Drew Biographie
Drew
Die Isle of Wight ruht, so heißt es, auf einem Fundament aus Quartz. Ob sich die angeblich magischen Qualitäten dieser Insel jedoch tatsächlich auf die Vielzahl von musikalischen Talenten auswirken, die das Eiland in letzter Zeit hervorgebracht hat - dieses Thema diskutiert man wohl am besten im Spyglass Inn an der Küste von Ventnor bei einem gepflegten Pint Bier. Die Talente jedenfalls sind unbestreitbar vorhanden. Man nehme nur Songs From Devil's Chimney, das Debütalbum des 25-jährigen Drew Kennett. Es handelt sich um eine verräucherte Sammlung von Stücken, durchzogen von melancholischen Blechblasinstrumenten, berauschenden Harmonien und sprödem Soul, produziert von Paul Butler von den Bees. Himmlische Harmonien wie ‚Dig Deeper' und ‚Don't Be Denied' wurden im berühmten Produktionsschuppen der Bees aufgekommen, bevor diese in ein Studio mit richtigen Ziegelsteinwänden umzogen. "Das war ein unglaublicher Tag", erinnert sich Drew, "Paul und ich hockten nebeneinander wie zwei kleine Beach Boys und arbeiteten an diesen wunderschönen Melodien." 'Say You Loved Her' mit seinen Southern Soul-Anklängen entstand im selben Schuppen, dieses Mal eingespielt von Drew und seiner frisch gegründeten Band (Durchschnittsalter 20). "Die Blechbläser klangen toll und die Harmonien schienen nur so zu fließen." Er lächelt. "Ich wollte den Song ganz leise singen, also verschwanden die anderen, gingen in den Garten und tranken ein Bier, während ich so sanft sang wie ich konnte." Jedes Stück, das Drew anfasst, weist diese verletzliche Sanftheit auf, dabei bezieht er seine vielseitigen Inspirationen aus so offensichtlichen Einflüssen wie John Martyn, Bob Dylan und Crosby, Stills and Nash, aber auch von Liverpooler Pop-Innovatoren wie The Coral, Spirtualized und The Super Furry Animals. Außerdem zeigt seine Musik eindeutige Querverweise zu Megastars wie Oasis und Crowded House - wenn deren Songs mit auf das Wesentliche beschränkter Integrität von einer Gruppe Musik liebender Optimisten aufgenommen worden wäre. "Ich bin immer noch davon überzeugt, dass John Martyns Bless The Weather ein absolut geniales Album ist und höre es oft, aber im Grunde stehe ich auf von der Geschichte vergessene Bands wie The La's. Als ich klein war, bekam ich eine Platte von ihnen, die ich mir heute noch anhöre."
Drews musikalische Einflüsse mögen auf Songs From Devil's Chimney stets präsent sein, das zeitlose ‚Changing Face' und die erdige Ballade ‚You Don't Know Me' jedoch kommen direkt aus dem Herzen. Genau wie die knisternde, sternenerleuchtete Soulnummer ‚Without Your Love'. ‚OK To Cry' entstand nach einem Streit mit Drews damaliger Freundin und wurde im Abbey Road-Studio aufgenommen. "Ich klimperte auf dem Piano, auf dem McCartney ‚Lady Madonna' eingespielt hatte", erinnert er sich kopfschüttelnd. "Das hat mich sehr glücklich gemacht."
Drew spielt Gitarre, seitdem der 18 ist. "Ich sah jemanden einen Powerakkord spielen und verstand auf einmal, was er da machte", erzählt er. "Also ging ich los und borgte mir eine Gitarre. Kaufte mir ein Akkordblatt und ein Beatles-Songbuch und übte. Bei meiner Mutter zu Hause lernte ich ‚Here, There, And Everywhere'." Die Songs auf dem Album entstanden im Laufe eines Jahres auf einer Akustikgitarre, als er nach Ryde im Norden der Insel ziehen musste, und schienen nur so aus ihm herauszusprudeln. Stücke wie ‚Don't Be Denied' entstanden in gerade einmal einer halben Stunde. "Ich schrieb den Refrain und eine Strophe", behauptet er, "stieg in die Wanne, und sofort hatte ich den Mittelpart. Schon war der Song fertig."
