Garth Brooks Biographie
Garth Brooks
"Musik hat einen neuen Namen - und der ist Garth Brooks." Die Rezensenten begeisterten sich, als 1989 Garth Brooks mit seinem selbstbetitelten Debütalbum das erste Kapitel einer einzigartigen Erfolgsgeschichte schrieb. Darin besang ein junger Mann seine Heimat Yukon, Oklahoma, eroberte mit glaubhaften Geschichten die Herzen Amerikas und verwies Michael Jackson oder Prince auf die Plätze.
Brooks schaffte es, der Country Music das klebrige orthodoxe Etikett zu nehmen und auch außerhalb Amerikas charts- und hoffähig zu machen. Das Debüt wurde zum bestverkauften Countryalbum der achtziger Jahre, und Garth Brooks avancierte zum phänomenalen Popstar mit insgesamt 62 Millionen verkauften Platten und Mehrfachplatinauszeichnungen weltweit. Alben wie "Fences" oder "Fresh Horses", Brooks' letzte Veröffentlichung aus dem Jahr 1995, führten fortan sowohl die Country- als auch die Popcharts des Billboard-Magazins an. 1997 erlebten drei Millionen Menschen Garth Brooks explosive Liveshows, allein 250.000 Fans - den bisherigen Rekordhalter Paul Simon sahen 125.000 Zuschauer - pilgerten dieses Jahr zum Brooks-Konzert im New Yorker Central Park, das von 15 Millionen Amerikanern am Fernsehbildschirm verfolgt wurde. Wenn Elvis noch lebte, klänge er heute vielleicht so wie Garth Brooks, mutmaßte die Presse.
Mit "Sevens" schreibt Garth Brooks jetzt das siebte Kapitel des wahrgewordenen amerikanischen Traums. Der Mann mit dem markanten Hut bildet Amerikas größten gemeinsamen Nenner, eine Mischung aus wunderbar sentimentalem Crooner und rotzig-frechem Rock 'n' Roller, der auf der Bühne auch schon mal seine Gitarre zertrümmert. "Garth beeindruckt mich immer wieder neu", sagt "Sevens"-Produzent Allen Reynolds, "mit seiner unbändigen Leidenschaft für die Musik und für das Leben, mit seinem Gespür für gute Songs und seinem unbeugsamen Willen, bis ins Detail das Beste aus ihnen herauszuholen. 'Sevens' ist ein bewegendes Beispiel für seine Qualitäten" - und ein Album, das lebt, das organisch gewachsen ist, auf dem jeder Ton diese mitreißende Passion spüren läßt. Garth Brooks nimmt sich Zeit und Raum, genug ist nie genug für den "Entertainer of the Year '97" (laut Country Music Association). Zwölf Monate arbeitete er an den 14 neuen Songs, ließ sie wachsen und fügte hingebungsvoll Nuancen hinzu, die ein Album atmen lassen und erst zum faszinierenden Kunstwerk machen.
"'Sevens' ist mein persönlichstes Album", erzählt Garth Brooks, "zwar habe ich nur sechs Songs darauf geschrieben, aber die anderen acht offenbaren so viel von mir und meinem Leben, daß selbst meine engsten Freunde überzeugt waren, sie stammten von mir." Vielfältig wie der stilistische Grenzgänger Brooks selbst, klingt auch "Sevens". Unzählige musikalische Finessen und ehrliche Emotionen sind zu entdecken, und wenn Brooks zum Gitarrenpicking Geschichten erzählt, bannt er die Zuhörer. Auf traditonellen Honky Tonk-Country folgen glänzende Balladen, und melancholische Stimmungen wechseln mit unbändiger Lebenslust. Gemein ist den 14 Kompositionen das bewußt spartanische Arrangement, in dem Garth Brooks' Gesang ganz und gar zur Geltung kommt. "Gute Musik braucht Reduktion", meint Produzent Allen Reynolds, "ich bewundere Musiker und Sänger, die mit wenigen Mitteln sehr viel ausdrücken können. Und Garth schafft das wie kaum ein zweiter Künstler."
