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Heyday Biographie

Heyday

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Heyday:
Ingo Zapke - Gesang
Thorsten Sala - Gitarre
Theofilos Fotiadis - Bass
Andy Herr - Gitarre/Produzent
Markus Schilling - Drums

Die deutsche Rockszene befindet sich im Umbruch...

Wem beim Anblick der oben genannten Besetzungsliste einige Namen vertraut vorkommen, sollte sich nicht wundern. Denn der Kern der Heyday-Truppe hat sich im deutschen Rock-Biz längst einen Namen gemacht.

Die Geburt von Heyday geht mit dem Split von Kind Tot, der ersten Wuppertaler Rockband, die bei einem großen Label ein Album veröffentlichen durften, einher. Zurück bleiben Theo und Thorsten, die sich mit Andi sofort an ein neues Bandprojekt herantasten. Doch erst als 1999 Ingo Zapke, aufgrund seines Studiums in Wuppertal gestrandet, zum Trio stößt, beginnt der eigentliche Lebensweg von Heyday. Drummer Markus Schilling komplettiert die Band, die bereits kurze Zeit später ein 4-Track Demo am Start hat. Plötzlich geht alles sehr schnell. Regional erspielt sich das Quintett schnell den Ruf einer genialen Live-Band. Vor allem Ingos emotionaler Gesang lässt Erinnerungen an aussagekräftige Frontmänner mit Charisma und Ausdrucksstärke aufkommen. Das hier fünf Vollblut-Musiker am Werk sind, wird jedem Besucher schon beim bloßen Zuschauen klar. Zwar trifft man öfter auf wirklich ambitionierte Bands, aber kaum jemand verfolgt diese Ambitionen mit einem derartig positiven und produktiven Ehrgeiz wie Heyday.

Ihre langjährigen Erfahrungen als Musiker sorgen darüber hinaus für das nötige Selbstbewusstsein, um in der Flut aufstrebender Bands einen Platz auf dem Kamm der Welle zu ergattern. Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass ihnen dabei von anderen Bands hilfreich die Hand gereicht wurde. Details zu nennen, wäre schlicht zu aufwendig, gesagt sei nur, dass die Eimerkette von Wuppertal über Münster und Hamburg bis nach München reichte. So mutierte ein Mitglied einer national bereits bekannten Band zum Fan von Heyday, als er im Publikum bei einem ihrer Auftritte weilte.

Er motiviert schließlich sein eigenes Management, an einem Gig der Wuppertaler teilzunehmen, um sich selbst ein Bild von den Qualitäten der Wuppertaler Rockcombo zu machen. Es genügen Heyday 30 Minuten als Support von Stone The Crow, um das Management davon zu überzeugen, dass hier ein Potential vorliegt, das man nicht alle Tage findet.

Um dieses Potential zu fördern und Heyday über die regionalen Grenzen hinaus bekannt zu machen, laden die Jungs von Reamonn das Wuppertaler Quintett ein, mit ihnen auf Deutschland-Tour zu gehen. Um bei den Konzerten etwas Nachweisbares in der Hand zu haben, wird die "23"-Ep mit fünf Tracks aufgenommen. Der Tonträger avanciert während der Tour zum Verkaufsschlager. Die Rufe nach einem vollständigen Album werden lauter und mit "23" lässt es sich bei den Plattenfirmen gut hausieren gehen. Das Selbstbewusstsein des Quintetts hinterlässt in den Chefetagen der Plattenfirmen ebensoviel Eindruck, wie ihre musikalischen Vorgaben. Letzten Endes bekommt die Virgin den Zuschlag.

"Die Virgin hatte einfach das beste Paket für uns geschnürt und wir hatten den Eindruck, dass hier am ehesten unseren Wünschen auch in der Zukunft entsprochen wird", erläutert Ingo das zukunftsträchtige Konzept von Heyday. Denn das Quintett weiß ziemlich genau, was es will und wie es dahin kommen kann. Das wird auch der Plattenfirma schnell klar, als es um die Wahl des Produzenten geht. Obwohl es Angebote renommierter Produzenten gibt, entschließen sich Ingo und Co., das Debütalbum "Wide Awake" selbst zu produzieren. Wozu hat man mit Andi Herr schließlich einen Soundarchitekten an Bord, der nicht über ein komplettes Studio sondern auch über ausreichende Erfahrungen in Vor- und Endproduktion verfügt?

"Andi weiß, wie wir klingen wollen und wie man die Stimmungen in unseren Songs am besten rüberbringt." Wer die 11 Songs von "Wide Awake" gehört hat, weiß, warum es Ingo so wichtig ist, dass kein Außenstehender die Songs verfremdet. Heyday sind eine Einheit - auf der Bühne genauso wie auf dem Album. Davon kann man sich auf der bevorstehenden Tour ebenso überzeugen lassen, wie von der ersten Singleauskopplung "Could Be Day, Could Be Night".
Die deutsche Rockszene befindet sich im Umbruch. Heyday sind bereit, ihren gewichtigen Teil dazu beizutragen.
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