De Randfichten Biographie
De Randfichten
Was für ein gelungener Einstand. Kaum bei Capitol unter Vertrag, da kletterte die Single "Lebt denn dr alte Holzmichl noch?" auch schon flugs die deutschen Charts hinauf. Mittlerweile ist der Kulthit aus dem Erzgebirge nach 26 Wochen in den deutschen Charts die erfolgreichste deutschsprachige Single des Jahres 2004. Nachdem es bereits im April für über 150.000 verkaufte Singles Gold gab, wurde im Juli mit 300.000 Exemplaren Platinstatus erreicht. Und ein Ende des Phänomens, das bei jung und alt landesweit absolute Begeisterung hervorruft, scheint noch lange nicht in Sicht. Derzeit notiert der Gassenhauer in den Top 10 und hat mit Platz vier seine bis dato höchste Position inne.
Auch "Dr Holzmichl", das erste Capitol-Album der Randfichten, tummelt sich seit über 15 Wochen in den Media Control Album Charts und hat vor kurzem ebenfalls Goldstatus erreicht. Was kaum verwundert, entfaltet das flotte Trio, das zurzeit Dauergast bei "Top Of The Pops" und diversen anderen Fernsehshows ist, doch auf Albumlänge erst recht sein ganzes musikalisches Können und demonstriert, was man mit Akkordeon, Gitarre, klugem Einsatz von Keyboards und temperamentvollem Gesang alles anstellen kann. Mundart goes Popart. De Randfichten erbringen den klingenden Beweis.
Der Albumtitel "Dr Holzmichl" bezeichnet natürlich keinen Doktortitel, aber was hier musikalisch aufgefahren wird, das ist schon aller Ehren wert. Traditionsgemäß greifen die Randfichten auf volkstümliches Liedgut wie "Grüß Gott, mei Arzgebirg" zurück, aber Titel wie "Es wird schon alles wieder gut" zeigt sie auch als mustergültige Schlagerinterpreten und mit "Susi" stimmen sie sogar beseelten Rock'n'Roll im Stil der Fünfziger an. Selbst Country zaubern die Randfichten mit "Drham is drham" glatt aus ihrer Westentasche. Und dabei ist hier noch kaum einer jener Songs erwähnt, mit denen die Randfichten Konzerthallen in Tollhäuser verwandeln. Gemach, gemach, erst einmal ein wenig Bandgeschichte.
De Randfichten, das sind Thomas "Rups" Unger (Leadgesang, Akkordeon) und Michael "Michl" Rostig (Akkordeon, Keyboards, Gesang), die bereits 1992 die Original Arzgebirgsche Randfichten ins Leben riefen, sowie Thomas "Lauti" Lauterbach (Gitarre, Keyboards, Gesang), der seit 1997 der Formation angehört. Hatte das Trio aus Johanngeorgenstadt nahe der tschechischen Grenze anfangs eher zum Vergnügen auf vornehmlich privaten Veranstaltungen gespielt, wurden ihre Auftritte zunehmend professioneller und ihr gewitztes musikalisches Programm abwechslungsreicher. Die Mischung aus schwungvoll intonierten Volksweisen aus dem Erzgebirge und eigenen Liedern, die auf originelle Art und Weise ganz alltägliche Dinge ebenso wie die Menschen ihrer Umgebung karikieren, traf den Nerv bei jung und alt. Bereits auf dem im November 1997 erschienenen Debütalbum "Do pfeift dr Fuchs" - selbiges Tier ist seither Maskottchen der Randfichten - fanden sich legendäre Nummern wie "De Spackfettbemm" (Schmalzbrot mit Grieben), die auf dem neuen Album ebenso in einer mitreißenden Live-Version zu finden ist wie die musikalische Butterfahrt "Steig ei, mir fahn in de Tschechei" und das Lied vom Holzmichl. Hier spürt man, dass Konzerte der Randfichten ein ganz besonderer Gaudi sind.
