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Furia Biographie

Furia

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Furia, bzw. Furiae nennt man die drei Rachegöttinen der römischen Mythologie, den griechischen Erinyen entsprechend. "Die Rasenden", wie sie auch genannt werden, leben in der Unterwelt und verkörpern den neidvollen Zorn und die Vergeltung. In unserer Welt, einer Welt aus Musik, steht Furia für fünf Freundinnen. Mit der schweren mythologischen Bedeutung verbindet die Schwestern Stine (Gesang und Songwriting) und Kirsti Kobbeltvedt (Gitarre), Solvor Hunshamar (Gitarre), Maya Brit Vik (Bass) und Agahte Kleppe (Drums) a.k.a. Furia definitiv dies: Die Bühnenshow der Band ist furios, sieht man fünf 100.000-Volt-Ladies höllisch rocken. Nach dem Ohrwurm "Superlove Vibrations" erscheint nun am 12. September im Hause Labels Furias Debutalbum "... And Then We Married The World". Ein Album zwischen Melancholie und Glück, gehüllt in ehrlichen, selbstgemachten Pop Rock, getragen von rauhen Gitarren und süßen bis bittersüßen Melodien. Melodien aus dem Leben, über Liebe und Freundschaft, Freude, Spaß und Trauer - eingängig und voller Energie. "Wir sind fünf sehr verschiedene Mädchen und es ist mir wichtig, dass sich jede von uns in unseren Songs wieder findet. Das gilt auch fürs Publikum. Deshalb geht es um Dinge, mit denen jeder etwas anfangen kann, die berühren", sagt Stine.

Keine Frage: Bei Furia steht die Musik im Vordergrund und es geht darum, als Band etwas zu schaffen, gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Solvor: "Sobald die Leute etwas fühlen, wenn wir spielen, haben wir mit unserer Musik etwas erreicht. Die Leute erleben uns auf der Bühne so wie wir sind - stark, aber easy. Wir wollen diese Freude, diese Energie, die wir alle spüren, wenn wir performen, an sie weitergeben." Daher verbindet die fünf seit jeher das eine Ziel: Spielen, spielen, spielen - weil es einfach das Größte ist!
Doch eins nach dem anderen, denn Stine, Kirsti, Agathe, Maya und Solvor haben einen langen Weg hinter sich. Aufgewachsen im ländlichen Os, einem kleinen Dorf bei Bergen (quasi die kreative Wiege Norwegens), kreuzten sich die Wege von Stine, Agathe und Solvor bereits in der Schule. Größter gemeinsamer Nenner: die Liebe zur Musik. Und weil es so üblich ist, wenn man aus dieser Region kommt, gründeten die Mädchen eine Band. Kirsti und Maya kamen dazu und ihren Bandnamen fanden sie in einem Mythologischen Wörterbuch - ihr ursprünglicher Name Medusa war bereits an eine spanische Band vergeben, was zur neuen Namensgebung veranlasste. Agathe: "Solvor fand den Namen Furia in diesem Buch und er passte ebenso gut zu uns. Wir sind fünf starke Frauen, die für sich selbst einstehen. Ganz so böse oder rasend sind wir allerdings nicht!"

Bereits eine Woche nach ihrer Gründung 1995 gaben Furia in ihrer Heimat Norwegen ihr erstes Konzert. Ihr Talent blieb nicht lange unentdeckt: Ein Management nahm sich ihrer an, die Mädchen zogen nach Oslo und der Terminkalender füllte sich schnell mit Gigs. Seither rockten sie zunächst in Skandinavien und dann quer durch Europa. Gut sieben Jahre spielte sich Furias Leben auf Tour ab. Erst 2002 erschien ihr erster Tonträger, eine EP ("Furia EP"), die in Norwegen Gold-Status erreichte. Erst nach einer längeren Pause ging Furia an die Arbeit ihres Debutalbums. "Wenn man es so betrachtet", erklärt Kirsti, "ist dieses Album ein Querschnitt unserer Geschichte. Die Songs stammen aus unterschiedlichen Phasen unserer Entwicklung und zeigen ganz genau, wo wir herkommen und wo wir heute stehen." Als "... And Then We Married The World" endlich fertig war, konnten die Mädchen es selbst kaum fassen. "Nach all den Jahren war es so ein glücklicher Moment, dass wir wirklich das Gefühl hatten: Jetzt geht es richtig los! Jetzt heiraten wir die Welt", sagt Solvor und erklärt damit den Albumtitel. Und Maya fügt hinzu: "Ich glaube, das ist das, was uns ausmacht. Wir haben über all die Jahre nie aufgehört zu glauben, dass wir es als Band schaffen. Unsere Liebe zur Musik, die Freude, die wir daran haben und unser Zusammenhalt haben sich am Ende bewährt!"

Heute stellen Furia mit ihrer zehnjährigen Bühnenerfahrung so manch gestandene Rampensau tief in den Schatten. Auch hierzulande. Letztes Jahr wurden sie von Eins Live auf dem Königstreffen präsentiert, kürzlich lud der Sender sie erneut ein, um in der Bochumer Zeche zusammen mit Kaizers Orchestra den norwegischen Abend zu rocken. Und selbst Lenny Kravitz , der amtierende Papst des poppigen Gitarrenrock, bannte die charmante Darbietung seiner skandinavischen Vorband derart, dass er sie kurzum auf seine gesamte Europatour mitnehmen wollte! Einen nicht unwesentlichen Kontinent der diesseitigen Welt hätten Furia auf ihrer Mission "... And Then We Married The World" somit im Sack!
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