"Sevens" strahlt ungewöhnlich intensiv, Garth Brooks schafft eine Atmosphäre, die die Phantasie im Kopf des Hörers beflügelt. En passant überrascht er mit einer Menge kompositorischer Ideen. Beispielsweise "I Don't Have To Wonder", ein Song, der zwingend einen fulminanten E-Gitarrensound zu verlangen scheint, aber von Bruce Brouton und seiner Pedal-Steel eingespielt wurde. Oder umgekehrt der Bluegrass/Gospel-Track "Fit For A King", bei dem niemandem auch nur entfernt eine verzerrte Seventies-Rockgitarre in den Sinn käme - genau die erwartete Brooks jedoch von Chris Leuzinger, um auf diesen ursprünglich reinen, engelsgleichen Song etwas vom Staub der Straße zu streuen. Zu den vielen Höhepunkten des Albums gehört sicherlich Randy Howards wehmütiges Fidelspiel in diesem Stück, das im Original von Carl Jackson stammt.
Weitere bemerkenswerte Songs und Musiker: Steve Wariners Gitarrensolo und Scatgesang auf "Longneck Bottle", der ersten, von Wariner und Rick Carnes geschriebenen Single; der verrockte Jazzsong "Take The Keys To My Heart" aus der Feder von Benita Hill; die Coverversion von New Grass Revivals "Do What You Gotta Do" mit deren Mitgliedern Pat Flynn (Gitarre), Bela Fleck (Banjo) und Sam Bush, Mandoline (auch bei "When There's No One Around"); das Duett mit seiner guten Freundin Trisha Yearwood "In Another's Eyes"; oder "She's Gonna Make It", von Brooks selbst geschrieben und inspiriert von dem beunruhigenden Gedanken des glücklichen Familienvaters, jemals eine Scheidung erleben zu müssen. "Ich stände für sechs Monate völlig neben mir, und dann würde ich eines Tages aufwachen und mich fragen: Verdammt, und was fange ich jetzt mit dem Rest meines Lebens an?!"
Garth Brooks' persönlicher Lieblingssong ist "Belleau Wood" (mit Bassist Edgar Meyer, der bereits "Wolfes" vom zweiten Brooks-Album "No Fences" adelte). "1988, ich hatte noch keinen Plattenvertrag, traf ich Joe Henry, ein Autor aus Colorado. Ich bat ihn, seine Texte lesen zu dürfen, er zögerte und meinte, er hätte über 1.500 geschrieben. Ich las drei- oder vierhundert und verliebte mich in "Belleau Wood": ein Traumtext, zu dem ich unbedingt die Musik machen mußte."
Sprechen Garth Brooks und Allen Reynolds über Musik, ahnt man das Geheimnis hinter dem Grammygewinner und "Artist of the 90s". Garth Brooks kalkuliert keine Verkaufszahlen, was ihn bewegt, ist nur und ausschließlich die Musik. Brooks und Reynolds erörtern leidenschaftlich die Songs, die Instrumentierung, wer welche Gitarre wie spielen muß, auch um den Preis, lange Monate im Studio zu verbringen.
"Business und Musik haben nichts miteinander zu tun. Geld braucht man zum täglichen Leben, natürlich, aber Musik ist Kunst und kommt vom Herzen, und ich bin Musiker mit Leib und Seele. Mein Wunsch ist, daß meine Musik das Leben der Menschen etwas besser macht, daß sie die Menschen zum Nachdenken anregt und ihnen Freude bereitet."
FAKTEN EINES SUPERSTARS:
* Nach Angaben der Recording Industry Association of America (RIAA) ist GARTH BROOKS der Solokünstler in der amerikanischen Musikgeschichte, der innerhalb seiner Karriere zum derzeit bestverkauften Albumkünstler avancierte. Seit seinem Debütalbum aus dem Jahr 1989 wurden 95 Millionen verkaufte Alben registriert. Er ist außerdem der einzige männliche Künstler, der mit vier Alben die Zehn-Millionen-Grenze überschreiten konnte.