Die Fans der Randfichten haben es sich nämlich längst zur Gewohnheit gemacht, zu den Konzerten mit selbst geschnitzten oder sonst wie gebastelten Gegenständen zu pilgern, um diese bei den entsprechenden Liedern wild in der Luft zu schwenken. Schmalzbrötchen aus Pappmaschee ("De Spackfettbemm"), auf Holzgabeln gesteckte Tennisbälle ("Griene Kließ un Schwammebrie"), ja selbst ausgestopfte Füchse wurden angeschleppt. Und natürlich jede Menge Räuchermännchen, die Holzkunstspezialität aus dem Erzgebirge schlechthin, wobei der "Holzmichl" sicherlich nun der prominenteste ist. "Lebt denn dr alte Holzmichl noch?" stammt übrigens noch aus den Studententagen von Michael Rostig, der seinerzeit in gemütlicher Studentenrunde diese alte Volksweise entdeckte. Dass das Lied schnell auf ihn gemünzt wurde, lag auf der Hand. Die Geschichte vom alten Mann, der dem Sterben nahe scheint und sich zur Freude aller urplötzlich wieder der Genesung erfreut, gehört heute zu den Randfichten wie das Amen zur Kirche.
Und die Karriere der Randfichten gewinnt immer mehr an Fahrt. Nachdem sie bereits im Jahr 2000 in "Achims Hitparade" durchstarteten und dort mit "Nur noch mal heim" gleich auf Platz eins landeten, winkte postwendend der Herbert-Roth-Preis des MDR als beste Nachwuchsband. Ein Jahr später schrieben sie die Musik für die Doku-Soap "Ski heil am Fichtelberg" und gründeten im darauf folgenden Jahr ihr eigenes Label. Ihr phänomenaler Ruf, der ihnen bei Open-Air-Veranstaltungen nicht selten tausende Zuschauer beschert, ist mittlerweile bis nach Kanada gedrungen, wo sie deutsche Auswanderer begeisterten. Holzmichl sei Dank, sind die Randfichten nun in ganz Deutschland eine feste Größe im Showgeschäft. Da zeigt sich, dass nicht nur das gleichnamige Räuchermännchen, nach Vorgaben der Musiker in der für Kunsthandwerk berühmten Ortschaft Seiffen gefertigt (www.holzmichl.de), aus bestem Holz geschnitzt ist, sondern auch Rups, Michl und Lauti, die für ihre Verdienste mit dem Ehrenpreis ihrer Heimatstadt ausgezeichnet wurden.
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De Randfichten krönten im Frühjahr dieses Jahres ihre phänomenale Karriere als populärste volkstümliche Band unserer Zeit mit dem Gewinn des Echo. Der begehrte und prestigeträchtige Musikpreis bildete das bislang letzte Glied einer nicht abreißenden Erfolgsserie, die im letzten Jahr richtig Fahrt aufgenommen hatte, als das Trio aus dem Erzgebirge in einem landesweiten Sturmlauf, der jung und alt erfasste, mit seinem Kulthit "Lebt denn dr alte Holzmichl noch?" alle Dimensionen sprengte. Monatelang belagerte die Single die hiesigen Top Ten und wurde schließlich für weit mehr als 500.000 verkaufte Exemplare mit dreifachem Gold ausgezeichnet. Wer dachte, dass die Randfichten als One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen würden, den belehrten die Randfichten schnell eines Besseren. Sowohl ihr letztes Studioalbum als auch ihre erste Live-DVD avancierten zu absoluten Bestsellern und wurden mit Platin respektive Gold ausgezeichnet. Mit ihrem brandneuen Studioalbum "Heja ho, de Randfichten sei do" beweisen die Randfichten nun erneut, dass sie mit herzerfrischenden Melodien, origineller Mundart und einer stilistisch höchst abwechslungsreichen Mischung einmal mehr für musikalische Hochstimmung sorgen können. Do pfeift dr Fuchs, um es mit dem Motto der drei fidelen Musiker zu sagen, die hier zur Bestform auflaufen.