Der Albumtitel lehnt sich an ein Wahrzeichen der Insel an. Der Devil's Chimney ist eine Schlucht mit einer steilen Felstreppe und liegt zwischen Ventnor und Shanklin. "Dort spielten wir als Kinder", erinnert sich Drew. "Einer meiner Lieblingsorte." Die natürliche Schönheit der Insel passt zu Drews Songs über Liebe und Verlusst. "Die Isle of Wight ist ein inspirierender Ort, man verbringt viel Zeit draußen mit den Elementen. Viele Musiker hier empfinden das ähnlich."
Drew und Paul Bulter gingen zusammen in Sandown zur Schule. Später verloren sie sich aus den Augen und trafen sich im letzten Jahr zufällig wieder. Paul nahm Drew mit in seinen Schuppen, wo Drew ihm ein paar Songs vorspielte - die Paul aufnahm und an seine Plattenfirma schickte. Diese wiederum bot ihm sofort einen Vertrag an und beeilte sich, die Under The Weather-EP so schnell wie möglich herauszubringen. Musikfans zeigten sich beeindruckt von dem rauhen, kantigen Soul. "Ich habe Musik schon immer gemocht, und ich schreibe gern Songs, aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen, bei Plattenfirmen Klinken putzen zu gehen. Nun ist es passiert, und ich bin der glücklichste Mensch auf der ganzen Insel."
Demnächst ist eine nationale Tour geplant, aber vorher gibt es noch ein paar intimere Gigs in Drews Heimatstadt - mit seiner Band in seinen Lieblingspubs. "Wir sind eine Gang", sagt er über seine musikalischen Mitstreiter, "und ich kann es kaum erwarten." Für Drew werden Erinnerungen an alte Zeiten wach, denn bereits als Teenager gründete er gemeinsam mit einem Freund eine Coverband, die mit hausgemachten Versionen von The Verve, den Beatles und den Stones auftrat. "Wir spielten einen Gig am ersten Weihnachtstag", ergeht Drew sich in Erinnerungen, "und waren felsenfest davon überzeugt, das sich niemand blicken lassen würde. Plötzlich tauchten 200 Leute auf." Bevor er seinen Plattenvertrag in der Tasche hatte, schlich Drew regelmäßig in Kneipen wie The Admiral oder das Village Inn, um die Gäste mit seinen Lieblingsnummern zu unterhalten. Wer Drew in Glastonbury erlebt hat, kennt seine unvergleichliche Fähigkeit, die Welt ... nun ja, ein wenig lebenswerter erscheinen zu lassen. "An dem Tag klappte einfach alles", schwärmt Drew. "Mit 15 war ich zum ersten Mal in Glastonbury und hätte mir nie träumen lassen, dass ich eines Tages selbst dort auftreten würde. Für mich war es ein Gefühl der absoluten Glückseligkeit, da auf der Bühne zu stehen." Songs From Devil's Chimney klingt wie eine bemerkenswerte Wandlung vom Fan zum Performer. "Es ist ein entspanntes, wunderschönes Album", stimmt Drew zu. "Es geht darum, die Musik der Sixties zu lieben und trotzdem modern zu klingen. Und es rockt auch nicht zu sehr." Genau wie Drew: Er rockt zwar unbestreitbar aber ganz, ganz sanft.
Drews Bandkollegen sind ebenfalls Wight-Insulaner ...
Tom Gardener: 20 Jahre alt (Gitarre, Gesang)
Lebt in Niton auf der Isle of Wight und hat als außergewöhnliches musikalisches Talent bereits für diverse lokale Combos gespielt.
Er hatte gerade einen Musikkurs auf dem College belegt, als er Drews Angebot erhielt.
Hat ziemlich viel Haar und viel Herz und ist selbst ein großartiger Sänger/Songwriter. Liebt Musik (Beefheart, Beatles, Bossa Nova).
Ross Buckley: 20 Jahre alt (Schlagzeug)
Wohnt in Sandown auf der Isle of Wight. Ein hyperaktiver Drummer, der nebenbei in lokalen Bands und im Theater bei Musicalaufführungen trommelt. Dank eines Tipps von Tom, mit dem er bereits früher Musik gemacht hatte, stieß Ross zur Truppe. Hat übrigens mit seinem Entwurf einer neuen, praktischeren Ketchupflasche einen Wettbewerb gewonnen! Viel Haar. Liebt Vintage-Drums, die Beatles und das Fischen.
