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Goatwhore Biographie

Goatwhore

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GOATWHORE Gitarrist Sammy Duet (früher bei ACID BATH und CROWBAR) ist verdammt happy… und das nicht nur, weil seine Katzen augenscheinlich eine gewisse Affinität zu brutalem Black Metal entwickelt haben ("Meine Katzen flippen aus, wenn ich FOG – “Through The Eyes Of Night” laufen lasse! Dann sitzen sie vor den Boxen und chillen!”), sondern weil der berüchtigte Axtmann ein weiteres GOATWHORE Output erfolgreich überlebt hat. Passenderweise wurde das neue Werk “A Haunting Curse” genannt — eine Idee, mit der Duet schon spielt, seit die Band das 2003er Album “Funeral Dirge For The Rotting Sun” in den angeblich verfluchten Noise Lab Studios aufgenommen hatte. Außerdem bringt die Scheibe nach über zwei Jahren bandinterner Probleme das dritte Bollwerk mit der unverkennbar tiefschwarzen und schlagenden Handschrift versehen ans Tageslicht – zum ersten mal über das legendären Metal Blade Records Label.

Aber bei GOATWHORE kommt kein Studioalbum ohne die üblichen Katastrophen aus. Wo es beim Vorgänger “Funeral Dirge…” in einem Busunfall endete, der GOATWHORE/SOILENT GREEN Frontman Ben Falgoust zeitweise an den Rollstuhl fesselte, ließ die Arbeit zu “A Haunting Curse” den New Orleans-Vierer (Duet, Falgoust, Drummer Zack Simmons und Bassist Nathan Bergeron) vor den Wasserfluten des Hurricane Katrina flüchten. Wenn es wirklich einen Gott gibt, dann ist sie sicher kein Fan von ‘WHORE! Aber man sagt ja, was einen nicht umbringt, macht einen nur stäker. Im Falle von GOATWHORE verhält es sich genau so. Sie sind stärker, härter, gemeiner, und verdammt angepisst. GOATWHORE sind zurück mit der ultimativen Rache! Aber vielleicht sollten wir ein paar Schritte zurückgehen…

Angeblich rührt der Bandname von einer mysteriösen Begegnung mit einer sehr uneinladend aussehenden Stripperin und begründete die Band 1997. Einige lokale Gigs und Mund-zu-Mund-Propaganda brachten der Band schnell einen nationweiten Kult ein (die Fans fielen durch das einfache aber dennoch ausgeklügelte Merch-Design der Band auf –ein Fake des Jägermeister-Emblems vollgestopft mit einem mächtigen umgedrehten Kreuz- und trugen dies von Küste zu Küste mit Stolz auf jeder Death und Black Metal-Show!). 2000 veröffentlichte die Band das mächtige “The Eclipse Of Ages Into Black”-Album unter dem Rotten Records-Banner, um gewillte Ohren zu attackieren.

Die kommenden zwei Jahre verbrachte die Band mit massivem Touren. Diejenigen, die nicht schon via CD von der überwältigenden Boshaftigkeit der Band gefangen genommen worden waren, wurden von der unglaublichen Liveperformance einfach zerschmettert. In der Tat sind die GOATs echte Road Warriors, die jeden im Land mit ihren sägenden Rhythmen chaotischen Schreiduellen und bösartiger Atmosphäre zu fesseln wissen. Für immer feindselig, für immer dunkel, für immer böse… Amen.

2003 erschien “Funeral Dirge For The Rotting Sun”. Das etwas langsamere, nachdenklichere Album durchtränkt von Satan, Tod und Schlangenzungen stellt eine direkte Reflexion der Verletzung Falgousts dar, die er sich bei einem Autounfall 2002 (in der letzten Nacht der SOILENT GREEN Tour) zuzog. Falgoust wurde wie durch ein Wunder wieder gesund und die Band begann sofort zu Touren.

2006: Es hat 25°C und ist sonnig in St. Petersburg, Florida, aber in den Wänden von Erik Rutan’s stetig bekannter werdenden Mana Studios läuft der Sound der Apokalypse. Töne rhyhmischer Boshaftigkeit und beinharter metallischer Vielfalt. Es ist der akkustische Schlag in die Fresse von GOATWHOREs Metal Blade Debüt “A Haunting Curse”. Noch flüssiger als sein finsterer Vorgänger bleibt die Scheibe dem respektlosen BATHORY meets Baal (der God des Donners) Knastcharme inklusive Punkattitüde und dem unvergleichlichen Louisiana Groove, für den die Band steht, treu! Songs wie das über-oldschoolige “Bloodletting Upon The Cloven Hoof”, der Opener “Wear These Scars Of Testimony” und “Silence Marked By The Breaking Of Bone” sind schnell, dunkel und feindselig. Falgousts herrscherische Stimme und seine fesselnden Texte geben noch den nötigen brutalen Ernst zu der allerorts instrumentalen Gewandheit. Rhythmen treffen auf hammerharte Präzision und Duets irritierende Riffs geben einem das Gefühl, unbedingt und sofort die Pommesgabel in die Luft zu strecken. “A Haunting Curse” wird Dich ohne weiteres einfach verschlingen – seid gewarnt!
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