Thomas "Rups" Unger (Leadgesang, Akkordeon), Michael "Michl" Rostig (Akkordeon, Keyboards, Gesang) und Thomas "Lauti" Lauterbach (Gitarre, Keyboards, Gesang) posieren auf dem Coverphoto ihres neuen Albums mit einem strahlenden Lächeln. Dazu haben sie aber auch allen Grund. Die ebenso kunterbunte wie kurzweilige Mixtur aus flotten Volksweisen, beseelten Schlagern, herzhaftem Rock'n'Roll und prächtigen Country-Melodien ist schließlich der beste Beweis, dass Erfolg Flügel verleiht. Bereits die erste Radiosingle, "'s alte Kanapee", ist ein Ausbund an Pfiffigkeit: Das schlesische Volkslied über das gute alte Sofa, auf dem sich die Randfichten lieber ausruhen als auf ihren Lorbeeren, wurde von Leadsänger und Chefkomponist Thomas Unger inhaltlich ordentlich aufgemöbelt und führt mit munterem Akkordeonschwung zur ausgelassenen Polonäse aufs Tanzparkett. Ihrer Liebe zum traditionellen Rock'n'Roll lassen sie sowohl bei dem Titelsong des Albums als auch bei dem auf einem Traditional beruhenden "Mei schiene Laadergack" (Meine schöne Lederjacke) freien Lauf. Natürlich kommen auch die typisch humorvollen Lieder der Randfichten auf dem neuen Album nicht zu kurz: Beim "Klitscherlied", einer Polka über Kartoffelpuffer (zu denen im Erzgebirge Blaubeeren gereicht werden), und bei dem furiosen Gassenhauer "Da is der Wurm drin" dürften die Fans wieder in Verzückung geraten.
Auf dem neuen Album ist aber auch Platz für besinnliche Klänge wie die wunderbare nostalgische Jahreszeitenhymne "De Schwalbn sei nimmer do", den mit verträumten Country-Gitarren verzierten Schlager "E schiener Tog" und das philosophisch anmutende "Wer net de Vögel singe hört", ein Lied, mit dem die Randfichten zur entspannten Lebensweise anregen: "Wer durch die Welt geht nur mit Hast, der hat im Leben was verpasst". Ihre Heimatverbundenheit bringen Rups, Michl und Lauti in Liedern wie "Mei Arzgebirg, komm lass dich grüßen" und der Pianoballade "'s is mei Haamit" (Es ist meine Heimat) ebenso kongenial zum Ausdruck wie ihre Vorliebe für die Mädchen ihrer Region ("De Maadeln aus'm Arzgebirg"). Und wer einen Walzer aufs Parkett legen will, wird mit "Heit wird getanzt, gelacht" und "De Sonn scheint net immer" ebenso fündig wie die Freunde fetzigerer Rhythmen mit dem Tanzflächenfeger "Jetzt geht die Party richtig los", der sich bereits in den deutschen Charts bewährt hat. Die rundum gelungene Produktion ihres 14 Songs umfassenden Potpourris der guten Laune haben die Randfichten selbst übernommen. Als Gastmusiker engagierten sie ein Rhythmusgespann, zwei Keyboarder, einen Pedal-Steel-Gitarristen und vier Backgroundsängerinnen.
Ihren treuen Fans, die mit zu den Liedern passenden Mitbringseln jedes Konzert zum wahren Live-Spektakel machen, haben die Randfichten natürlich ebenso viel zu verdanken wie dem Phänomen rund um den Holzmichl. Und so wird das Trio in den nächsten Wochen und Monaten mit seinem neuen Programm fleißig touren und zudem zahlreiche Fernsehauftritte absolvieren. Die Publikumslieblinge aus dem Erzgebirge sind zu Recht in der letzten Zeit mit mehr Preisen ausgezeichnet worden als jede andere volkstümliche Band. Neben dem Echo haben sie die Goldene Stimmgabel sowie die Goldene Henne gewonnen und die Krone der Volksmusik wurde ihnen ebenfalls verliehen. Das Trio aus dem beschaulichen Johanngeorgenstadt gehört heute zu den zugkräftigsten und unterhaltsamsten Musikern ihres Genres. Mit ihrem neuen Album "Heja ho, de Randfichten sei do" offenbaren sie, was musikalisch alles in ihnen steckt. So dürften sich die Randfichten weiterhin locker und frohgemut an der Spitze behaupten.