Anthony Truckles (Trucks): 20 Jahre alt (Bass)
Stammt ebenfalls aus Niton und ist seit Jahren mit Tom befreundet, mit dem er ebenfalls in verschiedenen Bands gespielt hat.
Viel Haar. Liebt Musik, besonders Reggae.
Sean Goodfield: 21 Jahre alt (Gitarre/Gesang)
Wohnt in Shanklin und ist seit Jahren mit Drew befreundet. Spielte in Drews erster Band Dr. Rocket.
Steht auf Alkoholisches und indisches Essen.
Bradley Thomas: 20 Jahre alt (Klavier/Gesang)
Brad kommt ebenfalls aus Sandown. Nach einer flächendeckenden Suche nach einem geeigneten Keyboarder stieß er zu Drews Band.
Er war mit den Bandmitgliedern befreundet, kam aber zunächst nicht in die engere Auswahl, weil er gerade in die Royal Academy of Music aufgenommen worden war. Als er dann schließlich doch gefragt wurde, sagte er sofort zu. Zunächst glaubte er, Band und College unter einen Hut bringen zu können, stellte aber schnell fest, dass die Royal Academy nicht sein Ding war, zog wieder nach Hause und stürzte sich in die Proben.
Drews musikalische Einflüsse mögen auf Songs From Devil's Chimney stets präsent sein, das zeitlose ‚Changing Face' und die erdige Ballade ‚You Don't Know Me' jedoch kommen direkt aus dem Herzen. Genau wie die knisternde, sternenerleuchtete Soulnummer ‚Without Your Love'. ‚OK To Cry' entstand nach einem Streit mit Drews damaliger Freundin und wurde im Abbey Road-Studio aufgenommen. "Ich klimperte auf dem Piano, auf dem McCartney ‚Lady Madonna' eingespielt hatte", erinnert er sich kopfschüttelnd. "Das hat mich sehr glücklich gemacht."
Drew spielt Gitarre, seitdem der 18 ist. "Ich sah jemanden einen Powerakkord spielen und verstand auf einmal, was er da machte", erzählt er. "Also ging ich los und borgte mir eine Gitarre. Kaufte mir ein Akkordblatt und ein Beatles-Songbuch und übte. Bei meiner Mutter zu Hause lernte ich ‚Here, There, And Everywhere'." Die Songs auf dem Album entstanden im Laufe eines Jahres auf einer Akustikgitarre, als er nach Ryde im Norden der Insel ziehen musste, und schienen nur so aus ihm herauszusprudeln. Stücke wie ‚Don't Be Denied' entstanden in gerade einmal einer halben Stunde. "Ich schrieb den Refrain und eine Strophe", behauptet er, "stieg in die Wanne, und sofort hatte ich den Mittelpart. Schon war der Song fertig."
Der Albumtitel lehnt sich an ein Wahrzeichen der Insel an. Der Devil's Chimney ist eine Schlucht mit einer steilen Felstreppe und liegt zwischen Ventnor und Shanklin. "Dort spielten wir als Kinder", erinnert sich Drew. "Einer meiner Lieblingsorte." Die natürliche Schönheit der Insel passt zu Drews Songs über Liebe und Verlusst. "Die Isle of Wight ist ein inspirierender Ort, man verbringt viel Zeit draußen mit den Elementen. Viele Musiker hier empfinden das ähnlich."
Drew und Paul Bulter gingen zusammen in Sandown zur Schule. Später verloren sie sich aus den Augen und trafen sich im letzten Jahr zufällig wieder. Paul nahm Drew mit in seinen Schuppen, wo Drew ihm ein paar Songs vorspielte - die Paul aufnahm und an seine Plattenfirma schickte. Diese wiederum bot ihm sofort einen Vertrag an und beeilte sich, die Under The Weather-EP so schnell wie möglich herauszubringen. Musikfans zeigten sich beeindruckt von dem rauhen, kantigen Soul. "Ich habe Musik schon immer gemocht, und ich schreibe gern Songs, aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen, bei Plattenfirmen Klinken putzen zu gehen. Nun ist es passiert, und ich bin der glücklichste Mensch auf der ganzen Insel."
