Höhner Biographie
Höhner
Soweit die Definition im Brockhaus. Auch die Höhner schreiten bei allem Fortissimo ihrer Stimmungshits seit mehr als 30 Jahren in gleichmäßig gelassenem Tempo durch die Geschichte der Populärmusik. Mit "Classic Andante" veröffentlicht das Kölner Sextett nun zum dritten Mal ein Studioalbum in der so genannten Höhner-Classic-Serie. Ins Leben gerufen wurde die Zusammenarbeit der Höhner mit dem Orchester Junge Sinfonie Köln vor elf Jahren: Die Premiere des Live-Events, der längst zur stets seit Wochen im voraus ausverkauften Institution avanciert ist, fand schon damals in der Kölner Philharmonie statt. In diesem Jahr finden sogar gleich drei Konzerte an einem Tag statt. Seitdem das Orchester zum ersten Mal die Hits der Höhner im klassischen Gewand präsentierte, ist natürlich zwischen dem Orchesterleiter Günter Hässy und seinem Ensemble und der kölschesten aller Popbands eine tiefe Freundschaft entstanden. So komponierte Günter Hässy für die Höhner zum 30-jährigen Jubiläum der Formation ein Orchesterstück: Das vitale achtminütige "Trentennia" bildet nun den krönenden Abschluss von "Classic Andante", auf dem ansonsten die etwas nachdenklicheren Titel überwiegen.
Dass dem so ist, hat seinen guten Grund. Als die Höhner anlässlich ihres erwähnten Jubiläums im Sommer 2002 das Doppelalbum "Höhner - Die ersten 30 Jahre..." veröffentlichten, waren die Reaktionen einhellig positiv. Besonders die etwas besinnlicheren Lieder, die auf der zweiten Scheibe zu finden sind, die von der Band mit sanfter Ironie "dark side of the hohn" getauft wurde, gefielen den Fans offensichtlich besonders gut. Die Balladen seien musikalisch wie textlich genau das, was man gesucht habe, um Höhner auch in den so genannten "stillen Stunden" genießen zu können, war aus den Briefen der Fans immer wieder herauszulesen. Es war der auslösende Moment für die Höhner, nun auch auf "Classic Andante" dieser Vorliebe entgegenzukommen. Beim Rekapitulieren, welche Songs sich im Zusammenspiel mit dem Orchester Junge Sinfonie denn überhaupt eignen, um auf einer CD zusammengefasst zu werden, die in den stilleren Tagen des Jahres - im Herbst und im Winter - Gehör finden soll, sind die Höhner dann auf so manches "Schätzchen" gestoßen, das es sich zu reanimieren lohnte.
Lieder wie "Noch ens Kind sin", bei dem auch das Saxophonspiel von "Neu-Hohn" Jens Streifling besondere Aufmerksamkeit verdient, oder "Minge Droum", die sich mit der Kindheit beschäftigen, sind genauso zu hören wie Songs, bei denen es um Liebe, Berührung und Trennungsschmerz geht: "Sag mir dat du mich magst", "Ich luur dich jän aan" (im Original: "Dirty Old Town"), "Kumm halt mich fest" und "Die allerletzte Naach". Und dass die Höhner, die bei ihren Live-Auftritten mit Statements wie "Wir sagen, dass jeder Krieg ein gewaltiger Irrtum ist!" klar Stellung beziehen, ernste Themen enorm überzeugend vermitteln, demonstrieren Lieder wie "Skyline von Kölle", "Saach mir wo die Blome sin", die kölsche Version des durch Marlene Dietrich unsterblich gewordenen Evergreens, sowie das englisch, deutsch und kölsch gesungene "I'm A Part Of It", das seinerzeit unter den erschütternden Eindrücken des 11. Septembers entstand. Ihre Hochachtung vor Trude Herrs musikalischen Porträt ihrer Heimatstadt Köln bringen die Höhner einmal mehr in der Classic-Fassung von "Die Stadt" zum Ausdruck und die klassischen Variationen der Lieder "Antonio" und "Zeiger an der Uhr", die manch einer aus der Höhner-Rockin'-Roncalli-Show kennt, sind nicht minder gelungen.
