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Data MC Biographie

Data MC

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„Alright, Berlin city, I own the key to you / I know what it means to you / A conceited bastard like me / Who supports your vanity.“ So kündigt sich eine der aufregendsten neuen Bandprojekte aus dem Herzen von Berlin an. Ein selbstbewusstes Statement für eine Band, die gerade ihr erstes Album produziert und einen Soundclash mit Elementen aus HipHop und Elektro liefert.

Aber Data MC sind hungrig. Data MC sind rough und authentisch. Data MC arbeiten hart und halten den Dancefloor busy. Data MC sind der neue Berliner Sound und liefern die dazu passenden Texte. Data MC sind data music mit einem der besten englischsprachigen MCs, die Deutschland derzeit zu bieten hat.

Data MC sind Ono (ehemals Frontmann der legendären HipHop Crew Walkin’ Large), Walera Goodman (u.a. Produzent von The Tape, dem heißen Neuzugang bei Kitty-Yo’s Sublabel Kyo) und San Gabriel (DJ und liveDEMO Veranstalter).

Größer könnten die Unterschiede kaum sein: Ono, der gebürtige Südafrikaner, der den HipHop im Blut hat und Walera, der gebürtige Kasache, der Mann für abgedrehte und experimentelle Club Sounds... Als San Gabriel die beiden bei einer liveDEMO Veranstaltung im Café Moskau zusammenbringt, springt der Funke sofort über - und beide profitieren bis
heute von ihrem wechselseitigen Austausch und ihrem mysteriös tiefen Musikverständnis. San Gabriel, anfangs noch Manager dieser unwahrscheinlichen Ko-op, stößt später als festes Bandmitglied hinzu.

Der Sound von Data MC ist nicht nur HipHop meets Elektro, sondern ein wilder und rauer Soundclash, der Elemente aus Funk, Rock, Metal und Punk mit einbezieht und dem UK Sound Grime nahe steht. Die Band macht klar, dass ihr Sound aus dem Herzen von Berlin kommt und sich auch so anhört. Der Clubsound der Stunde ist Crossover. Alles ist erlaubt, was Spaß macht und dem Hörer Feuer unterm Arsch bereitet: tiefe und freaky Basslines, zerrende metallische Sounds, gefilterte und verdrehte Funk-Rhythmen und Gitarren, die von Walera bewusst schräg eingespielt werden. Für Samples ist bis auf den Song „Handsome“ (mit AC/DC Sample) kein Platz. On Top rappt Ono mit präziser Wortakrobatik, beißenden Reimen und meisterlichem Flow. Genaues Zuhören lohnt: Der roughe Sound findet sich in den challenging Lyrics wieder!

Mit ihrer Sperrigkeit gelingt es Data MC, HipHop Heads und die Berlin-Mitte Clubgänger gleichermaßen zu knacken. Vereinzelte Stimmen aus dem Underground mögen sich an den MC durchaus vorhandenen harmonischen Verläufen reiben, aber Hauptsache bleibt, dass Data MC partymäßig richtig abgeht. Walera sagt dazu: „Wir sind raw and dirty, aber wir machen die Musik nicht nur für uns, sondern auch für die Leute da draußen.“ Für Überraschungen ist die Band allemal gut. Wenn Ono im Chorus von „Life is...“ singt „I’m walking down the Ku’damm and the feelin’ is fly“ hat er ein breites Grinsen im Gesicht und die Welt einen nerdy Ohrwurm mehr.

Die volle Breitseite liefern Data MC vor allem live – und Data MC haben als Band ohne Album und Plattenvertrag schon sensationelle Erfolge vorzuweisen: In mehreren deutschen Städten waren sie als Support Act von „The Roots“, Dizzee Rascal, Talib Kweli, Spank Rock, Roots Manuva, Lyrics Born, K-OS und Dälek unterwegs und haben schon mit Ausnahmekünstler TY live performt. Auf der Bühne ist Ono als Frontmann der Ladykiller, der mit der Crowd kommuniziert, während Band DJ San Gabriel zusätzlich für die Sample Arrangements zuständig ist. Das spezielle Live-Sounddesign des ausgebildeten Toningenieurs Walera verleiht der Show die größtmögliche Power.
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