David Gray Biographie
David Gray
Das Album White Ladder verwandelte DAVID GRAY im Jahre 2000 von einem unerkannten Genie zu einem der erfolgreichsten britischen Songwriter. Besonders die Single Babylon spielte sich in die Gefühle von Millionen und sorgte dafür, dass sich die Verkaufszahlen des Albums in Millionenhöhe bewegten und DAVID GRAY mit renommierten Preisen überschüttet wurde. Nun erscheint mit Life In Slow Motion sein brandneues Album.
DAVID GRAY braucht seine Zeit, wenn er ein Album schreibt. Dementsprechend vergingen vom Vorgänger A New Day At Midnight (2002) bis Life In Slow Motion, das am 12. September erscheint, gut und gern drei Jahre. Doch es sind drei Jahre, in denen sich das Warten allemal gelohnt hat, denn auf dem neuen Album schließt DAVID GRAY in der Intensität und der emotionalen Tiefe direkt an White Ladder an.
Dabei bricht Life In Slow Motion mit einer Tradition, die DAVID GRAY bislang auf seinem Weg begleitet hatte. Entstand White Ladder nämlich nach dem Verlust seines ersten Majordeals mit geringsten Mitteln im seinem Wohnzimmer – eine Tradition, der er auf A New Day At Midnight die Treue hielt – ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, das sozusagen in voller Breite in einem modern ausgerüsteten Studio aufgenommen wurde. Mit der technischen Aufwertung kam fast zwangsläufig auch ein evolutionärer Vorwärtsschritt im Songwriting. „Ich wollte endlich von diesem Lo-Fi-Wohnzimmer-Sound wegkommen und suchte das Experiment,“ erklärt GRAY rückblickend. „Viele der Songs entstanden, indem ich mit der ganzen Band zusammenspielte und Sounds ausprobierte, nachdem ich sie auf klassische Art am Piano oder wie auch immer geschrieben hatten. Wir spielten die Songs und probierten aus, und stellten fest, dass dies unsere Stärke ist: zu spielen.“
Weiterhin ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, auf dem die Band mit einem externen Producer zusammen arbeitete, nämlich Marius De Vries, der in den letzten Jahren mit Rufus Wainwright, David Bowie, Madonna und U2 im Studio war. Eine Wahl, auf die DAVID GRAY mit viel Befriedigung blickt: „Produzenten kann man in Kategorien einteilen,“ so GRAY. „Es gibt die technisch orientierten, die sehr gut im Studio sind und einen tollen Sound hinkriegen, und es gibt die musikalischen, die auch gern mal ein Instrument spielen und sehr inspirierend wirken. Marius gehört zur zweiten Gruppe, daher konnte ich viel mehr über die reine Musik nachdenken. Er hat sehr viel aus mir herausgeholt.“
„Bei Life In Slow Motion wollte ich etwas architektonischer arbeiten,“ beschreibt DAVID GRAY seine Idee für das Album. „Ich wollte über eine Brücke gehen und die Dinge von einem anderen Winkel aus betrachten. So wie ein Maler, der immer im selben Leinwandformat arbeitet. Ich hatte das Gefühl, diesmal müsste ich das Format etwas ändern. Dazu kam die Musik, die ich selbst hörte. Sie wurde zu einer Art Soundlandschaft, die im Hintergrund mitschwang: Die Alben von Sigur Ros, Sparklehorse’s „It’s A Wonderful Life“, Lucinda Williams’ „World Without Tears“ oder Björks „Medulla“ .