Als absolutes Highlight darf man getrost die Aufnahme des John-Miles-Klassikers "Music" bezeichnen. Den Schöpfer und Interpreten dieses Welthits hatten die Höhner vor einigen Jahren bei ihrem Gastauftritt im Rahmen der "Night of the Proms" kennen gelernt. Erst vor wenigen Wochen bekamen die Kölner Musiker das OK, eine kölsche Version des Songs zu veröffentlichen: "Musik is mi Levve!" Diese Aussage nehmen die Höhner denn auch gerne als ihr ganz persönliches Motto. Und sie gehen ihren Weg weiter: andante, forte, fortissimo.
Dass dem so ist, hat seinen guten Grund. Als die Höhner anlässlich ihres erwähnten Jubiläums im Sommer 2002 das Doppelalbum "Höhner - Die ersten 30 Jahre..." veröffentlichten, waren die Reaktionen einhellig positiv. Besonders die etwas besinnlicheren Lieder, die auf der zweiten Scheibe zu finden sind, die von der Band mit sanfter Ironie "dark side of the hohn" getauft wurde, gefielen den Fans offensichtlich besonders gut. Die Balladen seien musikalisch wie textlich genau das, was man gesucht habe, um Höhner auch in den so genannten "stillen Stunden" genießen zu können, war aus den Briefen der Fans immer wieder herauszulesen. Es war der auslösende Moment für die Höhner, nun auch auf "Classic Andante" dieser Vorliebe entgegenzukommen. Beim Rekapitulieren, welche Songs sich im Zusammenspiel mit dem Orchester Junge Sinfonie denn überhaupt eignen, um auf einer CD zusammengefasst zu werden, die in den stilleren Tagen des Jahres - im Herbst und im Winter - Gehör finden soll, sind die Höhner dann auf so manches "Schätzchen" gestoßen, das es sich zu reanimieren lohnte.
Lieder wie "Noch ens Kind sin", bei dem auch das Saxophonspiel von "Neu-Hohn" Jens Streifling besondere Aufmerksamkeit verdient, oder "Minge Droum", die sich mit der Kindheit beschäftigen, sind genauso zu hören wie Songs, bei denen es um Liebe, Berührung und Trennungsschmerz geht: "Sag mir dat du mich magst", "Ich luur dich jän aan" (im Original: "Dirty Old Town"), "Kumm halt mich fest" und "Die allerletzte Naach". Und dass die Höhner, die bei ihren Live-Auftritten mit Statements wie "Wir sagen, dass jeder Krieg ein gewaltiger Irrtum ist!" klar Stellung beziehen, ernste Themen enorm überzeugend vermitteln, demonstrieren Lieder wie "Skyline von Kölle", "Saach mir wo die Blome sin", die kölsche Version des durch Marlene Dietrich unsterblich gewordenen Evergreens, sowie das englisch, deutsch und kölsch gesungene "I'm A Part Of It", das seinerzeit unter den erschütternden Eindrücken des 11. Septembers entstand. Ihre Hochachtung vor Trude Herrs musikalischen Porträt ihrer Heimatstadt Köln bringen die Höhner einmal mehr in der Classic-Fassung von "Die Stadt" zum Ausdruck und die klassischen Variationen der Lieder "Antonio" und "Zeiger an der Uhr", die manch einer aus der Höhner-Rockin'-Roncalli-Show kennt, sind nicht minder gelungen.
Als absolutes Highlight darf man getrost die Aufnahme des John-Miles-Klassikers "Music" bezeichnen. Den Schöpfer und Interpreten dieses Welthits hatten die Höhner vor einigen Jahren bei ihrem Gastauftritt im Rahmen der "Night of the Proms" kennen gelernt. Erst vor wenigen Wochen bekamen die Kölner Musiker das OK, eine kölsche Version des Songs zu veröffentlichen: "Musik is mi Levve!" Diese Aussage nehmen die Höhner denn auch gerne als ihr ganz persönliches Motto. Und sie gehen ihren Weg weiter: andante, forte, fortissimo.
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