* Hier eine Auflistung der RIAA der Albumverkäufe von GARTH BROOKS in den USA:
Garth Brooks (1989) 9 Millionen
No Fences (1990) 16 Millionen
Ropin' The Wind (1991) 14 Millionen
The Chase (1992) 8 Millionen
In Pieces ((1993) 8 Millionen
The Hits (1994) 10 Millionen
Fresh Horses (1995) 6 Millionen
Sevens (1997) 6 Millionen
Double Live (1998) 12 Millionen
(6 Millionen verkaufte Doppel-CDs)
Beyond The Season (1992) 3 Millionen
(Weihnachtsalbum)
The Garth Brooks Collection (1994) 3 Millionen
(wurde über einen limitierten Zeitraum exklusiv bei McDonald's verkauft, Tantiemen kamen der Ronald McDonald Children's Charities zugute)
Gesamtverkäufe 95 Millionen
* Garth erhielt kürzlich eine neue Auszeichnung der RIAA, und das gleich in vierfacher Ausführung, den Diamond Award für über zehn Millionen verkaufte Tonträger eines Albums: No Fences, Ropin' The Wind, The Hits und Double Live hatten für diese Ehrung diese Voraussetzung erfüllt.
* 1998 konnte Garth Brooks gleich drei seiner Alben an die Spitze der Billboard Charts plazieren: Sevens, Double Live und das Box-Set The Limited Series. Er war der erste Künstler seit Elton John im Jahr 1975, dem dies gelang.
* Auf der von der Los Angeles Time geführten Liste der Ultimate Top 10 of Music, die sowohl Album- als auch Konzertticketverkäufe berücksichtigt belegte Garth Brooks 1998 den ersten Platz.
* Während seiner von 1996 bis 1998 laufenden Konzerttournee gab Garth Brooks in über 100 Städten annähernd 350 Konzerte - die imposante Ticketverkaufszahl aller Shows: 5,3 Millionen. Allein 1996 wurden 1,8 Millionen Tickets verkauft, mehr als jeder andere Live-Act in diesem Jahr. Nahezu jede Show war ausverkauft, auch die zahlreichen Zusatzshows. Immer wieder wurden an diversen Stätten Zuschauerrekordzahlen aufgestellt, die bis dahin von Künstlern wie Elvis Presley, The Grateful Dead, Elton John oder Neil Diamond gehalten wurden. Laut Amusement Business war es die größte Country-Music-Tour aller Zeiten, wahrscheinlich sogar die größte Stadiontournee.
* Am 7. August 1997 lockte Garth Brooks die größte Menge Menschen in den New Yorker Central Park, die dort jemals zu einem Konzertbesuch kamen. Die Übertragung auf HBO war für den Pay-TV-Sender das Programm des Jahres mit der höchsten Einschaltquote. Das Fernsehspecial "Garth Live From Central Park" wurde später für sechs Primetime Emmy Awards nominiert.
* Garth Brooks hat so ziemlich jede Auszeichnung erhalten, mit der die Musikindustrie Künstler ehren kann: 2 Grammys, 13 American Music Awards, 11 Country Music Association Awards, 16 Academy of Country Music Awards, 5 World Music Awards, 10 People's Choice Awards (inklusive acht Jahre lang den für den beliebtesten männlichen Performer) und schließlich 24 Billboard Music Awards (mehr als jeder andere Künstler). Außerdem wurde er 1997 bei den Blockbuster Entertainment Awards zum "Künstler der Neunziger" gewählt.
* Im Dezember 1996 strahlte VH1 erstmals in seiner Storytellers-Serie die Garth Brooks Folge aus und erzielte mit dem detaillierten Einblick in Brooks' Musik und seine Persönlichkeit die höchste Einschaltquote der Woche und verdoppelte die der bisherigen Storytellers-Episoden, die unter anderem Sting, Jackson Browne, Elvis Costello und Melissa Etheridge präsentierten.