„Wir haben dieses Mal drei- bis viermal soviel Aufwand betrieben. Man sollte denken, dass das Album enorm groß wirkt, und tatsächlich tut es das manchmal, aber es gibt auch Lieder wie From Here You Can Always See The Sea oder sogar Ain’t No Love, das zwar ein Orchester-Arrangement besitzt, aber doch sehr intim klingt. Solche Songs sind sehr leicht ins Ohr zu bekommen. Ich weiß nicht, wie ich das Album in seiner Gänze beschreiben würde, aber ich finde, es findet eine gute Balance. Es gibt diese sehr sparsam produzierten Lieder, wie man es von mit kennt, aber auch die opulenten, die einen einzusaugen scheinen.“
Schon der Opener Alibi öffnet eine Tür und lässt den Zuhörer in eine Welt eintreten, in der die Gefühle und die unverwechselbare Stimme DAVID GRAYs herrschen. Kleine Streichersätze, ein verhaltenes Piano und ein elegantes Arrangement bereiten auf knapp 44 Minuten in der Welt des DAVID GRAY vor. Das wundervolle und doch so schmerzhafte Liebeslied The One I Love schließt sich dann an und beginnt eine Reihe von insgesamt 10 Songs, die einen sagenhaft starken DAVID GRAY zeigen, dessen Songwriting sich verfeinert hat und immer über die ihm eigene Emotionalität verfügt. Highlights sind weiterhin das raue Nos De Cariad (walisisch für „Gute Nacht, Liebste“), das in epischer Breite angelegte Now And Always und dessen Gegenstück Disappearing World. Das rockige Hospital Food setzt sich mit der Medienwelt und dem Konsumverhalten auseinander, indem es beschreibt, „was wir den ganzen Tag herunterschlingen. Die fernsehgesteuerte Idiotie, die wir Zeitvertreib nennen, ist doch eigentlich nur Krankenhaus-Essen. Du kriegst einen Haufen Mist auf einen Teller gehäuft und schlingst es hinab.“
So verweist auch der Albumtitel Life In Slow Motion zum Einen auf die erschütternden Momente im Leben, hebt aber auch auf die problematische Wahrnehmung des modernen Menschen hin. GRAY: „Der Titel ruft viele Assoziationen in Erinnerung: jemand der still steht, oder die Momentaufnahme auf einer Fotografie. Aber der Hintergrund dafür ist, dass wir so an die filmische Wahrnehmung der Wirklichkeit gewöhnt sind, dass alles ungewöhnliche, ein Unfall, ein Todesfall oder eine Geburt, ganz egal was, uns einen Streich spielt und unreal wirkt. Wir sind so sehr daran gewöhnt, die Wirklichkeit als einen Prozess der Bewegung zu betrachten, dass wir das Leben wie ein Fernsehprogramm wahrnehmen. Der Shit, den wir den ganzen Tag in uns aufnehmen, hat unseren Geist verändert. Das ist der springende Punkt.“
Die Veränderungen im Konsumverhalten beschäftigten DAVID GRAY im Verlauf von Life In Slow Motion. „Ich bin mir darüber bewusst, dass die Menschen Musik anders hören als noch vor ein paar Jahren,“ führt er aus. „Als ich am Tracklisting arbeitete, dachte ich erst: was soll’s? Ist doch egal. Tu die Songs einfach in einen Sack und die Leute können sich aussuchen, was sie wollen. Ich ziehe mir die Songs auf meinen iPod und drücke „Random“. Nun ja, manche Leute machen das, aber trotzdem glaube ich immer noch, dass die Songreihenfolge wichtig ist. Dass man eine Ordnung braucht, über die sich ein Album definiert und über die man ein Album in seiner Gänze dann versteht, wenn man es durchschritten hat.“
„Life In Slow Motion ist kein autobiografisches Album,“ so fährt er fort, „es fußt auf Geschichten erzählenden Aspekten. Wo immer es möglich war, habe ich aus meinen Erfahrungen die abstrakten Wahrheiten herausgezogen. Es besitzt mehr musikalische Eloquenz, dementsprechend gebe ich Ideen in den Raum und lasse den Sound die Erzählung übernehmen. Jeder Song erzählt aus einer anderen Perspektive, es ist die Band, die spricht, und nur hier und da komme ich als Erzähler zum Tragen. Ich wollte es diesmal so, denn das letzte Album A New Day At Midnight war sehr persönlich. Nun bin ich auf der Suche nach einer Methode, über die Musik selbst und ihre Bedeutung soviel Gefühl wie möglich auszudrücken.“
Seinen großen Durchbruch feierte der 1970 in Manchester geborene DAVID GRAY mit seinem Album White Ladder. Es brachte eine ganze Kette von Erfolgen mit sich, die sich allesamt in Superlativ-Dimensionen bewegten. Allein in Großbritannien verkaufte sich White Ladder mehr als 2,2 Millionen Mal (= 7faches Platin!) und hielt sich über zwei Jahre in den Top-100. In Irland wurden daraus dreieinhalb Jahre und der Status als meistverkauftes Album der grünen Insel – trotz so honorierter Konkurrenz wie Van Morrison oder U2...! Es schlossen sich an: 2 Millionen verkaufte Alben in den USA und eine Grammy Nominierung. In England konnte DAVID GRAY sich zudem über einen GQ Award, einen Q-Award, eine Nominierung zum BritAward und den Ivor Novello-Award freuen. Inzwischen steht White Ladder in weltweit 6 Millionen Haushalten!
