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Dj Bobo Biographie

Dj Bobo

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Vor seiner riesigen Musikkarriere backte er – im wahrsten Sinne des Wortes – ganz kleine Brötchen: Unter dem Namen René Baumann lernte der Schweizer (geboren am 5. Januar 1968 in Kölliken im Kanton Aargau) den Beruf des Bäckers und Konditors. Aber als Teenager entdeckte er seine Leidenschaft für die Musik und tauschte schnell das Backblech gegen den Plattenteller – und kreierte so den Künstlernamen DJ Bobo. Hätte er seine Passion nicht zum Beruf gemacht, hätten wir einen großartigen Künstler weniger: Weltweit erhielt er 250 Gold- und 20 Platinplatten, verbuchte 21 Chartbreaker und wurde siebenmal mit dem World Music Award ausgezeichnet.

Erst letztes Jahr feierte DJ Bobo mit seinem Album und dem einzigen TV-Jubiläumskonzert “Celebration” sein zehnjähriges Bestehen – aber nicht mal ein Jahr später legt er schon wieder nach: Am 24. Februar 2003 erscheint seine neue CD “Visions”, das neunte Werk des Künstlers. Da soll mal einer sagen, dass in der Schweiz die Uhren langsamer ticken – bei DJ Bobo gibt es keine Pause. “Ich bin wie ein Zirkuspferd, ich muss immer in Bewegung bleiben. Ich kann die Füße einfach nicht stillhalten”, sagt DJ Bobo über sich selbst. “Für mich war es sehr wichtig, auf diesem Album etwas Neues zu machen, man muss sich weiterentwickeln.” So lernt das Publikum auf “Visions” mal eine ganz andere Seite des Musikers kennen: Zwischen dem unverkennbaren Dance-Sound in bekannter DJ-Bobo-Manier schlägt der Schweizer neuerdings auch akustischere Töne an. So stehen bei Songs wie “Angel” und “Do You Remember” die Gitarren im Vordergrund.

So spielt der Schweizer auf seinem Album erstmals mit dem Filmorchester Babelsberg zusammen, mit den Musikern nahm er den offiziellen Ski-WM-Song “Let’s Come Together (We Are Family)” auf, den er erstmals am 1. Februar 2003 bei der Eröffnungsfeier in St. Moritz vorstellen wird. Aber natürlich kommen auf seinem neuen Album auf keinen Fall die refrainstarken Songs mit seinem englischsprachigen Begleitgesang zu kurz: So stecken seine neuen Songs wie “Rock My World” und “One Vision One World” voller Power und Chart- und Ohrwurmpotential. Genau wie “Music Is My Passion” und “Let Me Be The One” – Songs mit starken Melodien und starkem Sound. DJ Bobo arbeitete auch auf “Visions” bei zehn von 14 Songs wieder mit seinem Wegbegleiter und Hitgarant Axel Breitung (2001 als bester Produzent mit dem „Echo“ ausgezeichnet) zusammen.

Schließlich weiß DJ Bobo, was sein Publikum will: Ihm ist es als einem von wenigen Interpreten gelungen, sich dauerhaft als Artist zu etablieren und sich mit Qualität und Ausdauer gegen neue Acts und das kurzlebige Geschäft durchzusetzen. Er schaffte den Sprung vom Single-Interpreten zum anerkannten Album-Künstler – und seither ist er aus den deutschen Charts nicht mehr wegzudenken: Sein Durchbruch gelang DJ Bobo 1992 mit seiner vierten Single “Somebody Dance With Me”. Damals bestellte bei ihm der bayrischer Plattenladen namens EAMS 500 Exemplare. “Wir waren schwer beeindruckt. Aber nach einer Woche riefen die schon wieder an und bestellten weitere 500 Stück! Und von da an ging es steil bergauf”, erinnert sich DJ Bobo. Es hagelte Goldene Schallplatten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sogar in Israel und Australien. Mit Nachfolge-Singles wie “Keep On Dancing” (1993), “Everybody” (1994), “Love Is All Around” (1995) und “There’s A Party” (1996) bewies er, dass er keine Eintagsfliege ist. Und er zeigte mit seinen Alben wie “Dance With Me”, “World In Motion” und zuletzt “Celebration” (mit Duettpartnern wie Irene Cara, No Angels und ATC) – um nur einige zu nennen – seine Vielfalt und sein Talent.

Trotz des plötzlichen Erfolges hätte wohl niemand damit gerechnet, dass der kleine Schweizer (1,74 m) einmal die größten Konzerthallen Europas füllen würde: Doch Tourneen wie “World In Motion” (1997), “Magic” (1998), “Mystasia” (1999) oder “Planet Colors” (2001) mit ihren aufwändigen Live-Shows bewiesen das Gegenteil. Jetzt will DJ Bobo wieder alle auf der Bühne mitreißen: Ende März nimmt er das Publikum auf seiner “Visions”-Tournee mit auf eine Zeitreise. “Wir liefern mit unserem 16-köpfigen Team aus Tänzern und Band auf der Bühne eine ganz neue Show. Die Zuschauer reisen mit uns zu einem düsteren und unheimlichen Aztekentempel, weiter geht’s in eine Cartoonwelt wie bei Roger Rabbit”, verspricht DJ Bobo. “Und danach performen wir in einem futuristischen Westernsaloon!”

Der Produzent, Autor, Sänger und Tänzer legte all seine Kraft und visuellen Visionen in die Bühnenshow – aber neuerdings gibt es doch tatsächlich etwas, was für ihn noch wichtiger ist als seine Musik: “Für mich steht vor allem seit der Geburt meines Kindes Jamiro die Familie an erster Stelle”, sagt DJ Bobo, der seit dem 8. Oktober 2002 stolzer Vater ist. Für seinen Sohn und seine Ehefrau Nancy, mit der er seit August 2001 verheiratet ist, schrieb er auf seinem Album das Lied “Do You Remember”. “Zu dem Song habe ich einen sehr emotionalen Bezug, ich habe ihn vor der Geburt getextet und aufgenommen”, sagt DJ Bobo. In dem Lied gibt es die Textzeile “Welcome To This World My Son”, “wenn es kein Junge geworden wäre, hätte ich wohl noch mal ins Studio gemusst”, sagt er lachend. Seine Familie wird ihn dieses Jahr auch mit auf seiner “Visions”-Tour begleiten – dann steht Nancy nach ihrer Babypause auch wieder mit auf der Bühne. Keine Frage: 2003 wird wieder ein DJ-Bobo-Jahr – dafür braucht man keine Visionen....

Die erste Single “I Believe” mit dem Ski-WM-Song “Let’s Come Together” als Bonustrack erscheint am 20. Januar 2003.
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