* Garth Schauspielkarriere beinhaltet Gastauftritte in "Empty Nest" (NBC) und "Muppets Tonight! (ABC) sowie einen Cameo-Auftritt in "Mad About You" (NBC). Als Moderator von "Saturday Night Live" erregte er im Februar 1998 ebenfalls einiges Aufsehen.
* Garths Filmproduktionsfirma Red Strokes Entertainment ist in Los Angeles ansässig.
* Am 30. Juni 1995 erhielt Garth einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
* 1993 sang Garth anläßlich der Eröffnungszeremonie zumr Super Bowl die amerikanische Nationalhymne und erreichte dabei eine Milliarde Fernsehzuschauer in 87 Ländern. Während der Fernsehübertragung feierte auch sein preisgekröntes Video zu "We Shall Be Free" Premiere. In dem Video wurden News-Ausschnitte mit Cameo-Auftritten von Elizabeth Taylor, Lily Tomlin, General Colin Powell, Eddie Murphy, Whoopi Goldberg, Michael Bolton, Amy Grant und anderen Berühmtheiten kombiniert - der Song war ein Appell an mehr Toleranz und Brüderlichkeit.
* Im Juli 1994 trat Garth in Begleitung des Hollywood Bowl Orchesters in der Hollywood Bowl auf. Das Konzert war binnen 21 Minuten ausverkauft. Und Mark Ferber, der Manager der altehrwürdigen Stätte, kommentierte: "Ich kann mich nicht erinnern, daß sich seit den Beatles eine längere Schlange an den Kassen gebildet hätte als an diesem Morgen für Garth Brooks."
* Garth zierte schon die Titelseiten vom Rolling Stone, von Forbes, George, Entertainment Weekly und der Times. 1994 erklärte ihn der Playboy zum "King of Pop". Er wurde von Barbara Walters für ein Prime Time Special interviewt, war regelmäßig zu Gast in Jay Lenos Tonight Show, außerdem in der Oprah Winfrey Show, Late Night With Conan O'Brien, Good Morning America und so ziemlich jeder anderen Talkshow mit Rang und Namen.
Brooks schaffte es, der Country Music das klebrige orthodoxe Etikett zu nehmen und auch außerhalb Amerikas charts- und hoffähig zu machen. Das Debüt wurde zum bestverkauften Countryalbum der achtziger Jahre, und Garth Brooks avancierte zum phänomenalen Popstar mit insgesamt 62 Millionen verkauften Platten und Mehrfachplatinauszeichnungen weltweit. Alben wie "Fences" oder "Fresh Horses", Brooks' letzte Veröffentlichung aus dem Jahr 1995, führten fortan sowohl die Country- als auch die Popcharts des Billboard-Magazins an. 1997 erlebten drei Millionen Menschen Garth Brooks explosive Liveshows, allein 250.000 Fans - den bisherigen Rekordhalter Paul Simon sahen 125.000 Zuschauer - pilgerten dieses Jahr zum Brooks-Konzert im New Yorker Central Park, das von 15 Millionen Amerikanern am Fernsehbildschirm verfolgt wurde. Wenn Elvis noch lebte, klänge er heute vielleicht so wie Garth Brooks, mutmaßte die Presse.