Dabei trug die Entstehung des Albums zu seinem Kultstatus bei, denn GRAY hatte mit Flesh (1994) und Sell, Sell, Sell (1996) bereits zwei Alben veröffentlicht, aber den kommerziellen Durchbruch verfehlt, weshalb er bei der Entstehung von White Ladder weder einen Deal noch ein Budget hatte. White Ladder entstand dementsprechend im heimischen Wohnzimmer. GRAY veröffentlichte White Ladder 1998 zunächst auf seinem eigenen Label ith, und es dauerte es noch fast zwei Jahre, bis die Öffentlichkeit das Album wirklich registrierte, aber im Jahre 2000 kam es zu einem Durchbruch, der alle Türen öffnete.
2002 folgte mit dem Album A New Day At Midnight dann ein würdiger Nachfolger. Wie schon White Ladder ging A New Day At Midnight nicht nur in England und Irland in die Hitlisten, sondern auch in die deutschen und die US-Billboard-Charts. Allein in England erhielt das Album vierfaches Platin und enthielt zudem mit Dead In The Water einen Kandidaten für GRAYs zweiten Ivor Novello Award, der begehrteste Songwriter-Preis der britischen Insel.
Ebenfalls 2002 komponierte DAVID GRAY einige Songs für den Film „A Way Of Life“, der 7 BAFTA-Nominierungen erhielt (British Academy of Film and Television Arts). Eine Nominierung der BAFTA ging zudem an DAVID GRAY direkt, als ‚Best New British Composer’.
Eine Auszeichnung, die der Mann sich mit ehrlicher kompositorischer Arbeit verdient hat, und die um so gerechtfertigter ist, da Life In Slow Motion deutlich zeigt, dass das Können DAVID GRAYs konstant ist.
Life In Slow Motion ist das Ergebnis einer gut zweijährigen, konstanten Evolution, eine Zeit, die DAVID als „verdammt harte Arbeit“ betrachtet. „Angst und Zweifel können äußerst kräftige Hemmschuhe sein. Man muss sie immer wieder überwinden. Es wäre ein Leichtes gewesen, manchmal völlig auszuflippen, aber ich bin sehr froh, dass ich nie soweit gekommen bin. Manchmal habe ich den Überblick verloren, das ist ganz normal, wenn man in einer Sache so tief drin steckt. Man ist dann eigentlich fertig, kann aber nicht loslassen. Und Life In Slow Motion erzählt davon, was dann passiert.“
DAVID GRAY braucht seine Zeit, wenn er ein Album schreibt. Dementsprechend vergingen vom Vorgänger A New Day At Midnight (2002) bis Life In Slow Motion, das am 12. September erscheint, gut und gern drei Jahre. Doch es sind drei Jahre, in denen sich das Warten allemal gelohnt hat, denn auf dem neuen Album schließt DAVID GRAY in der Intensität und der emotionalen Tiefe direkt an White Ladder an.
Dabei bricht Life In Slow Motion mit einer Tradition, die DAVID GRAY bislang auf seinem Weg begleitet hatte. Entstand White Ladder nämlich nach dem Verlust seines ersten Majordeals mit geringsten Mitteln im seinem Wohnzimmer – eine Tradition, der er auf A New Day At Midnight die Treue hielt – ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, das sozusagen in voller Breite in einem modern ausgerüsteten Studio aufgenommen wurde. Mit der technischen Aufwertung kam fast zwangsläufig auch ein evolutionärer Vorwärtsschritt im Songwriting. „Ich wollte endlich von diesem Lo-Fi-Wohnzimmer-Sound wegkommen und suchte das Experiment,“ erklärt GRAY rückblickend. „Viele der Songs entstanden, indem ich mit der ganzen Band zusammenspielte und Sounds ausprobierte, nachdem ich sie auf klassische Art am Piano oder wie auch immer geschrieben hatten. Wir spielten die Songs und probierten aus, und stellten fest, dass dies unsere Stärke ist: zu spielen.“
Weiterhin ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, auf dem die Band mit einem externen Producer zusammen arbeitete, nämlich Marius De Vries, der in den letzten Jahren mit Rufus Wainwright, David Bowie, Madonna und U2 im Studio war. Eine Wahl, auf die DAVID GRAY mit viel Befriedigung blickt: „Produzenten kann man in Kategorien einteilen,“ so GRAY. „Es gibt die technisch orientierten, die sehr gut im Studio sind und einen tollen Sound hinkriegen, und es gibt die musikalischen, die auch gern mal ein Instrument spielen und sehr inspirierend wirken. Marius gehört zur zweiten Gruppe, daher konnte ich viel mehr über die reine Musik nachdenken. Er hat sehr viel aus mir herausgeholt.“
„Bei Life In Slow Motion wollte ich etwas architektonischer arbeiten,“ beschreibt DAVID GRAY seine Idee für das Album. „Ich wollte über eine Brücke gehen und die Dinge von einem anderen Winkel aus betrachten. So wie ein Maler, der immer im selben Leinwandformat arbeitet. Ich hatte das Gefühl, diesmal müsste ich das Format etwas ändern. Dazu kam die Musik, die ich selbst hörte. Sie wurde zu einer Art Soundlandschaft, die im Hintergrund mitschwang: Die Alben von Sigur Ros, Sparklehorse’s „It’s A Wonderful Life“, Lucinda Williams’ „World Without Tears“ oder Björks „Medulla“ .
