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Hayley Westenra Biographie

Hayley Westenra

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Die Geschichte der Hayley Westenra liest sich wie ein Märchen. Eine ereignisreiche Erzählung mit viel Musik. Geboren in Christchurch, einer 500.000-Einwohner-Stadt auf der südlichen der beiden Hauptinseln Neuseelands, aufgewachsen in einer enorm musikalischen Umgebung. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwann bei uns Zuhause keine Musik gab“, erzählt Hayley. „Schon meine Großeltern mütterlicherseits sind gemeinsam aufgetreten. Und die Mutter meines Vaters hat sogar im Radio gesungen.“

Hayleys absolutes Gehör offenbarte sich früh, entdeckt von einer Lehrerin, die die damals 6jährige in der Hauptrolle des Weihnachtsstückes „The Littlest Star“ besetzt hatte. Die überraschten Eltern, die bis dahin angenommen hatten, ihre Tochter wolle Ballerina werden, erfüllten der Tochter daraufhin ihren ersten musikalischen Wunsch: Geigenunterricht. Enthusiastisch übte sie, wann immer sie konnte, lernte bald Notenlesen und nahm zusätzlich Blockflöten- und Klavierunterricht. „Gleichzeitig trat ich in Musicalproduktionen auf, zum Beispiel in „Annie““, erinnert sie sich. „Bis ich etwa 12 oder 13 war, hatte ich schon bei vierzig solcher Aufführungen mitgemacht. Gleichzeitig habe ich auch Straßenmusik mit meiner jüngeren Schwester Sophie gemacht. Das war eine gute Gelegenheit, vor Publikum zu musizieren und gleichzeitig das Taschengeld aufzubessern - und es hat viel Spaß gemacht. Eines Tages haben wir dann eine kleine Demo-CD gemacht, eigentlich nur für Familie und Freunde. Aber das Interesse war so groß, dass wir schließlich 1000 Stück pressen ließen.“

Ihre Stimme ist es, die Hayley Westenra zum Phänomen macht. „Wie Samt, von Note zu Note fließend, niemals angestrengt, niemals zögernd“ beschreibt sie der Rezensent einer Tageszeitung in Neuseeland, ihrer Heimat. Die Opernstars José Carreras und Bryn Terfel waren so angetan, dass sie die damals 16jährige zu gemeinsamen Konzerten einluden. Ihre legendäre Kollegin Kiri Te Kanawa meinte sogar, Hayley mache sie „stolz, Neuseeländerin zu sein“. 1,3 Millionen Musikkäufer weltweit sind begeistert. Egal, wo Hayley Westenra hinkommt, ob Neuseeland, Australien, Japan, England oder USA - sie erobert in kürzester Zeit die Charts.

Mit ihrem internationalen Debütalbum „Pure“, einem von Giles Martin mit seinem Vater Sir George, dem Beatles-Produzenten, produzierten Songzyklus, der von der „Carmina Burana“ über wunderschöne Maori-Folksongs bis zu „Amazing Grace“ und herrlichen Popmelodien reicht, avancierte Hayley Westenra in Großbritannien zum „schnellst verkaufenden Klassikkünstler der britischen Chartgeschichte“ und wurde 2-fach für die „Classical Brit Awards“ nominiert.
Im April 2004 ist „Pure“ auch in den USA erschienen. Natürlich im Rahmen einer begeistert aufgenommenen Kampagne, die in einem fünfseitigen „Platinum Stars“-Extra des Billboard gipfelte, dem immerhin Auftritte in allen relevanten TV-Shows, ein eigenes „Great Performances“-Special für PBS, sowie ein Deal mit Disney und erste Auftritte auf Hollywoods Sitcom-Bühnen vorausging. Mittlerweile hat sie den Song für den Abspann des Disneyfilms “Mulan 2” aufgenommen.