Mit "Sevens" schreibt Garth Brooks jetzt das siebte Kapitel des wahrgewordenen amerikanischen Traums. Der Mann mit dem markanten Hut bildet Amerikas größten gemeinsamen Nenner, eine Mischung aus wunderbar sentimentalem Crooner und rotzig-frechem Rock 'n' Roller, der auf der Bühne auch schon mal seine Gitarre zertrümmert. "Garth beeindruckt mich immer wieder neu", sagt "Sevens"-Produzent Allen Reynolds, "mit seiner unbändigen Leidenschaft für die Musik und für das Leben, mit seinem Gespür für gute Songs und seinem unbeugsamen Willen, bis ins Detail das Beste aus ihnen herauszuholen. 'Sevens' ist ein bewegendes Beispiel für seine Qualitäten" - und ein Album, das lebt, das organisch gewachsen ist, auf dem jeder Ton diese mitreißende Passion spüren läßt. Garth Brooks nimmt sich Zeit und Raum, genug ist nie genug für den "Entertainer of the Year '97" (laut Country Music Association). Zwölf Monate arbeitete er an den 14 neuen Songs, ließ sie wachsen und fügte hingebungsvoll Nuancen hinzu, die ein Album atmen lassen und erst zum faszinierenden Kunstwerk machen.
"'Sevens' ist mein persönlichstes Album", erzählt Garth Brooks, "zwar habe ich nur sechs Songs darauf geschrieben, aber die anderen acht offenbaren so viel von mir und meinem Leben, daß selbst meine engsten Freunde überzeugt waren, sie stammten von mir." Vielfältig wie der stilistische Grenzgänger Brooks selbst, klingt auch "Sevens". Unzählige musikalische Finessen und ehrliche Emotionen sind zu entdecken, und wenn Brooks zum Gitarrenpicking Geschichten erzählt, bannt er die Zuhörer. Auf traditonellen Honky Tonk-Country folgen glänzende Balladen, und melancholische Stimmungen wechseln mit unbändiger Lebenslust. Gemein ist den 14 Kompositionen das bewußt spartanische Arrangement, in dem Garth Brooks' Gesang ganz und gar zur Geltung kommt. "Gute Musik braucht Reduktion", meint Produzent Allen Reynolds, "ich bewundere Musiker und Sänger, die mit wenigen Mitteln sehr viel ausdrücken können. Und Garth schafft das wie kaum ein zweiter Künstler."
"Sevens" strahlt ungewöhnlich intensiv, Garth Brooks schafft eine Atmosphäre, die die Phantasie im Kopf des Hörers beflügelt. En passant überrascht er mit einer Menge kompositorischer Ideen. Beispielsweise "I Don't Have To Wonder", ein Song, der zwingend einen fulminanten E-Gitarrensound zu verlangen scheint, aber von Bruce Brouton und seiner Pedal-Steel eingespielt wurde. Oder umgekehrt der Bluegrass/Gospel-Track "Fit For A King", bei dem niemandem auch nur entfernt eine verzerrte Seventies-Rockgitarre in den Sinn käme - genau die erwartete Brooks jedoch von Chris Leuzinger, um auf diesen ursprünglich reinen, engelsgleichen Song etwas vom Staub der Straße zu streuen. Zu den vielen Höhepunkten des Albums gehört sicherlich Randy Howards wehmütiges Fidelspiel in diesem Stück, das im Original von Carl Jackson stammt.
Weitere bemerkenswerte Songs und Musiker: Steve Wariners Gitarrensolo und Scatgesang auf "Longneck Bottle", der ersten, von Wariner und Rick Carnes geschriebenen Single; der verrockte Jazzsong "Take The Keys To My Heart" aus der Feder von Benita Hill; die Coverversion von New Grass Revivals "Do What You Gotta Do" mit deren Mitgliedern Pat Flynn (Gitarre), Bela Fleck (Banjo) und Sam Bush, Mandoline (auch bei "When There's No One Around"); das Duett mit seiner guten Freundin Trisha Yearwood "In Another's Eyes"; oder "She's Gonna Make It", von Brooks selbst geschrieben und inspiriert von dem beunruhigenden Gedanken des glücklichen Familienvaters, jemals eine Scheidung erleben zu müssen. "Ich stände für sechs Monate völlig neben mir, und dann würde ich eines Tages aufwachen und mich fragen: Verdammt, und was fange ich jetzt mit dem Rest meines Lebens an?!"
