde) typische DASHBOARD Publikumslieblinge sind. „Das letzte Album schrieb ich in 2 Wochen, als es mir nicht besonders gut ging. Für dieses Album habe ich 1 ½ Jahre gebraucht. Viele Leute werden mich immer für den traurigen Typen halten, aber so bin ich nicht. Jeder Mensch erlebt mal schlimme Dinge. Diese Scheibe handelt auch davon, jedoch hat es auch mit der Gegenwart und der Zukunft zu tun“ erzählt Chris.
Der Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere, A MARK A MISSION A BRAND A SCAR. „Ghost Of A Good Thing“ ein ruhige, tiefgründige Bitte an einen Freund, nicht die Zeit an unmöglich realisierbare Träume zu vergeuden, wenn das Fassbare durchaus lohnenswerter ist. Und „Am I Missing“ ist ein Schnappschuss seines turbulenten Leben, dass Chris in den letzten 3 Jahren auf sich nehmen musste. Den Schlussstrich zieht das aufbauende „I`m Home“. Hoffnungslosigkeit, die bei Songs wie „Walking Open Wounds“ eindeutig war, ist gewichen. Nur die Narben und hilfreichen Erinnerungen alter Zeiten bleiben übrig.
“Diese Platte bedeutet folgendes für mich. Verfolge immer das im Leben, was dir am wichtigsten ist. Sei es die Liebe oder auch langjährige Träume, gehe ihnen jederzeit nach.“ erzählt Chris. Die letzten Wörter, die auf dem neuen Album geflüstert werden, sind schließlich „I`m dying To Live“, die auf dem epischen „Several Ways To Die Trying“ (seine persönliche Abrechnung mit Hollywood, wo das realisieren deiner Träume immer wichtiger ist, als das Anstreben derer ) hörbar sind. „Das erste Mal in meinem Leben,“ erzählt Carrabba,“ ist die Zukunft völlig offen. Was kommt als nächstes?
DASHBOARD CONFESSIONAL hat sich seine leidenschaftlichen und treuen Fans hart erarbeitet, die in jeden Wechsel der Band, sei es musikalisch wie auch menschlich, einwilligen und diesen sogar freudig unterstützen. Jetzt sollten auch alle anderen Musikliebhaber ein Teil dieser spannenden Reise werden. Ja, A MARK A MISSION A BRAND A SCAR ist ehrlich und emotional. Es ist aber auch schüchtern, charmant, kompliziert, warm, verzweifelt, ungezügelt und bereit den ganzen Tag und Abend mit dir zu verbringen. Hör einfach rein. Und schäm dich ja nicht heißblütig mitzugrölen.
Diese Geschichte hast du schon 1001 Mal gehört. Ein junger, unschuldiger Kerl singt in einer Punk Band, sein Mädel bricht ihm früher oder später das Herz, er schreibt danach ein paar akustische Songs darüber, tourt dann auch noch nur mit einem Stuhl im Gepäck, die Kids verlieben sich in seine Musik. Kurz gesagt: Blah, Blah, Blah.
Das einzige Problem bei der ganzen Sache ist nur - die Geschichte ist wahr. Doch brauchst du mich gar nicht mehr, um dir das alles zu erzählen. Warum? Weil jeder die Vergangenheit von DASHBOARD CONFESSIONAL schon kennt.
Trotzdem, fangen wir noch mal von vorne an, wenn auch nur einen kleinen Schritt. Drei Jahre ist es her, dass Chris Carrabba sich entschloss, seine privaten Songs aufzunehmen und sie unter dem Titel „The Swiss Army Romance“ zu veröffentlichen (bei seinem eigenen Label Anodyne Records letztens wiederveröffentlicht). Weitere zwei Jahre liegt es jetzt zurück, als das zweite DASHBOARD CONFESSIONAL Album erschien, die erste übrigens über das Label Vagrant. Und zwar das brutal schöne Meisterwerk (erhielt in den Staaten sogar den Gold Status), „The Places You Have Come To Fear The Most“. Als Carrabba mit ein paar Freunden durch die Gegend tourte, die später DASHBOARD CONFESSIONAL ergaben, um sein Solowerk zu promoten, geschah etwas komisches. Die treuesten Fans der ersten Stunde, die ihn schon kannten als er noch als eingeschüchterter, verwirrter Kerl alleine mit einer akustischen Gitarre auf der Bühne stand und mit Hardcore Bands den Abend teilen musste, verbreiteten das schöne Geheimnis seiner Songs.
Von da an verdoppelten, verdreifachten sich sogar seine Anhänger und alle kannten die bewegenden Texte ihres Antihelden. MTV hörte von dieser unglaublichen Geschichte und zeigte regelmäßig das „Screaming Infidelities“ Video und organisierten sogar das erste Unplugged Konzert eines noch unbekannten Künstler (die DVD des Auftritts erreichte inzwischen den Platin Status). Eine Tour mit Weezer folgte. Ein MTV Video Award, der natürlich der Viewers Choice war kam auch noch hinzu. Alles in allem war das Jahr 2002 das Jahr des Chris Carrabba, seine Songs wurden schließlich weltweit gesungen. Klar waren ein paar seiner Lieder etwas traurig. Aber weißt du was? Nachdem er seine Texte jede Nacht tausenden von Fans vorsingen musste und danach mit ihnen über seine wie auch ihre Probleme sprach, passierte etwas komisches. Es machte ihn zu einem glücklicheren Menschen.
