Finkenauer Biographie
Finkenauer
Schon zu Zeiten der Hardelektroniker JAW wurde Frontmann Pascal Finkenauer’s Stimme gerne mal mit der von Wolfsheim’s Heppner verglichen. Aber schon damals liess sich Pascal ungern einordnen. Die Fans von JAW waren dann auch einigermassen verwirrt als Anfang des Jahres THE BLACK CHERRIES (personell fast identisch mit JAW!) mit dreckigem Elektro-Punk für Aufsehen sorgten. Und nun kommt FINKENAUER ganz alleine und doch noch in Deutsch! September 2006 erscheint sein gleichnamiges Debütalbum und dann ist Schluss mit dem Rollenspiel, denn so beseelt kann man sich nur äußern, wenn man es wirklich ernst meint.
"Wir schreiben die Gedichte neu", die im Mai veröffentlichte EP, war die Fanfare für eines der eigenständigsten und außergewöhnlichsten Alben des Jahres 2004. Da taumelt einer, der bis dahin nur englisch getextet hatte, mit traumwandlerischer Zielsicherheit zwischen deutscher Romantik (deutlich zu hören auf der neuen Single "Völlig egal"!) und deklamatorischer Expressivität. Prodziert und spielt dann auch noch alles selbst und nennt das Ganze schlicht und einfach "Finkenauer".
Auf der Bühne freilich wird ihn eine 4-köpfigen Band unterstützen, wenn er Anfang Oktober mit zwei anderen Bands zur ersten Kiddo-Label-Tour aufbricht.
Spätestens seit seiner Kollaboration mit den HipHop-Heroen von Fettes Brot auf der Top Ten-Single „An Tagen wie diesen“ ist Pascal Finkenauer mehr als nur ein Geheimtipp. Endlich, denn es wurde auch Zeit. Weil es ihm gelingt, den Hörer mitzunehmen auf eine höchst ehrliche und authentische Reise, auf einen Blick dahinter, in Randzonen, die bei ihm absolut selbstverständlich wirken.
Denn Finkenauer ist ein Liedermacher, ein moderner und unkonventioneller zwar, aber doch einer, der jeden ansprechen dürfte, der gern nachdenkt, während er dringliche Lieder hört. „Manchmal zwischen den Gebäuden“ ist ein solches Lied: Vordergründig eine kleine Geschichte von jemandem, der in der Stadt den Einkaufstüten auszuweichen versucht, doch im Detail versehen mit so viel entblößender Wahrheit. Es klingt lustig und schön und darf das auch, aber Finkenauer ist es zugleich verdammt Ernst mit seinen Anliegen.
Demgegenüber steht „Mittendrin“, ein Lied, das knietief in den Punk-Werten der 80er verwurzelt ist. Ein Kontrast, der von Mut und Antrieb erzählt und der Idee, dass tradierte Stilgrenzen Unsinn sind. Zwei Songs, zwei Kontrapunkte seines zweiten Soloalbums „Beste Welt,“, welches belegt, wie viel es auch dazwischen noch zu entdecken gibt. Und dahinter erst recht: Denn dort wird es spannend. Eben: das Beste aus allen Welten.
"Wir schreiben die Gedichte neu", die im Mai veröffentlichte EP, war die Fanfare für eines der eigenständigsten und außergewöhnlichsten Alben des Jahres 2004. Da taumelt einer, der bis dahin nur englisch getextet hatte, mit traumwandlerischer Zielsicherheit zwischen deutscher Romantik (deutlich zu hören auf der neuen Single "Völlig egal"!) und deklamatorischer Expressivität. Prodziert und spielt dann auch noch alles selbst und nennt das Ganze schlicht und einfach "Finkenauer".
Auf der Bühne freilich wird ihn eine 4-köpfigen Band unterstützen, wenn er Anfang Oktober mit zwei anderen Bands zur ersten Kiddo-Label-Tour aufbricht.
Spätestens seit seiner Kollaboration mit den HipHop-Heroen von Fettes Brot auf der Top Ten-Single „An Tagen wie diesen“ ist Pascal Finkenauer mehr als nur ein Geheimtipp. Endlich, denn es wurde auch Zeit. Weil es ihm gelingt, den Hörer mitzunehmen auf eine höchst ehrliche und authentische Reise, auf einen Blick dahinter, in Randzonen, die bei ihm absolut selbstverständlich wirken.
Denn Finkenauer ist ein Liedermacher, ein moderner und unkonventioneller zwar, aber doch einer, der jeden ansprechen dürfte, der gern nachdenkt, während er dringliche Lieder hört. „Manchmal zwischen den Gebäuden“ ist ein solches Lied: Vordergründig eine kleine Geschichte von jemandem, der in der Stadt den Einkaufstüten auszuweichen versucht, doch im Detail versehen mit so viel entblößender Wahrheit. Es klingt lustig und schön und darf das auch, aber Finkenauer ist es zugleich verdammt Ernst mit seinen Anliegen.
Demgegenüber steht „Mittendrin“, ein Lied, das knietief in den Punk-Werten der 80er verwurzelt ist. Ein Kontrast, der von Mut und Antrieb erzählt und der Idee, dass tradierte Stilgrenzen Unsinn sind. Zwei Songs, zwei Kontrapunkte seines zweiten Soloalbums „Beste Welt,“, welches belegt, wie viel es auch dazwischen noch zu entdecken gibt. Und dahinter erst recht: Denn dort wird es spannend. Eben: das Beste aus allen Welten.
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