Garth Brooks' persönlicher Lieblingssong ist "Belleau Wood" (mit Bassist Edgar Meyer, der bereits "Wolfes" vom zweiten Brooks-Album "No Fences" adelte). "1988, ich hatte noch keinen Plattenvertrag, traf ich Joe Henry, ein Autor aus Colorado. Ich bat ihn, seine Texte lesen zu dürfen, er zögerte und meinte, er hätte über 1.500 geschrieben. Ich las drei- oder vierhundert und verliebte mich in "Belleau Wood": ein Traumtext, zu dem ich unbedingt die Musik machen mußte."
Sprechen Garth Brooks und Allen Reynolds über Musik, ahnt man das Geheimnis hinter dem Grammygewinner und "Artist of the 90s". Garth Brooks kalkuliert keine Verkaufszahlen, was ihn bewegt, ist nur und ausschließlich die Musik. Brooks und Reynolds erörtern leidenschaftlich die Songs, die Instrumentierung, wer welche Gitarre wie spielen muß, auch um den Preis, lange Monate im Studio zu verbringen.
"Business und Musik haben nichts miteinander zu tun. Geld braucht man zum täglichen Leben, natürlich, aber Musik ist Kunst und kommt vom Herzen, und ich bin Musiker mit Leib und Seele. Mein Wunsch ist, daß meine Musik das Leben der Menschen etwas besser macht, daß sie die Menschen zum Nachdenken anregt und ihnen Freude bereitet."
FAKTEN EINES SUPERSTARS:
* Nach Angaben der Recording Industry Association of America (RIAA) ist GARTH BROOKS der Solokünstler in der amerikanischen Musikgeschichte, der innerhalb seiner Karriere zum derzeit bestverkauften Albumkünstler avancierte. Seit seinem Debütalbum aus dem Jahr 1989 wurden 95 Millionen verkaufte Alben registriert. Er ist außerdem der einzige männliche Künstler, der mit vier Alben die Zehn-Millionen-Grenze überschreiten konnte.
* Hier eine Auflistung der RIAA der Albumverkäufe von GARTH BROOKS in den USA:
Garth Brooks (1989) 9 Millionen
No Fences (1990) 16 Millionen
Ropin' The Wind (1991) 14 Millionen
The Chase (1992) 8 Millionen
In Pieces ((1993) 8 Millionen
The Hits (1994) 10 Millionen
Fresh Horses (1995) 6 Millionen
Sevens (1997) 6 Millionen
Double Live (1998) 12 Millionen
(6 Millionen verkaufte Doppel-CDs)
Beyond The Season (1992) 3 Millionen
(Weihnachtsalbum)
The Garth Brooks Collection (1994) 3 Millionen
(wurde über einen limitierten Zeitraum exklusiv bei McDonald's verkauft, Tantiemen kamen der Ronald McDonald Children's Charities zugute)
Gesamtverkäufe 95 Millionen
* Garth erhielt kürzlich eine neue Auszeichnung der RIAA, und das gleich in vierfacher Ausführung, den Diamond Award für über zehn Millionen verkaufte Tonträger eines Albums: No Fences, Ropin' The Wind, The Hits und Double Live hatten für diese Ehrung diese Voraussetzung erfüllt.
* 1998 konnte Garth Brooks gleich drei seiner Alben an die Spitze der Billboard Charts plazieren: Sevens, Double Live und das Box-Set The Limited Series. Er war der erste Künstler seit Elton John im Jahr 1975, dem dies gelang.
* Auf der von der Los Angeles Time geführten Liste der Ultimate Top 10 of Music, die sowohl Album- als auch Konzertticketverkäufe berücksichtigt belegte Garth Brooks 1998 den ersten Platz.