Auch "Dr Holzmichl", das erste Capitol-Album der Randfichten, tummelt sich seit über 15 Wochen in den Media Control Album Charts und hat vor kurzem ebenfalls Goldstatus erreicht. Was kaum verwundert, entfaltet das flotte Trio, das zurzeit Dauergast bei "Top Of The Pops" und diversen anderen Fernsehshows ist, doch auf Albumlänge erst recht sein ganzes musikalisches Können und demonstriert, was man mit Akkordeon, Gitarre, klugem Einsatz von Keyboards und temperamentvollem Gesang alles anstellen kann. Mundart goes Popart. De Randfichten erbringen den klingenden Beweis.
Der Albumtitel "Dr Holzmichl" bezeichnet natürlich keinen Doktortitel, aber was hier musikalisch aufgefahren wird, das ist schon aller Ehren wert. Traditionsgemäß greifen die Randfichten auf volkstümliches Liedgut wie "Grüß Gott, mei Arzgebirg" zurück, aber Titel wie "Es wird schon alles wieder gut" zeigt sie auch als mustergültige Schlagerinterpreten und mit "Susi" stimmen sie sogar beseelten Rock'n'Roll im Stil der Fünfziger an. Selbst Country zaubern die Randfichten mit "Drham is drham" glatt aus ihrer Westentasche. Und dabei ist hier noch kaum einer jener Songs erwähnt, mit denen die Randfichten Konzerthallen in Tollhäuser verwandeln. Gemach, gemach, erst einmal ein wenig Bandgeschichte.
De Randfichten, das sind Thomas "Rups" Unger (Leadgesang, Akkordeon) und Michael "Michl" Rostig (Akkordeon, Keyboards, Gesang), die bereits 1992 die Original Arzgebirgsche Randfichten ins Leben riefen, sowie Thomas "Lauti" Lauterbach (Gitarre, Keyboards, Gesang), der seit 1997 der Formation angehört. Hatte das Trio aus Johanngeorgenstadt nahe der tschechischen Grenze anfangs eher zum Vergnügen auf vornehmlich privaten Veranstaltungen gespielt, wurden ihre Auftritte zunehmend professioneller und ihr gewitztes musikalisches Programm abwechslungsreicher. Die Mischung aus schwungvoll intonierten Volksweisen aus dem Erzgebirge und eigenen Liedern, die auf originelle Art und Weise ganz alltägliche Dinge ebenso wie die Menschen ihrer Umgebung karikieren, traf den Nerv bei jung und alt. Bereits auf dem im November 1997 erschienenen Debütalbum "Do pfeift dr Fuchs" - selbiges Tier ist seither Maskottchen der Randfichten - fanden sich legendäre Nummern wie "De Spackfettbemm" (Schmalzbrot mit Grieben), die auf dem neuen Album ebenso in einer mitreißenden Live-Version zu finden ist wie die musikalische Butterfahrt "Steig ei, mir fahn in de Tschechei" und das Lied vom Holzmichl. Hier spürt man, dass Konzerte der Randfichten ein ganz besonderer Gaudi sind.