Demnächst ist eine nationale Tour geplant, aber vorher gibt es noch ein paar intimere Gigs in Drews Heimatstadt - mit seiner Band in seinen Lieblingspubs. "Wir sind eine Gang", sagt er über seine musikalischen Mitstreiter, "und ich kann es kaum erwarten." Für Drew werden Erinnerungen an alte Zeiten wach, denn bereits als Teenager gründete er gemeinsam mit einem Freund eine Coverband, die mit hausgemachten Versionen von The Verve, den Beatles und den Stones auftrat. "Wir spielten einen Gig am ersten Weihnachtstag", ergeht Drew sich in Erinnerungen, "und waren felsenfest davon überzeugt, das sich niemand blicken lassen würde. Plötzlich tauchten 200 Leute auf." Bevor er seinen Plattenvertrag in der Tasche hatte, schlich Drew regelmäßig in Kneipen wie The Admiral oder das Village Inn, um die Gäste mit seinen Lieblingsnummern zu unterhalten. Wer Drew in Glastonbury erlebt hat, kennt seine unvergleichliche Fähigkeit, die Welt ... nun ja, ein wenig lebenswerter erscheinen zu lassen. "An dem Tag klappte einfach alles", schwärmt Drew. "Mit 15 war ich zum ersten Mal in Glastonbury und hätte mir nie träumen lassen, dass ich eines Tages selbst dort auftreten würde. Für mich war es ein Gefühl der absoluten Glückseligkeit, da auf der Bühne zu stehen." Songs From Devil's Chimney klingt wie eine bemerkenswerte Wandlung vom Fan zum Performer. "Es ist ein entspanntes, wunderschönes Album", stimmt Drew zu. "Es geht darum, die Musik der Sixties zu lieben und trotzdem modern zu klingen. Und es rockt auch nicht zu sehr." Genau wie Drew: Er rockt zwar unbestreitbar aber ganz, ganz sanft.
Drews Bandkollegen sind ebenfalls Wight-Insulaner ...
Tom Gardener: 20 Jahre alt (Gitarre, Gesang)
Lebt in Niton auf der Isle of Wight und hat als außergewöhnliches musikalisches Talent bereits für diverse lokale Combos gespielt.
Er hatte gerade einen Musikkurs auf dem College belegt, als er Drews Angebot erhielt.
Hat ziemlich viel Haar und viel Herz und ist selbst ein großartiger Sänger/Songwriter. Liebt Musik (Beefheart, Beatles, Bossa Nova).
Ross Buckley: 20 Jahre alt (Schlagzeug)
Wohnt in Sandown auf der Isle of Wight. Ein hyperaktiver Drummer, der nebenbei in lokalen Bands und im Theater bei Musicalaufführungen trommelt. Dank eines Tipps von Tom, mit dem er bereits früher Musik gemacht hatte, stieß Ross zur Truppe. Hat übrigens mit seinem Entwurf einer neuen, praktischeren Ketchupflasche einen Wettbewerb gewonnen! Viel Haar. Liebt Vintage-Drums, die Beatles und das Fischen.
Anthony Truckles (Trucks): 20 Jahre alt (Bass)
Stammt ebenfalls aus Niton und ist seit Jahren mit Tom befreundet, mit dem er ebenfalls in verschiedenen Bands gespielt hat.
Viel Haar. Liebt Musik, besonders Reggae.
Sean Goodfield: 21 Jahre alt (Gitarre/Gesang)
Wohnt in Shanklin und ist seit Jahren mit Drew befreundet. Spielte in Drews erster Band Dr. Rocket.
Steht auf Alkoholisches und indisches Essen.
Bradley Thomas: 20 Jahre alt (Klavier/Gesang)
Brad kommt ebenfalls aus Sandown. Nach einer flächendeckenden Suche nach einem geeigneten Keyboarder stieß er zu Drews Band.
Er war mit den Bandmitgliedern befreundet, kam aber zunächst nicht in die engere Auswahl, weil er gerade in die Royal Academy of Music aufgenommen worden war. Als er dann schließlich doch gefragt wurde, sagte er sofort zu. Zunächst glaubte er, Band und College unter einen Hut bringen zu können, stellte aber schnell fest, dass die Royal Academy nicht sein Ding war, zog wieder nach Hause und stürzte sich in die Proben.