„Wir haben dieses Mal drei- bis viermal soviel Aufwand betrieben. Man sollte denken, dass das Album enorm groß wirkt, und tatsächlich tut es das manchmal, aber es gibt auch Lieder wie From Here You Can Always See The Sea oder sogar Ain’t No Love, das zwar ein Orchester-Arrangement besitzt, aber doch sehr intim klingt. Solche Songs sind sehr leicht ins Ohr zu bekommen. Ich weiß nicht, wie ich das Album in seiner Gänze beschreiben würde, aber ich finde, es findet eine gute Balance. Es gibt diese sehr sparsam produzierten Lieder, wie man es von mit kennt, aber auch die opulenten, die einen einzusaugen scheinen.“
Schon der Opener Alibi öffnet eine Tür und lässt den Zuhörer in eine Welt eintreten, in der die Gefühle und die unverwechselbare Stimme DAVID GRAYs herrschen. Kleine Streichersätze, ein verhaltenes Piano und ein elegantes Arrangement bereiten auf knapp 44 Minuten in der Welt des DAVID GRAY vor. Das wundervolle und doch so schmerzhafte Liebeslied The One I Love schließt sich dann an und beginnt eine Reihe von insgesamt 10 Songs, die einen sagenhaft starken DAVID GRAY zeigen, dessen Songwriting sich verfeinert hat und immer über die ihm eigene Emotionalität verfügt. Highlights sind weiterhin das raue Nos De Cariad (walisisch für „Gute Nacht, Liebste“), das in epischer Breite angelegte Now And Always und dessen Gegenstück Disappearing World. Das rockige Hospital Food setzt sich mit der Medienwelt und dem Konsumverhalten auseinander, indem es beschreibt, „was wir den ganzen Tag herunterschlingen. Die fernsehgesteuerte Idiotie, die wir Zeitvertreib nennen, ist doch eigentlich nur Krankenhaus-Essen. Du kriegst einen Haufen Mist auf einen Teller gehäuft und schlingst es hinab.“
So verweist auch der Albumtitel Life In Slow Motion zum Einen auf die erschütternden Momente im Leben, hebt aber auch auf die problematische Wahrnehmung des modernen Menschen hin. GRAY: „Der Titel ruft viele Assoziationen in Erinnerung: jemand der still steht, oder die Momentaufnahme auf einer Fotografie. Aber der Hintergrund dafür ist, dass wir so an die filmische Wahrnehmung der Wirklichkeit gewöhnt sind, dass alles ungewöhnliche, ein Unfall, ein Todesfall oder eine Geburt, ganz egal was, uns einen Streich spielt und unreal wirkt. Wir sind so sehr daran gewöhnt, die Wirklichkeit als einen Prozess der Bewegung zu betrachten, dass wir das Leben wie ein Fernsehprogramm wahrnehmen. Der Shit, den wir den ganzen Tag in uns aufnehmen, hat unseren Geist verändert. Das ist der springende Punkt.“
Die Veränderungen im Konsumverhalten beschäftigten DAVID GRAY im Verlauf von Life In Slow Motion. „Ich bin mir darüber bewusst, dass die Menschen Musik anders hören als noch vor ein paar Jahren,“ führt er aus. „Als ich am Tracklisting arbeitete, dachte ich erst: was soll’s? Ist doch egal. Tu die Songs einfach in einen Sack und die Leute können sich aussuchen, was sie wollen. Ich ziehe mir die Songs auf meinen iPod und drücke „Random“. Nun ja, manche Leute machen das, aber trotzdem glaube ich immer noch, dass die Songreihenfolge wichtig ist. Dass man eine Ordnung braucht, über die sich ein Album definiert und über die man ein Album in seiner Gänze dann versteht, wenn man es durchschritten hat.“