Die Fans der Randfichten haben es sich nämlich längst zur Gewohnheit gemacht, zu den Konzerten mit selbst geschnitzten oder sonst wie gebastelten Gegenständen zu pilgern, um diese bei den entsprechenden Liedern wild in der Luft zu schwenken. Schmalzbrötchen aus Pappmaschee ("De Spackfettbemm"), auf Holzgabeln gesteckte Tennisbälle ("Griene Kließ un Schwammebrie"), ja selbst ausgestopfte Füchse wurden angeschleppt. Und natürlich jede Menge Räuchermännchen, die Holzkunstspezialität aus dem Erzgebirge schlechthin, wobei der "Holzmichl" sicherlich nun der prominenteste ist. "Lebt denn dr alte Holzmichl noch?" stammt übrigens noch aus den Studententagen von Michael Rostig, der seinerzeit in gemütlicher Studentenrunde diese alte Volksweise entdeckte. Dass das Lied schnell auf ihn gemünzt wurde, lag auf der Hand. Die Geschichte vom alten Mann, der dem Sterben nahe scheint und sich zur Freude aller urplötzlich wieder der Genesung erfreut, gehört heute zu den Randfichten wie das Amen zur Kirche.
Und die Karriere der Randfichten gewinnt immer mehr an Fahrt. Nachdem sie bereits im Jahr 2000 in "Achims Hitparade" durchstarteten und dort mit "Nur noch mal heim" gleich auf Platz eins landeten, winkte postwendend der Herbert-Roth-Preis des MDR als beste Nachwuchsband. Ein Jahr später schrieben sie die Musik für die Doku-Soap "Ski heil am Fichtelberg" und gründeten im darauf folgenden Jahr ihr eigenes Label. Ihr phänomenaler Ruf, der ihnen bei Open-Air-Veranstaltungen nicht selten tausende Zuschauer beschert, ist mittlerweile bis nach Kanada gedrungen, wo sie deutsche Auswanderer begeisterten. Holzmichl sei Dank, sind die Randfichten nun in ganz Deutschland eine feste Größe im Showgeschäft. Da zeigt sich, dass nicht nur das gleichnamige Räuchermännchen, nach Vorgaben der Musiker in der für Kunsthandwerk berühmten Ortschaft Seiffen gefertigt (www.holzmichl.de), aus bestem Holz geschnitzt ist, sondern auch Rups, Michl und Lauti, die für ihre Verdienste mit dem Ehrenpreis ihrer Heimatstadt ausgezeichnet wurden.
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De Randfichten krönten im Frühjahr dieses Jahres ihre phänomenale Karriere als populärste volkstümliche Band unserer Zeit mit dem Gewinn des Echo. Der begehrte und prestigeträchtige Musikpreis bildete das bislang letzte Glied einer nicht abreißenden Erfolgsserie, die im letzten Jahr richtig Fahrt aufgenommen hatte, als das Trio aus dem Erzgebirge in einem landesweiten Sturmlauf, der jung und alt erfasste, mit seinem Kulthit "Lebt denn dr alte Holzmichl noch?" alle Dimensionen sprengte. Monatelang belagerte die Single die hiesigen Top Ten und wurde schließlich für weit mehr als 500.000 verkaufte Exemplare mit dreifachem Gold ausgezeichnet. Wer dachte, dass die Randfichten als One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen würden, den belehrten die Randfichten schnell eines Besseren. Sowohl ihr letztes Studioalbum als auch ihre erste Live-DVD avancierten zu absoluten Bestsellern und wurden mit Platin respektive Gold ausgezeichnet. Mit ihrem brandneuen Studioalbum "Heja ho, de Randfichten sei do" beweisen die Randfichten nun erneut, dass sie mit herzerfrischenden Melodien, origineller Mundart und einer stilistisch höchst abwechslungsreichen Mischung einmal mehr für musikalische Hochstimmung sorgen können. Do pfeift dr Fuchs, um es mit dem Motto der drei fidelen Musiker zu sagen, die hier zur Bestform auflaufen.