Jetzt kommt „Pure“, und damit auch die phänomenale Stimme der Hayley Westenra, endlich auch nach Deutschland, wo die Sängerin neben der Veröffentlichung ihres Solo-Albums an einem Tribute-Album zum 75. Geburtstag von James Last teilnimmt. Dieses Projekt ist gespickt mit großen nationalen und internationalen Stars (u.a. Xavier Naidoo) und wird vom Grönemeyer Produzenten Alex Silva produziert.
Mit dieser Unterstützung wurde das Debüt endlich im angemessenen Rahmen veröffentlicht. Mit dem überwältigenden Ergebnis, dass es nicht nur auf Platz 1 in die Popcharts einstieg, sondern dort auch vier ganze Wochen blieb. Drei Platinplatten und die Gewissheit, der „schnellst verkaufende nationale Act in der Geschichte der neuseeländischen Charts“ zu sein, später, legte Hayley mit dem Weihnachtsalbum „My Gift To You“ nach. Auch dieses Werk stürmte die Charts. Zudem machte es die neuseeländische Opernsängerin Dame Malvina Major, eine gute Freundin und Kollegin von Dame Kiri Te Kanawa, auf die junge Elevin aufmerksam. Spontan und großzügig bot sie ihr Gesangsunterricht an.
„Ihre Stimme ist voll absoluter musikalischer Wahrheit“, lobt die Diva. „Viele junge Sänger haben schöne Stimmen, müssen aber zu dieser Stimmklarheit hingeführt werden. Hayley hat sie ganz natürlich.“

Das selbstverlegte Debüt, das neben Musicalstücken auch ein paar populäre Klassikstücke enthielt, verkaufte sich nicht nur gut, es machte die eben 13jährige auch zu einer lokalen Berühmtheit. Fernseh- und Radioauftritte folgten, ein Konzertveranstalter wurde auf sie aufmerksam, schließlich nahm sie Universal Neuseeland unter Vertrag.
Ähnlich schnell wie ihr persönliches und musikalisches Wachstum - sie fand und findet „nebenbei“ noch die Zeit für Sport, lernt Französisch, Deutsch und Italienisch und wurde die jüngste UNICEF Botschafterin in der Geschichte der Organisation - entwickelte sich auch die internationale Karriere. „So richtig bewusst wurde mir erst, dass diese dritte Albumproduktion eine ganz große Sache ist, als ich eines Tages in das Studio von Sir George Martin kam“, gesteht Hayley. „Es war der Tag an dem wir mit dem „Royal Philharmonic Orchestra“ aufnahmen. Da saß dieses riesige Orchester und überall waren Menschen: Sarah Class, die Arrangeurin, Giles Martin, mein Produzent, und sein Vater, Sir George Martin. Und außerdem noch ein Kamerateam. Ich dachte nur: Mein Gott, das ist alles nur für mein Album! Jetzt wird’s wirklich ernst.“

Von Februar bis April 2003 nahm die „brillante neue Sängerin“ (Sir George Martin), die „die unglaublichsten Dinge singt, als wäre es das einfachste auf der Welt“ (Giles Martin) die vierzehn Songs für ihr DECCA-Debüt-Album „Pure“ auf.
Den Anfang macht „Pokarekare Ana“, ein traditionelles Seefahrerlied auf Maori und heimliche Nationalhymne Neuseelands, dessen wunderschöne Melodie ein fantastisches Vehikel für die Stimme der Hayley Westenra ist. Den glorreichen Abgesang bildet „Wuthering Heights“, der unwiderstehliche Pop-Klassiker von Kate Bush. Dazwischen begeistern Melodien von Maurice Ravel, Antonio Vivaldi und Carl Orff oder auch „Hine a Hine“, ein weiteres Maori-Lied mit Ohrwurmqualitäten, und eine erstaunlich anmutige Version von „Amazing Grace“. Außerdem Popsongs von „Who Painted The Moon Black?“ bis „Beat Of Your Heart“ (Komponist Sir George Martin), die mit grandiosen musikalischen Arrangements und natürlich immer wieder auch durch die „pure“ Stimme der Hayley Westenra überzeugen.
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