„Life In Slow Motion ist kein autobiografisches Album,“ so fährt er fort, „es fußt auf Geschichten erzählenden Aspekten. Wo immer es möglich war, habe ich aus meinen Erfahrungen die abstrakten Wahrheiten herausgezogen. Es besitzt mehr musikalische Eloquenz, dementsprechend gebe ich Ideen in den Raum und lasse den Sound die Erzählung übernehmen. Jeder Song erzählt aus einer anderen Perspektive, es ist die Band, die spricht, und nur hier und da komme ich als Erzähler zum Tragen. Ich wollte es diesmal so, denn das letzte Album A New Day At Midnight war sehr persönlich. Nun bin ich auf der Suche nach einer Methode, über die Musik selbst und ihre Bedeutung soviel Gefühl wie möglich auszudrücken.“
Seinen großen Durchbruch feierte der 1970 in Manchester geborene DAVID GRAY mit seinem Album White Ladder. Es brachte eine ganze Kette von Erfolgen mit sich, die sich allesamt in Superlativ-Dimensionen bewegten. Allein in Großbritannien verkaufte sich White Ladder mehr als 2,2 Millionen Mal (= 7faches Platin!) und hielt sich über zwei Jahre in den Top-100. In Irland wurden daraus dreieinhalb Jahre und der Status als meistverkauftes Album der grünen Insel – trotz so honorierter Konkurrenz wie Van Morrison oder U2...! Es schlossen sich an: 2 Millionen verkaufte Alben in den USA und eine Grammy Nominierung. In England konnte DAVID GRAY sich zudem über einen GQ Award, einen Q-Award, eine Nominierung zum BritAward und den Ivor Novello-Award freuen. Inzwischen steht White Ladder in weltweit 6 Millionen Haushalten!
Dabei trug die Entstehung des Albums zu seinem Kultstatus bei, denn GRAY hatte mit Flesh (1994) und Sell, Sell, Sell (1996) bereits zwei Alben veröffentlicht, aber den kommerziellen Durchbruch verfehlt, weshalb er bei der Entstehung von White Ladder weder einen Deal noch ein Budget hatte. White Ladder entstand dementsprechend im heimischen Wohnzimmer. GRAY veröffentlichte White Ladder 1998 zunächst auf seinem eigenen Label ith, und es dauerte es noch fast zwei Jahre, bis die Öffentlichkeit das Album wirklich registrierte, aber im Jahre 2000 kam es zu einem Durchbruch, der alle Türen öffnete.
2002 folgte mit dem Album A New Day At Midnight dann ein würdiger Nachfolger. Wie schon White Ladder ging A New Day At Midnight nicht nur in England und Irland in die Hitlisten, sondern auch in die deutschen und die US-Billboard-Charts. Allein in England erhielt das Album vierfaches Platin und enthielt zudem mit Dead In The Water einen Kandidaten für GRAYs zweiten Ivor Novello Award, der begehrteste Songwriter-Preis der britischen Insel.
Ebenfalls 2002 komponierte DAVID GRAY einige Songs für den Film „A Way Of Life“, der 7 BAFTA-Nominierungen erhielt (British Academy of Film and Television Arts). Eine Nominierung der BAFTA ging zudem an DAVID GRAY direkt, als ‚Best New British Composer’.
Eine Auszeichnung, die der Mann sich mit ehrlicher kompositorischer Arbeit verdient hat, und die um so gerechtfertigter ist, da Life In Slow Motion deutlich zeigt, dass das Können DAVID GRAYs konstant ist.
Life In Slow Motion ist das Ergebnis einer gut zweijährigen, konstanten Evolution, eine Zeit, die DAVID als „verdammt harte Arbeit“ betrachtet. „Angst und Zweifel können äußerst kräftige Hemmschuhe sein. Man muss sie immer wieder überwinden. Es wäre ein Leichtes gewesen, manchmal völlig auszuflippen, aber ich bin sehr froh, dass ich nie soweit gekommen bin. Manchmal habe ich den Überblick verloren, das ist ganz normal, wenn man in einer Sache so tief drin steckt. Man ist dann eigentlich fertig, kann aber nicht loslassen. Und Life In Slow Motion erzählt davon, was dann passiert.“
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