Thomas "Rups" Unger (Leadgesang, Akkordeon), Michael "Michl" Rostig (Akkordeon, Keyboards, Gesang) und Thomas "Lauti" Lauterbach (Gitarre, Keyboards, Gesang) posieren auf dem Coverphoto ihres neuen Albums mit einem strahlenden Lächeln. Dazu haben sie aber auch allen Grund. Die ebenso kunterbunte wie kurzweilige Mixtur aus flotten Volksweisen, beseelten Schlagern, herzhaftem Rock'n'Roll und prächtigen Country-Melodien ist schließlich der beste Beweis, dass Erfolg Flügel verleiht. Bereits die erste Radiosingle, "'s alte Kanapee", ist ein Ausbund an Pfiffigkeit: Das schlesische Volkslied über das gute alte Sofa, auf dem sich die Randfichten lieber ausruhen als auf ihren Lorbeeren, wurde von Leadsänger und Chefkomponist Thomas Unger inhaltlich ordentlich aufgemöbelt und führt mit munterem Akkordeonschwung zur ausgelassenen Polonäse aufs Tanzparkett. Ihrer Liebe zum traditionellen Rock'n'Roll lassen sie sowohl bei dem Titelsong des Albums als auch bei dem auf einem Traditional beruhenden "Mei schiene Laadergack" (Meine schöne Lederjacke) freien Lauf. Natürlich kommen auch die typisch humorvollen Lieder der Randfichten auf dem neuen Album nicht zu kurz: Beim "Klitscherlied", einer Polka über Kartoffelpuffer (zu denen im Erzgebirge Blaubeeren gereicht werden), und bei dem furiosen Gassenhauer "Da is der Wurm drin" dürften die Fans wieder in Verzückung geraten.
Auf dem neuen Album ist aber auch Platz für besinnliche Klänge wie die wunderbare nostalgische Jahreszeitenhymne "De Schwalbn sei nimmer do", den mit verträumten Country-Gitarren verzierten Schlager "E schiener Tog" und das philosophisch anmutende "Wer net de Vögel singe hört", ein Lied, mit dem die Randfichten zur entspannten Lebensweise anregen: "Wer durch die Welt geht nur mit Hast, der hat im Leben was verpasst". Ihre Heimatverbundenheit bringen Rups, Michl und Lauti in Liedern wie "Mei Arzgebirg, komm lass dich grüßen" und der Pianoballade "'s is mei Haamit" (Es ist meine Heimat) ebenso kongenial zum Ausdruck wie ihre Vorliebe für die Mädchen ihrer Region ("De Maadeln aus'm Arzgebirg"). Und wer einen Walzer aufs Parkett legen will, wird mit "Heit wird getanzt, gelacht" und "De Sonn scheint net immer" ebenso fündig wie die Freunde fetzigerer Rhythmen mit dem Tanzflächenfeger "Jetzt geht die Party richtig los", der sich bereits in den deutschen Charts bewährt hat. Die rundum gelungene Produktion ihres 14 Songs umfassenden Potpourris der guten Laune haben die Randfichten selbst übernommen. Als Gastmusiker engagierten sie ein Rhythmusgespann, zwei Keyboarder, einen Pedal-Steel-Gitarristen und vier Backgroundsängerinnen.
Ihren treuen Fans, die mit zu den Liedern passenden Mitbringseln jedes Konzert zum wahren Live-Spektakel machen, haben die Randfichten natürlich ebenso viel zu verdanken wie dem Phänomen rund um den Holzmichl. Und so wird das Trio in den nächsten Wochen und Monaten mit seinem neuen Programm fleißig touren und zudem zahlreiche Fernsehauftritte absolvieren. Die Publikumslieblinge aus dem Erzgebirge sind zu Recht in der letzten Zeit mit mehr Preisen ausgezeichnet worden als jede andere volkstümliche Band. Neben dem Echo haben sie die Goldene Stimmgabel sowie die Goldene Henne gewonnen und die Krone der Volksmusik wurde ihnen ebenfalls verliehen. Das Trio aus dem beschaulichen Johanngeorgenstadt gehört heute zu den zugkräftigsten und unterhaltsamsten Musikern ihres Genres. Mit ihrem neuen Album "Heja ho, de Randfichten sei do" offenbaren sie, was musikalisch alles in ihnen steckt. So dürften sich die Randfichten weiterhin locker und frohgemut an der Spitze behaupten.
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