Carrabba erzählte im Spin Magazin, auf dem er übrigens auf dem Cover zu bewundern war, dass das eigentliche Motiv der Musik, das der persönlichen Therapie, sich von ganz alleine transformierte. DASHBOARD CONFESSIONAL war jetzt eine Band und ein Ventil für all die unterdrückten Emotionen, die durch den talentierten Kopf des Oberhauptes Chris Carrabba flogen. DASHBOARD CONFESSIONAL bekam ein Zeichen, eine Mission, eine Marke, eine Narbe. Aber vielmehr, ein Album.
Jetzt ist es so weit, die neue Platte v 3.0. A MARK A MISSION A BRAND A SCAR, die in seiner Heimatstadt Boca Raton, Florida mit dem brillianten Gil Norton (The Pixies, Foo Fighters) eingespielt wurde, erscheint. Sie spiegelt den Menschen Chris wieder. Das Album fängt mit einem Track an, der allen vertraut sein sollte, die eine Kopie der 2001 EP „So Impossible“ haben oder schon auf einem Livekonzert dieser Truppe waren, nämlich: „Hands Down“. Der Song ist eine Spritztour mit angezogener Handbremse durch die erste High School Liebe, die auf einer Party entdeckt wurde. Carrabba stellte diese Nummer immer als den besten Abend seines Lebens da und beendete somit jedes seiner Konzerte. Nicht mehr lange, denn die Nacht fängt erst gerade an. Danach folgt die Hymne „Rapid Hope Loss“ und etwas sollte dir inzwischen klar sein. DASHBOARD CONFESSIONAL ist eine Band. Natürlich gibt es einen ehrlichen, jungen Typen, der gute Songs schreibt. Aber es gibt darüber hinaus noch den Schlagzeuger Mike Marsh, Gitarrist Johnny Leffler und Bassist Scott Schoenbeck. Die dynamische Präsenz der Gruppe hört man dieses Mal auf dem Album laut und klar. „Ich wollte Songs schreiben, die unser volles Potential zeigen,“ sagt Carrabba, „ textlich wie auch musikalisch. Und mit dieser Band war das kein großes Problem.“
Chris Carrabbas Talent eine mitreißende und abwechselungsreiche Geschichte zu erzählen ist konstant auf dem Longplayer hör- und spürbar. Das bezaubernde „As Lovers Go“ und das zuckersüß spuckende „Carve Your Heart Out“ haben einen sommerlich melancholischen Nachgeschmack, die mit glasklaren Harmonien und ausschweifenden Melodien erzeugt wird. „Carry This Picture“ ist eine nette und lockere Reise durch die Häfen Floridas, während „Bend and Not Break“ und „If You Can`t Leave It Be Might As Well Make It Bleed“ (das erst kurz vor der Veröffentlichung der Platte in Carrabbas Apartment geschrieben wurde) typische DASHBOARD Publikumslieblinge sind. „Das letzte Album schrieb ich in 2 Wochen, als es mir nicht besonders gut ging. Für dieses Album habe ich 1 ½ Jahre gebraucht. Viele Leute werden mich immer für den traurigen Typen halten, aber so bin ich nicht. Jeder Mensch erlebt mal schlimme Dinge. Diese Scheibe handelt auch davon, jedoch hat es auch mit der Gegenwart und der Zukunft zu tun“ erzählt Chris.
Der Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere, A MARK A MISSION A BRAND A SCAR. „Ghost Of A Good Thing“ ein ruhige, tiefgründige Bitte an einen Freund, nicht die Zeit an unmöglich realisierbare Träume zu vergeuden, wenn das Fassbare durchaus lohnenswerter ist. Und „Am I Missing“ ist ein Schnappschuss seines turbulenten Leben, dass Chris in den letzten 3 Jahren auf sich nehmen musste. Den Schlussstrich zieht das aufbauende „I`m Home“. Hoffnungslosigkeit, die bei Songs wie „Walking Open Wounds“ eindeutig war, ist gewichen. Nur die Narben und hilfreichen Erinnerungen alter Zeiten bleiben übrig.
“Diese Platte bedeutet folgendes für mich. Verfolge immer das im Leben, was dir am wichtigsten ist. Sei es die Liebe oder auch langjährige Träume, gehe ihnen jederzeit nach.“ erzählt Chris. Die letzten Wörter, die auf dem neuen Album geflüstert werden, sind schließlich „I`m dying To Live“, die auf dem epischen „Several Ways To Die Trying“ (seine persönliche Abrechnung mit Hollywood, wo das realisieren deiner Träume immer wichtiger ist, als das Anstreben derer ) hörbar sind. „Das erste Mal in meinem Leben,“ erzählt Carrabba,“ ist die Zukunft völlig offen. Was kommt als nächstes?
DASHBOARD CONFESSIONAL hat sich seine leidenschaftlichen und treuen Fans hart erarbeitet, die in jeden Wechsel der Band, sei es musikalisch wie auch menschlich, einwilligen und diesen sogar freudig unterstützen. Jetzt sollten auch alle anderen Musikliebhaber ein Teil dieser spannenden Reise werden. Ja, A MARK A MISSION A BRAND A SCAR ist ehrlich und emotional. Es ist aber auch schüchtern, charmant, kompliziert, warm, verzweifelt, ungezügelt und bereit den ganzen Tag und Abend mit dir zu verbringen. Hör einfach rein. Und schäm dich ja nicht heißblütig mitzugrölen.
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2 Kommentare zu Dashboard Confessional Biographie
| Autor | Kommentar |
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pletcherzitFreitag, 19. August 2011, 19:10 Uhr |
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