* Während seiner von 1996 bis 1998 laufenden Konzerttournee gab Garth Brooks in über 100 Städten annähernd 350 Konzerte - die imposante Ticketverkaufszahl aller Shows: 5,3 Millionen. Allein 1996 wurden 1,8 Millionen Tickets verkauft, mehr als jeder andere Live-Act in diesem Jahr. Nahezu jede Show war ausverkauft, auch die zahlreichen Zusatzshows. Immer wieder wurden an diversen Stätten Zuschauerrekordzahlen aufgestellt, die bis dahin von Künstlern wie Elvis Presley, The Grateful Dead, Elton John oder Neil Diamond gehalten wurden. Laut Amusement Business war es die größte Country-Music-Tour aller Zeiten, wahrscheinlich sogar die größte Stadiontournee.
* Am 7. August 1997 lockte Garth Brooks die größte Menge Menschen in den New Yorker Central Park, die dort jemals zu einem Konzertbesuch kamen. Die Übertragung auf HBO war für den Pay-TV-Sender das Programm des Jahres mit der höchsten Einschaltquote. Das Fernsehspecial "Garth Live From Central Park" wurde später für sechs Primetime Emmy Awards nominiert.
* Garth Brooks hat so ziemlich jede Auszeichnung erhalten, mit der die Musikindustrie Künstler ehren kann: 2 Grammys, 13 American Music Awards, 11 Country Music Association Awards, 16 Academy of Country Music Awards, 5 World Music Awards, 10 People's Choice Awards (inklusive acht Jahre lang den für den beliebtesten männlichen Performer) und schließlich 24 Billboard Music Awards (mehr als jeder andere Künstler). Außerdem wurde er 1997 bei den Blockbuster Entertainment Awards zum "Künstler der Neunziger" gewählt.
* Im Dezember 1996 strahlte VH1 erstmals in seiner Storytellers-Serie die Garth Brooks Folge aus und erzielte mit dem detaillierten Einblick in Brooks' Musik und seine Persönlichkeit die höchste Einschaltquote der Woche und verdoppelte die der bisherigen Storytellers-Episoden, die unter anderem Sting, Jackson Browne, Elvis Costello und Melissa Etheridge präsentierten.
* Garth Schauspielkarriere beinhaltet Gastauftritte in "Empty Nest" (NBC) und "Muppets Tonight! (ABC) sowie einen Cameo-Auftritt in "Mad About You" (NBC). Als Moderator von "Saturday Night Live" erregte er im Februar 1998 ebenfalls einiges Aufsehen.
* Garths Filmproduktionsfirma Red Strokes Entertainment ist in Los Angeles ansässig.
* Am 30. Juni 1995 erhielt Garth einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
* 1993 sang Garth anläßlich der Eröffnungszeremonie zumr Super Bowl die amerikanische Nationalhymne und erreichte dabei eine Milliarde Fernsehzuschauer in 87 Ländern. Während der Fernsehübertragung feierte auch sein preisgekröntes Video zu "We Shall Be Free" Premiere. In dem Video wurden News-Ausschnitte mit Cameo-Auftritten von Elizabeth Taylor, Lily Tomlin, General Colin Powell, Eddie Murphy, Whoopi Goldberg, Michael Bolton, Amy Grant und anderen Berühmtheiten kombiniert - der Song war ein Appell an mehr Toleranz und Brüderlichkeit.
* Im Juli 1994 trat Garth in Begleitung des Hollywood Bowl Orchesters in der Hollywood Bowl auf. Das Konzert war binnen 21 Minuten ausverkauft. Und Mark Ferber, der Manager der altehrwürdigen Stätte, kommentierte: "Ich kann mich nicht erinnern, daß sich seit den Beatles eine längere Schlange an den Kassen gebildet hätte als an diesem Morgen für Garth Brooks."
* Garth zierte schon die Titelseiten vom Rolling Stone, von Forbes, George, Entertainment Weekly und der Times. 1994 erklärte ihn der Playboy zum "King of Pop". Er wurde von Barbara Walters für ein Prime Time Special interviewt, war regelmäßig zu Gast in Jay Lenos Tonight Show, außerdem in der Oprah Winfrey Show, Late Night With Conan O'Brien, Good Morning America und so ziemlich jeder anderen Talkshow mit Rang und Namen.
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